Gastbeitrag Duckhome: Systemunsicherheit nutzen – Kerben tiefer schlagen

Nicht nur, weil der Artikel gerade so gut zu jenem passt, den ich heute wider alle guten Vorsätze hinsichtlich einer Auszeit zur Generierung der Lebenskräfte schreiben und veröffentlichen musste, schiebe ich diesen Gastbeitrag hinterher … mit der eindringlichen Bitte, ihn nicht nur aufmerksam zu lesen, sondern auch dem Link zu einem älteren Beitrag in gleicher Sache zu folgen.

Originalbeitrag von Jochen H. und He-Ka-Te

Systemunsicherheit nutzen – Kerben tiefer schlagen


Die immanente Anwendung im heutigen System ist das Ausnutzen von Systemfehlern zum eigenen Nutzen oder zum Nutzen bestimmter Gruppen. Durch permanentes Ausnutzen wird das System marode und kann letztendlich in sich zusammen brechen, so dass zwangsläufig ein neues System entstehen wird. Eine Unterbrechung dieser Anwendungen würde Macht- sowie Finanzverluste für einzelne oder für bestimmte Gruppen bedeuten und ist von wiederum einzelnen nicht erwünscht.
Damit es überhaupt erst einmal zum Zusammenbruch kommt, muss an dem Ausnutzen also fortschreitend gearbeitet werden.

Die Ideologie des Kapitalismus arbeitet genau mit diesem System.

Eine Löwin ist gewillt ihre Familie am Leben zu erhalten. Dazu geht sie jagen. Findet sie nichts mehr was sie jagen kann, muss die Familie entweder die Löwin fressen, oder die Löwin frisst die Familie.
Die Erste Lösung ist im Beispiel der Löwin sozial (ob sie ethisch ist, ist eine andere Sache), die Zweite jedoch ist egoistisch.

In der Wirtschaft sehen wir es nun täglich, dass sich Verantwortliche um ihr eigenes Wohl mehr kümmern als um das Wohl ihrer Firmen. Um sich in Sicherheit zu bringen nehmen sie Insolvenzen und Lohnkürzungen von Arbeitnehmern, Bankrotte und Entlassungen der Belegschaften in Kauf. Die Löwin frisst also die Familie.

Aber auch anders herum wird ein Schuh daraus.
Um Firmen und deren Angestellte oder Arbeitnehmer zu retten, müssen die Verantwortlichen ihre Fehler eingestehen, offenlegen und als Konsequenz daraus ihrer Position enthoben werden.
Dies ist mitunter nicht die Regel, sollte aber zu einer solchen gemacht werden. Und genau an dieser Entwicklung können und sollten wir teilhaben. Die Verantwortlichen sind nicht bereit ihre Fehler als solche einzugestehen und die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Dem zur Folge müssen wir diese Fehler öffentlich machen und solange Druck ausüben bis den Verantwortlichen nichts anderes mehr übrig bleibt als sich selbst anzuzeigen, als sich selbst der Familie zum Fraß vorzuwerfen. Denn dann bringt man sie in die Lage zu erkennen wie sie tatsächlich ihren Arsch retten können: Zum Wohle der Allgemeinheit, zum Wohle der Gemeinschaft -der großen Familie. Den Arbeitnehmern, den Hilfebedürftigen.. den Menschen die den Staat erst zu einem Staat machen.

Treiben wir den Egoismus aus unseren Strassen und Gassen zur entgültigen Entwertung!
Klären Sie auf und erhöhen Sie den Druck, oder gehen Sie unter – Sie haben die Wahl..

——-

(älterer Artikel von Jochen H. & He-Ka-Te: Aufruf zur Wiederherstellung der Volkssouveränität)

Eine Antwort

  1. Ja! Indirekte Schäden durch die über den Markt manifestierte Gier sollten ebenso strafrechtlich verfolgt werden wie ein Verstoß gegen den Rechtsstaat…auf freiwilliger, „ethischer“, Basis wird das nicht funktionieren, solange eine kapitalistische Ideologie jedes egoistische Handeln per unsichtbarer Hand zum „Wohl für die Allgemeinheit“ veredelt

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