Justiz-Skandal mit Todesfolge

In Memoriam Christian Schäffer

Wie wir heute über das Partnernetzwerk erfahren mussten, hat es in Bayern einen langjährigen Justizskandal gegeben, der in letzter Konsequenz am 03. oder 04. April mit dem Tod des gepeinigten „Pechvogels“ (so nannte er sich selbst) endete. Ein von Willkür und Kungelei geprägtes Drama, das ebenso wie das Opfer und seine Angehörigen nicht der Vergessenheit anheim fallen darf.

Quelle: blögi

Auszug des Originalartikels:

Am 1. April wurde im Amtsgericht Augsburg, Zweigstelle Schwabmünchen gegen Christian Schäffer prozessiert. Er soll einen Polizeibeamten aus Königsbrunn und dessen Freund verleumdet haben. Ich war als Zeuge vorgeladen worden. Was ich zur Wahrheitsfindung des Gerichts beitragen sollte, wurde mir nicht mitgeteilt. Ich wusste auch nicht, was im Gerichtssaal vorging. Denn während laufend Polizeibeamte und Freunde von Polizeibeamten als Zeugen in den Saal gerufen wurden, musste ich draußen warten. Zum Glück waren ProzessbeobachterInnen drinnen. Hier ein erster Bericht von einer:

Nicht genug damit, dass Christian Schäffer wegen Veröffentlichung der angeblich unveränderten Namen seiner Peiniger in den Pechvogel Geschichten zu über 4000 Euro verdonnert wurde. Nein, in der Gerichtsverhandlung im Amtsgericht Schwachmünchen, die passenderweise am 1. April stattfand, wurde der wegen Verleumdung Angeklagte mit folgendem Juristendeal übertölpelt:

Ihm wurde angedroht, die Zeugen, die zu seinen Gunsten hätten aussagen können, in BEUGEHAFT zu nehmen. Diese Zeugen waren der kranke Vater des Herrn Schäffer und Dr. Brosa, auf dessen Namen die Ermittlungsbehörden beim Durchsuchen von Schäffer’s Computer gestoßen waren.

Damit die Zuschauer von dieser Schweinerei nichts mitbekommen sollten, hatte die Richterin vorher verkündet: “Ich unterbreche jetzt die Verhandlung”. Dann folgte anscheinend ein Gekungel von Verteidiger, Richterin und Staatsanwältin. Die hatte sich die Sache mit der Beugehaft ausgedacht.

Der deprimierende Ausgang dieses “Prozesses” ist Herrn Schäffers Anständigkeit zuzuschreiben, der weder seinem Vater noch Herrn Dr. Brosa Haftbedingungen zumuten wollte, wie er sie selbst erlebt hat und in seinen Pechvogelgeschichten schildert (Seite 164ff).

Susanne Buchmann 03.04.2009 00:58

Christian Schäffer starb spät am 3. oder früh am 4.4.2009: “Der Schritt des Suizid ist in meinem Fall eine Erlösung gewesen.”

Weitere Informationen neben dem eingangs verlinkten Artikel:

Homepage von Christian Schäffer

Ebenda explizit zum finalen Fall

Udo Pohlmann:
Ich werde seine Interviews veröffentlichen und Strafanzeige gegen seine Feinde erstatten.

Letztes Interview anhören!

Eine Antwort

  1. Der Behördenterror geht ungehindert weiter. Christian Schäffers Eltern werden durch ein völlig ungerechtfertigtes „Nachlass-Insolvenzverfahren“ und eine Privatklage des Insolvenzverwalters Rainer U. M., Augsburg, finanziell total ausgeplündert. Am 6.10. 2010 zum Beispiel veranstaltete die Kriminalpolizei Augsburg eine lautstarke Hausdurchsuchung, bei der Unterlagen der Menschenrechts-Organisation Veritas world und ein scheinheiliger Brief des Insolvenzverwalters beschlagnahmt wurden, in dem er die Unrechtmäßigkeit des Insolvenzverfahrens zugegeben hatte.

    Hintergrund dieser behördlichen Raubzüge und Schikanen ist nicht nur Geldgier, sondern der Versuch, den Skandal um den staatlich geschützten Wirtschaftsverbrecher MICHAEL M. mit allen Mitteln zu vertuschen. M. hatte 1995 die Firma Trend Network gegründet. Christian Schäffer entwickelte von 1999 bis 2001 für diese Firma über 40 Patente, darunter die Bildschirme in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln (!).
    http://www.google.de/#sclient=psy&hl=de&q=trend+network+ag&aq=0&aqi=g3&aql=&oq=&pbx=1&fp=39c28eecd727d71f

    Das Finanzamt Düsseldorf verlangte bezeichnenderweise weder von M. privat noch von seiner Firma eine Steuererklärung, halste aber Christian Schäffer wegen der Betrügereien seines Arbeitgebers eine ungerechtfertigte Steuer auf, die nun von seinen Eltern verlangt wird und sich mittlerweile wegen der angefallenen Zinsen auf ca. 350.000 Euro beläuft. Die Entscheidung über die Zulässigkeit der bereits 2002 für verfassungswidrig erklärten Steuer sitzt das Bundesverfassungsgericht trotz gegenteiliger Versprechungen seit 2006 einfach aus. Das hinderte aber die Augsburger Behörden nicht daran, diese Steuer einzufordern und sich überdies auch gleich noch das gesamte Vermögen von
    Christian Schäffers Eltern unter den Nagel zu reissen, falls die behördlichen Gangster, die sich selbst ungehindert Freischeine für ihre sämtlichen Verbrechen ausstellen dürfen, nicht irgendwie gestoppt werden können.

    Letztes Jahr hat die Trend Network Insolvenz angemeldet. Höchstwahrscheinlich sollte aber nur der Firmenname verschwinden.
    Da Telekom und Trend Network das gleiche Basispatent angemeldet hatten, was einen in Deutschland einmaligen Fall darstellt, liegt die Vermutung nahe, dass die Trend Network eine Tarnfirma der Telekom war und dass die Gewinne dieser Firma in dunklen Kanälen versickert sind, was offiziell als Insolvenz getarnt wurde. Als Schuldner der Trend Network waren im Bundesanzeiger die Klüh Beteiligungs-Gesellschaft und der letzte Firmenchef, Dr. Reinhard W., eingetragen. W. hatte für die Übernahme der Trend Network den Abschluss einer Lebensversicherung von 1 Million Euro zu seinen Gunsten zur Bedingung gemacht. Die ihm von der Trend Network geschuldete Summe belief sich auf etwas über eine Million.
    Mittlerweile ist auch der Eintrag über die Trend Network-Insolvenz im Bundesanzeiger verschwunden. Vertuschungsversuche und Staatsmafia hin oder her- MORD VERJÄHRT NIE !

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