Partnernetzwerk – Extra: MDR-Zocker spekulieren mit Geld der Kunden

Eine der Schlagzeigen des Tages (wie immer man das auch persönlich bewerten mag) war unbestreitbar diese Meldung über Millionenverluste des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) durch „Spekulation zur Rücklagenbildung“, die nach Ansicht und Überzeugung der MDR-Verantwortlichen im „GEZ-gesponserten Mediengeschäft“ landesweit zum Tagesgeschäft gehören soll … ich selbst wurde nur dank des Netzwerks mit den nachfolgend wiedergegebenen Informationen versorgt, wofür ich an dieser Stelle auch mal danke sagen wollte.

Von Rebecca E. kam ein Ausgangslink von ntv.de ~ Berichte über Millionenverluste … MDR bestreitet Vorwürfe

Zitat, auszugsweise (bitte komplett lesen):

Um die Finanzen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ist ein öffentlicher Streit entbrannt. Die Landesrechnungshöfe von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben in einem Bericht die Anlagepolitik des MDR kritisiert.

Nach dem Bericht der Rechnungshöfe zu operativen Geldgeschäften hat die Dreiländeranstalt erhebliche stille Reserven in Spezialfonds angesammelt, deren Wert inzwischen stark gesunken sei. Zudem habe der Anteil „risikobehafteter Geldanlagen“ im August 2005 bei 49,82 Prozent gelegen, nur 35 Prozent seien erlaubt. Medien hatten darauf hin über Millionenverluste spekuliert.

MDR bestreitet Bericht […]

Etwas später steuerte Lopez Suarez (Womblog) noch eine Presseerklärung des MDR

Zitat, auszugsweise (siehe oben):

Der MDR „zockt“ >natürlich nicht< mit Gebührengeldern

Richtigstellung zur aktuellen Berichterstattung/MDR-Anlagepolitik erfolgreich

Zu den in Medien erschienenen irreführenden Berichten („So zockt der MDR mit unseren GEZ-Millionen“, „MDR zockt mit TV-Gebühren an der Börse“) nimmt der MDR im einzelnen zu den vorgebrachten Vorwürfen Stellung. Hintergrund ist der Bericht der Landesrechnungshöfe zu den operativen Geldgeschäften des MDR in den Jahren 2001 bis 2005 […]


Ich persönlich möchte mich dazu nicht äußern, da mit die Zeit für eine eingehende Recherche einfach fehlt und ich mich nicht an Diskussionen beteiligen möchte, zu denen ich nun mal aus Überzeugung und guten Gewissens nichts beizutragen habe.

Stattdessen steuere ich stellvertretend eine „externe Meinungen“ bei …

Politplatschquatsch Schluss mit Genuss … kommentiert beispielsweise:

Zitat, auszugsweise:

Um sein ebenso beliebtes wie qualitativ hochwertiges Programm aus alten DDR-Schinken und neuproduzierten Werken im DDR-Stil senden zu können, hat der Mitteldeutsche Rundfunk nach einer Meldung der FAZ nicht nur Gebührengelder von Zuschauern und Nicht-Zuschauern eingesammelt, sondern die weltweite Spekulationsblase an den Börsen auch genutzt, selbst mitzuspekulieren. Die FAZ berichtet, der Sender habe „unmäßig viel Geld in risikobehaftete Wertpapiere angelegt“, weigere sich aber „nun den offensichtlich stattgefundenen Wertverlust offenzulegen“. Nach Angaben der Bild betrugen die „Rücklagen“ anno 2000 knapp 625 Millionen Euro Ende. Ein MDR-Sprecher veriet, dass das nicht nur der MDR so handhabe. Vielmehr sei das Parken von Rundfunkgebühren in sogenannten „Spezialfonds“ bei den Landesrundfunkanstalten „gängige Praxis“[…]

Nun, lassen wir uns mal überraschen, was am Ende als „Wahrheit“ herausgekommen und welches Bild es von unseren überteuerten und überflüssigen „gebührenpflichtigen Rundfunk- und Fernsehanstalten“ dabei gezeichnet werden wird. Besonders gespannt bin ich natürlich darauf, wie sich die „Frage der Definitionshoheit“ zwischen „Qualitätsmedien“ und Bloggern entwickeln wird …

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