Antirassismus-Konferenz: Boykott der schlimmsten Scheinheiligen

Es war ja kaum anders zu erwarten, wie ich auch hier schon deutlich zum Ausdruck brachte, dennoch muss man diese „Entscheidung“ kritisch betrachten und ihren Hintergrund realistisch beim Namen nennen. Wir erleben hier einen Boykott, der uns ungeheuer viel über den Zustand der Weltpolitik verrät und mehr als nur einen vagen Vorgeschmack darauf liefert, was in absehbarer Zeit noch alles passieren wird.

Kriegspostille bezeichnet die Boykottentscheidung unserer „Regierung“ ebenso knallhart wie zutreffend als Arbeitsverweigerung und dehnt ihren Kommentar auch auf die allgemeinen Erkenntnisse aus, die uns die Entscheidung aufnötigen sollte.

In seinem Beitrag Israelkritik verboten bringt Jens Berger (Spiegelfechter) die gesamte verlogene Scheinheiligkeit der „westlichen Boykotteure“ umfassend auf den Punkt. Er kritisiert auch die islamischen Staaten, deren Hintergedanken rund um die Konferenz fraglos auch nicht ohne kritikwürdige Ambitionen daherkommen; dass vor allem Ahmadinedschad und seine unbestreitbar machtpolitischen Agitationen eher dumm anmuten … aber auch sein Schwerpunkt liegt unverkennbar und vollkommen zu Recht auf der mindestens ebenso dummen und verbohrten Falschheit der westlichen Argumente und der nicht glaubhaften, da de facto restlos aus der Luft gegriffenen Begründung für die Boykottentscheidung. – Was gerade für Deutschland – für die bunte Regierung, die dieses Land sehenden Auges vor die Wand fahren und ihre Bürger/innen dabei skrupellos als Opferfiguren in ihrem Schacherspiel um globalen Machtanspruch einsetzen möchte – ist dabei besonders fatal bis peinlich, dass sie nicht den großen Rückhalt in der EU fand, von der sie insgeheim ausgegangen ist. Lediglich die Niederlande und das (von einem der auffälligsten Rassisten regierte) Italien bleiben der Konferenz „protestierend“ fern.

Dass Israel, die USA und in deren Windschatten auch eine „der willigsten Nationen der Welt“ (Kanada) ihre unversöhnliche Verweigerung nicht rückgängig machen würden, war schon vor Wochen klar – und mal im Ernst – wen kann oder konnte das ernstlich überraschen?

Nun scheint es ja so, als hätte Ahmadinedschad seinen „weitsichtigen Kritikern“ letztendlich in die Hände gespielt, wie zumindest die Spätausgabe der Tagesschau zu vermelden wusste, die beim Schreiben dieses Artikels im Hintergrund lief … aber es ändert sich dadurch nichts an der Kernaussage dieses und vieler anderer kritischer Artikel. Aus meiner Sicht sehr gut und den Fakten entsprechend bringt es der SaarBreaker mit seinem heutigen Artikel UN-Rassismuskonferenz: Die Wahrheit wollen sie nicht hören auf den Punkt.

Als letzten Link für heute möchte ich noch den Beitrag von Urs1798 mit dem Titel Anti-Rassismus- oder Tierschutzkonferenz? anführen. Diesen bezeichnet die Künstlerin selbst zwar als „bissige Satire“, aber sie legt ihre Finger schon recht zielgenau in die klaffende Wunde einer von „israelischer Weltanschauung geprägten Definitionshoheit“, gegen die man gerade aus dem Reich der buckelnden und schleimenden, „Israelfreundschaft per Staatsräson“ verordnenden Pseudodemokrat/innen unserer politischen Klasse keinen Widerspruch erwarten darf.

Nun gut, was lernen wir aus dieser Farce? Ich denke darüber braucht man weder lange nachzudenken noch zu diskutieren … nach Meinung der selbsternannten Weltenherrscher soll alles so weitergehen wie bisher … aber ich denke, das darf und sollte es nicht! – Siehe mein letztes Statement zur Sache (oder den Link am Anfang des Artikels) …

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