Gastbeitrag Rainer Weigt: Bericht zum 04.04.09 in Potsdam

Wie von uns am 22. März solidarisch-partnerschaftlich angekündigt fand am vergangenen Wochenende (4. April) auch in Potsdam eine Friedens- und Protestveranstaltung statt. Hierzu nun der Bericht …

Brandenburg Demo in Potsdam!

Die Soziale Bewegung Land Brandenburg (SBB) und die Friedenskoordination Potsdam haben am Samstag dem 04.04.2009 zur gemeinsamen Demo für Frieden und Soziale Sicherheit aufgerufen. Bei herrlichem Wetter und guter Stimmung nahmen etwa 200 Demonstranten um 14 Uhr an der Auftaktveranstaltung am Luisenplatz teil. Leider haben nicht mehr Bürger aus den Städten Brandenburgs und aus Potsdam zu uns gefunden.

Prof. Dr. G. Fischer geißelte die zunehmende Erstarkung faschistischer Denkweisen und Gruppen in Deutschland.

Uwe Hiksch sprach über den aggressiven Charakter der NATO und wie militärische Traditionen und Gedenken, besonders auch in Potsdam, zunehmend gepflegt werden.

Dr. F. Baier erinnerte an japanische Bekundungen zum Kriegsverzicht nach 1945 und was daraus in Japan und Deutschland geworden ist.

Frank Eschholz, der Sprecher der SBB, prangerte die soziale Kälte und die Nichtanerkennung des Wachstumsbedarfs der 14 bis 17 jährigen Jugendlichen an.

Besonders Pedram Shayhar von Attac redete über Zusammenhänge der einzelnen Themen und ihre Auswirkungen weltweit und in Deutschland. Er nannte kleine Erfolge und rief zu weiteren Aktionen für Menschen und Umwelt auf.

Dass in Potsdam Sozialbewegte und Friedensaktivisten, schon zum wiederholten Mal, diese Demo gemeinsam gestalteten, hoben viele Redner besonders hervor.

Auf der Zwischenkundgebung am Ehrenmal der gefallenen Sowjetsoldaten erinnerte Frank Erhard an verlustreiche Errungenschaften und forderte wie auch Gabi Wallenstein einen Systemwechsel.

An der Abschlusskundgebung am Deserteurdenkmal haben leider nur noch halb so viel Menschen teilgenommen.

Günther Waschkuhn erinnerte an den 1. Mai als Kampftag für soziale und betriebliche Rechte die es zu erhalten gilt. Deshalb ist es wichtig an diesem Feiertag wieder den gemeinsamen Kampf in den Vordergrund zu rücken.

Herr Hermig überbrachte Grüße von den Bombodrom-Gegnern und bat um weitere Unterstützung.

Regine Hirscht nahm die Finanz- und Wirtschaftskrise gekonnt, in Form einer Märchenerzählung, aufs Korn.

Weitere Redner rundeten die angesprochenen Themen ab.

Die Eisenhüttenstädter Musiker „Christine und Werner“ trugen mit ihren Songs zur abwechslungsreichen Gestaltung wesentlich bei.

Wir waren zwar zu wenige, aber es war eine gelungene Veranstaltung. Wer nicht gekommen ist, hat allerhand verpasst.

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Rainer Weigt 06.04. 09

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