Erklärt(e) Deutschland der Eurozone den Währungskrieg?

Zusammenhänge der Blockadepolitik der Bundesbank in den 1990er Jahren und der neoliberalen Reformpolitik in Deutschland nach der WWU … eine Analyse von Alexander Czerny. – Unglaubliche These, die jedoch nach nur einmaligen Lesen diverse „Schalter“ bei mir umlegte und gleichzeitig mit einem Aha-Erlebnis auch sämtliche Alarmglocken in mir erklingen ließ … lesen Sie selbst …

Einleitung / Leseprobe:

Die Europäische Währungsunion war das Resultat der berechtigten Bestrebungen einiger Staaten der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere von Frankreich, sich von der wirtschaftspolitischen Vorherrschaft der deutschen Zentralbank zu befreien, wobei die Bundesbank ihrerseits mit allen Mitteln versuchte, die geplante WWU zu verhindern. Zu dieser eher unschönen Episode des europäischen Einigungsprozesses sind noch viele Fragen offen. Betrachtet man sich aber die währungspolitischen Hintergründe genauer, kann man die Ereignisse von 1990 bis 1994 – die Pläne zur WWU, die fatale Hochzinspolitik der Bundesbank von 1991 bis 1994, die Herkunft der Maastricht-Kriterien, die EWS-Krise 1992/93, die berechtigte Verbitterung der europäischen Staaten auf die Bundesbank und das tiefe Zerwürfnis zwischen Bundesbank und Bundesregierung – in einen Zusammenhang stellen, der in sich schlüssig wie auch verblüffend ist.

Kennt man diese Hintergründe, erscheinen die neoliberalen Reformen in Deutschland plötzlich in einem anderen Licht: Deutschland sollte nach Einführung des EURO durch intensive Lobbyarbeit der Wirtschaftsführer nicht nur in einen Billiglohn-Standort reformiert werden, um den deutschen Großkonzernen kurzfristig Rekordgewinne zu verschaffen. Der einseitige deutsche Deflationskurs zielt längerfristig auch darauf ab, die Eurozone auseinanderbrechen zu lassen.

Was wäre, wenn es nach dem erwarteten Kollaps des US-Dollars und nach dem Bruch der Eurozone zur Wiedereinführung der D-Mark käme? Deutschland hätte dann eine Weltleitwährung, deren einziger Konkurrent allenfalls der Yen wäre! Die D-Mark wäre die härteste Währung der Welt. Und deutsche Großkonzerne beherrschen schon seit langem den Weltmarkt.

Was ging also hinter den Kulissen der europäischen Währungsunion tatsächlich vor sich und welche Strategien werden mit den neoliberalen Reformen in Deutschland auf lange Sicht verfolgt?

Den gesamten Beitrag lesen bei Egon W. Kreutzer …

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: