Schaffung einer Gemeinschaft des demokratischen Aufbruchs

Für meine Begriffe – und das nicht erst seit meinem letzten Beitrag, der gleichzeitig der erste von einer Serie sein soll, mit der ich weniger längst bekannte Defizite und Missstände aufgreifen und anprangern, als viel mehr dabei zu helfen versuchen möchte, echte und gangbare Wege aus dem demokratischen, sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dilemma unseres Landes nicht nur zu finden, sondern auch für die praktische und erfolgversprechende Umsetzung zu eröffnen, ist es jetzt so weit, dass man nicht mehr debattieren, sondern endlich handeln muss. Eine Feststellung von – meiner Ansicht nach – herausragender Relevanz sollte dabei sein … für eine Lösung der Probleme ist das Internet bestenfalls eine unbedingt nach besten Kräften zu nutzende Parallelbasis, aber die wahre Arbeit an Lösungen muss in der wirklichen Welt „da draußen“ vonstatten gehen!

Es sollte mir jetzt niemand mehr mit den Hindernissen kommen, die eine solche Verlagerung von Aufklärung, alternativem sozialen und solidarischen Engagement, aber auch des aktiven gesellschaftlichen und politischen Widerstands „nach draußen“ vor scheinbar unüberwindliche Probleme stellen. Meiner Ansicht nach sind das nur vorgeschobene Gründe, da man nicht unbedingt jede Frau und jeden Mann an Bord bekommen muss, die/der ihrem/seinem berechtigten Unmut über die zu registrierenden katastrophalen Zustände im Internet freien Lauf lässt. Diejenigen, die dieses Feld für sich erschlossen haben und meinen, dass damit alleine Veränderungen erzwungen werden könnten, sei ans Herz gelegt, sich mit der immer drastischere Formen annehmenden Realität unseres „Rechtsstaats“ und seines Vorgehens gegen kritische Meinungen zu befassen. Wer ernsthaft denkt, dass der Versuch, das Internet sukzessive mehr im Sinne der Eliten zu zensieren, tatsächlich durch Widerstand im Netz oder durch gelegentliche Demos gegen Vorratsdatenspeicherung und ähnliches gestoppt werden könnte, wird früher oder später ein böses Erwachen erleben.

Wie ich hier bereits aufzuzeigen versuchte, aber auch in diversen anderen Beiträgen thematisiert habe, muss ein – trotz der dramatisch zu unseren Ungunsten gereichenden Konstellation – aussichtsreicher Widerstand auf allen Ebenen, auf denen er bereits mehr oder weniger nachdrücklich praktiziert wird, zusammengeführt und so optimal wie möglich koordiniert werden. Hierfür gilt sicherlich, das bei einer entsprechenden Gestaltung eines nicht nur entschlossenen, sondern auch kompetenten Widerstands, der richtige Weg bereits das Ziel sein kann.

Was ist notwendig und wie viel davon ist bereits vorhanden …

Man muss es immer wieder hervorheben: notwendig für eine Lösung von Problemen, die nicht zufällig oder durch die Aneinanderreihung unglücklicher Umstände entstanden, sondern ganz gezielt und einem offenkundigen Zweck folgend geschaffen wurden, ist ein Vorgehen erforderlich, welches der enormen Machtfülle ebenbürtig sein kann, die dadurch entstanden ist … und natürlich auch, weil diesen Machenschaften seitens der Bevölkerung und ihrer intellektuellen Vordenker und/oder Interessenvertreter entweder gar kein nennenswerter Widerstand entgegengebracht wurde, oder dieser sich an Teilbereichen der Gesamtproblematik festgebissen hat, was dann wiederum zu den zu beklagenden „Interessenkonflikten“ zwischen den einzelnen Gruppen, Verbänden, Vereinen, Organisationen oder Individuen führten.

Keiner scheint bereit oder in der Lage zu sein, zu erkennen, dass man so keine zufriedenstellenden Ergebnisse oder gar echte Problemlösungen verwirklichen kann … anstatt immer wieder an einzelnen Symptomen anzusetzen, sollte und muss man sich endlich der Kernproblematik zuwenden. Und das – davon muss man überzeugt sein, wenn man sich die Qualität der einzelnen „Quer-, Freidenker oder Aufklärer“, also der kritischen Menschen auf all den nachfolgend beschriebenen Ebenen vor Augen hält – muss auf der politischen Ebene ebenso angestrebt und umgesetzt werden, wie in den anderen Bereichen (also Vereine, Interessengemeinschaften, Protest- und Friedensbewegungen, kritische Publizisten und Wissenschaftler, das Heer der schreibenden Quer- und Freidenker = Blogger und Webseiten, aber auch kritische Individuen „aller Art“). Für alle genannten und eventuell vergessenen Teilbereiche gilt dabei gleichermaßen, dass eine Kooperation mit- und untereinander für alle Beteiligten möglich sein muss, deren Engagement und Aktivitäten dem friedlichen, demokratischen und umfassend legitimen Streben nach Freiheit und uneingeschränkter Souveränität unseres Landes und Volkes gelten!

Ganz ohne Frage muss jeder und alles ausgeschlossen sein und bleiben, wo ein berechtigter Verdacht entsteht, dass es sich um wahrhaft extremistische Gruppierungen oder Personen gleich welcher ideologischen oder sonstigen Grundausrichtung handeln könnte. Das betone ich ganz bewusst, weil ja schon seit einiger Zeit erhebliche Anstrengungen seitens der politischen Klasse (…) zu erkennen sind, jeden kritischen Geist in die „Extremismus- oder Terrorecke“ zu schieben und nach Möglichkeit als gesellschaftliche „Persona non grata“ und/oder einen inakzeptablen „subversiven Kriminellen“ hinzustellen. – Da dies zeitgleich mit dem Aufbau eines Horror-, Terror- und Panikszenarios geschieht, mit dem die Bevölkerung vor allem „gewarnt“ werden soll, was mit Hilfe dieser Definitionshoheit derart gebrandmarkt wird, dürfen sich die „aktiven Betroffenen“ davon nicht ins Bockshorn jagen lassen und sollten zumindest untereinander sorgfältig prüfen, ob gewisse Anfeindungen gegen potentielle Kooperationspartner berechtigt sind oder eben diesem Handlungsstrang entspringen, der in letzter Konsequenz erst bei der völligen Abschaffung aller Freiheits- und Grundrechte Halt machen wird!

Wie schnell man gerade hierzulande in die „ultrarechte“, „ultralinke“ oder „antisemitische“ Ecke geraten kann, sollte uns allen bewusst sein und uns noch eindringlicher zu einer vernünftigen Vorgehensweise und einem fairen Umgang miteinander anhalten. – Hierzu ein sehr anschauliches Beispiel in Gestalt einer kürzlich ausgestrahlten TV-Diskussionsrunde, die Jens Berger im Spiegelfechter sehr treffend analysiert hat. Unter diesen Voraussetzungen ist aber nicht nur die Auseinandersetzung mit den Kriegsverbrechen des Staates Israel im Gaza-Streifen so gut wie unmöglich, sondern auch jede andere „Argumentation gegen das System“.

Politik

Wie man weiß oder in vielen meiner Beiträge nachlesen kann, ist unser Verein mit dem Ziel angetreten, sein Engagement nicht nur möglichst unabhängig, sondern auch und vor allem politisch neutral in die Tat umzusetzen. Es war und ist uns aber klar, dass man nur mit sozialem und solidarischem bürgerschaftlichen Engagement der basisdemokratischen Art wenig ausrichten kann … insbesondere, wenn man so klare, dem Systemwillen zuwiderlaufende Zielsetzungen ausgibt, wie wir dies getan haben. Dank der Hetz- und Angstpropaganda des Systems ist es uns nahezu unmöglich, auf der privaten Schiene Unterstützer zu finden, die sich ernsthaft mit unserem Programm zu beschäftigen und uns gegebenenfalls auch mit jenen unabdingbaren finanziellen Mitteln zu unterstützen bereit wären, ohne die man nun mal kein vernünftiges Engagement für Menschlichkeit, Gemeinschaftssinn und soziale Gerechtigkeit verwirklichen kann.

Deshalb haben wir uns die letzten drei Jahre natürlich auch in der politischen Szene nach Alternativen umgesehen, mit denen wir – unabhängig und auf Augenhöhe – kooperieren könnten, um durch konstruktive Zusammenarbeit im wahren Leben nicht nur unsere Vorhaben voranzubringen, sondern eben auch echte Wahlalternativen für unsere kritischen Mitbürger/innen zu sammeln. Ein nicht unerheblicher Nebeneffekt einer erfolgreichen Umsetzung dieses Teilbereichs wäre natürlich auch, dass die etablierten Parteien sukzessive mehr unter Druck geraten würden und mit entsprechendem Nachdruck unsererseits (also aller mitwirkenden Partner) zu einem „Überdenken ihrer Strategien“ gezwungen werden könnten. – Selbstverständlich könnte und müsste dies im kommunalen und regionalen Rahmen angegangen werden … mit der Zeit könnte und würde dies unserer Ansicht nach aber beinah zwangsläufig auch Druck auf die politisch verantwortlichen Damen und Herren im Bund und in Europa entwickeln.

Bei dieser „Suche“ sind wir etwa seit Mitte des letzten Jahres auf einige interessante Kandidaten gestoßen. Einige davon hatte ich in dem einen oder anderen Artikel schon mal vorgestellt, aber wir prüfen das alles natürlich weiterhin und ich werde diesem Komplex in nächster Zeit noch einen eigenen Artikel widmen. – Mit Blick auf die anstehenden „großen und wichtigen Wahlen“ (Europawahl im Juni und Bundestagswahl im September) muss man den „verschiedenen Kandidaten“ aber ganz unmissverständlich dazu raten, sich um eine Aufstellung zu bemühen, die wenigstens Außenseiterchancen in Gestalt von Ergebnissen jenseits der 5%-Barriere eröffnen können. Hierzu bieten sich bspw. sogenannte „Offene Listen“ an … aber damit beschäftige ich mich in der nächsten oder übernächsten Woche noch einmal eingehender.

Ja, wir sind tatsächlich auf eine ganze Reihe von Frauen und Männern gestoßen, die unsere außerpolitische, ausschließlich an der gesellschaftlichen Basis angesiedelten Denk- und Handlungsansätze absolut glaubwürdig und entschlossen vertreten und sich deshalb auch vorrangig als Partner für eine Gemeinschaft des demokratischen Aufbruchs empfehlen würden. Darüber hinaus sind wir aber überzeugt davon, dass es auch in der Basis der verschiedenen „mehr oder weniger“ etablierten Parteien viele Menschen gibt, die mit der Politik mehr als nur unzufrieden sind, welche ihre Parteispitzen praktizieren und oftmals gegen ihren Willen durchsetzen … solchen Menschen sollte man die Aussicht auf echte und aktive politische Mitarbeit in der „politischen Schiene“ einer solchen Gemeinschaft anbieten, in der jeder eine faire Chance erhält, seinen individuellen Fähigkeiten und Potentialen entsprechend an der politischen Gestaltungsarbeit – im strikt basisdemokratischen Sinne – mitzuwirken!

Dass man hierbei auf „Parteien- und Meinungsvielfalt“ verzichten und stattdessen lieber auf eine Politik der konsequent verfolgten Gemeinsamkeiten setzen sollte, habe ich unter anderem auch im eingangs verlinkten Beitrag aufzuzeigen und auch zu begründen versucht. Dass dieses Umdenken in Richtung eines politischen Arbeitens, das sich nicht an vermeintlichen Gegensätzen reibt, sondern gemeinsam verfolgte Ziele erreichbar machen sollte, unbedingt erforderlich ist, habe ich ja auch ganz aktuell hier darzulegen und zu beweisen versucht.

Systemkritische Wissenschaftler,, Publizisten und sonstige kompetente Experten

(Erklärung zur Vermeidung von Missverständnissen: hierunter verstehe ich auch die einschlägig bekannten Blogger und Webseiten, denen man diese Qualitäten mit Recht zugestehen kann und sollte)

Man wird leider meistens „mitleidig belächelt“ oder rundheraus zurückgewiesen, wenn man zu argumentieren wagt, dass es doch möglich und insbesondere sinnvoll erscheinen sollte, dass Kooperationen zwischen dieser Ebene des kompetent-kritischen Umgangs mit unserem System und den Frauen, Männern, Vereinen und Initiativen an der gesellschaftlichen Basis entstehen. Und damit meine ich eine echte, beidseitig mit Toleranz und Respekt behandelte und einzig und allein den klar erkennbaren Notwendigkeiten gewidmete, konstruktive und kooperative Zusammenarbeit.

Egal wie erfolgreich man seine Thesen und Abhandlungen in Büchern, Vorträgen oder Internetpublikationen darlegt, man muss erkennen und akzeptieren, dass man immer nur einen verschwindend kleinen Teil der aufzuklärenden, mit korrekten Informationen zu versorgenden und letztendlich zum Entwickeln eigener Initiativen zu ermunternden Volksmasse erreichen kann. Es ist leider unbestreitbar, dass diese Publikationen generell nur von Menschen gelesen werden, deren Horizont die darin behandelten Themen bereits einschließt … und leider ist es ja auch nicht so, dass die interessierten Leser sich dann erkennbar dazu aufgerufen fühlen und entsprechend aktiv werden würden, aus den erhaltenen Informationen und Fakten einen besser wirksamen Widerstand zu kreieren …

Das ist genauso Fakt, wie der Umstand, dass man die hervorragende Arbeit dieser Frauen und Männer „in eine Sprache übersetzen“ muss, die von den in der Mehrzahl „einfachen“ Menschen auch wirklich verstanden wird. Tut man das nicht – und diesen Schuh muss ich mir in Bezug auf meine „Schreibarbeit“ fraglos auch anziehen -, erreicht man die Menschen eben nicht in einer Weise, die in der Lage sein kann, die kritische Masse im Sinne von demokratischen Entscheidungen „in eigener Sache“ zu mobilisieren.

Zuguterletzt kann eine funktionierende Gegenöffentlichkeit, die im weiteren Verlauf auch das bisher so schmerzlich vermisste Aufbegehren der Bevölkerung gegen Desinformation und alle Arten von klar erkennbaren politischen, medialen und wirtschaftlichen Machenschaften gegen ihre Interessen und berechtigten Ansprüche nicht entstehen, wenn man wissentlich große Teile davon „als ungebildet oder intellektuell minderbemittelt abschreibt“ oder durch die Verweigerung einer Kooperation über den „eigenen Tellerrand hinaus“ einfach nicht adressiert!

Hier ist dringend ein Nach- und Umdenken auf allen betroffenen Seiten notwendig – und angesichts der dramatischen Situation sollte man das nicht auf die lange Bank schieben.

Seit Jahren versuchen wir nun schon aufzuzeigen, wie viel besser das erarbeitete und bereitgestellte Wissen all dieser anerkannten Expertinnen und Experten eingesetzt werden könnte, wenn es in einer Form und in Dosierung direkt an der Basis verbreitet würde, die von den Menschen auf der Straße auch verarbeitet und verinnerlicht werden kann. Und wir wagen auch immer wieder darauf hinzuweisen, dass dieses Wissen ungleich besser vermittelt werden kann, wenn es in das aktive Engagement von aufopferungsvoll und solidarisch agierenden Menschen integriert würde. – Vermittler, die diese Funktion übernehmen können, gibt es unserer Ansicht nach mehr als genug – was fehlt, ist schlicht und ergreifend wieder einmal das Aufeinander-zu-gehen und die Annahme von vermittelnden „Instanzen“ wie unserem Verein, welche es gerne übernehmen würden, die unabdingbaren Kontakte zu knüpfen.

Die großen Protest-, Sozial- und Friedensbewegungen

Für diese Elemente des konstruktiven Widerstands gegen grassierende Systemmissstände gilt nach unseren Erfahrungen leider so ziemlich dasselbe, was schon im vorausgegangenen Punkt angesprochen wurde. Auch hier wird größtenteils entweder mehr Symptomkosmetik als entschlossene Problemlösung betrieben oder aber „von oben nach unten agiert“, wodurch die Basis nicht ausreichend aktiviert werden und auch kein für den Normalbürger begreifbares und nachvollziehbares „Ursache-und-Wirkung-Prinzip“ dargestellt werden kann.

Hinzu kommt, dass hier oftmals auch „Systempropaganda“ übernommen wird (z.B. Erderwärmung durch vom Menschen verursachtes CO2 oder „Peak-Oil“ u. ä. m.), wodurch einerseits die Bevölkerung im Sinne der „Erfinder“ dieser wissenschaftlich nach wie vor umstrittenen, da nicht zweifelsfrei belegbaren (sehr diplomatisch ausgedrückt) Thesen verunsichert und selbständig denkende und kritische Menschen dazu gezwungen werden, die wirklichen Ziele dieser Organisationen skeptisch zu hinterfragen …

Ich persönlich habe bspw. auch erhebliche Probleme mit so einigen „spät berufenen Quereinsteigern“, die urplötzlich ihr soziales und ökologisches Gewissen entdeckt haben, nachdem sie zuvor ein Leben lang als hartgesottene Verfechter des nun mit einem Mal vehement bekämpften Systems agiert haben (z. B. Heiner Geißler im Fall von ATTAC).

Was einen auch stören muss, ist unserer Ansicht nach, dass die meisten Sozial-, Menschenrechts- oder sonstigen für die verletzten Rechte der Bürger/innen unseres Landes eintretenden Organisationen politischen oder gewerkschaftlichen Abhängigkeiten unterliegen. Das sollte man ernstlich bedenken und dabei auch die erwiesene Tatsache einbeziehen, dass es keine aktuell bedeutende politische Partei und auch keine herkömmliche Gewerkschaft gibt, die nicht mehr oder weniger nachhaltig in die Prozesse verwickelt gewesen war respektive immer noch ist, die unser Land an den Rand jenes Abgrunds geführt haben, in den wir heute alle blicken, wenn wir keine systemkonform getönte Brillen tragen!

Auch hier muss umgedacht und aktiv an einer Neuausrichtung des jeweils betriebenen Engagements sowie dessen zielgerichteter Kombination mit den Anstrengungen anderer aktiver (und unabhängiger!) Gruppen gearbeitet … oder, besser noch, eine neue Interessenvertretung geschaffen, in gemeinsamem Bemühen auf- und ausgebaut und zuguterletzt als eine reelle „Lobby“ für alle Menschen in unserem Land – und letztendlich sogar über dessen Grenzen hinaus – etabliert werden!

Vereine, Initiativen, Interessengemeinschaften etc.

Auch hier ist leider vorrangig festzustellen, dass mehr Konkurrenzdenken und ähnliche abgrenzende Verhaltensweisen als das gemeinsame Streben nach Lösungen für alle gravierenden Probleme unserer Gesellschaft und Zeit angetroffen werden, wenn man sich diesen Gruppen anzunähern versucht. Das ist in etwa ebenso „konstruktiv und produktiv“ wie das Verhalten der großen Initiativen und Organisationen oder auch der von den großen, kirchlichen und privaten Sozial- und Wohlfahrtsverbänden forcierte „Wettbewerb“ in allen Bereichen, in denen es vorrangig darum gehen sollte, die Bedürftigkeit und Not der betroffenen Mitmenschen zu lindern (oder besser noch abzustellen!).

Mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben, da ich es oft genug – wie ich finde zu Recht – bemängelt und zu einem problem- und lösungsorientierten Umdenken im Sinne der angeblich gemeinsamen Sache aufgerufen habe.

Was aber nicht ausgeblendet werden darf, sondern noch einmal ganz deutlich betont werden muss, ist, dass keines dieser Unterfangen jemals zu einem echten Erfolg führen kann, so lange jeder für sich spricht und kämpft, ohne zur schon oft angemahnten Einsicht fähig zu sein, dass Einzelkämpfer (und das sind nun mal auch lokal oder regional aufgestellte Gruppen der hier behandelten Art), die sich noch dazu einen bestimmten Teilbereich der Gesamtproblematik vorgenommen haben, nichts erreichen werden, so lange sie nicht nach besten Kräften dazu beitragen, dass die Ursachen und Wurzeln der Probleme erfolgversprechend angegangen werden können.

Hier ist konzertiertes Vorgehen notwendig und man sollte auch darum bemüht sein, dass dies zu einer Wirksamkeit des jeweils eigenen Engagements führt, die über lokale und regionale Grenzen hinaus wachsen kann. So etwas ist, sowohl aus finanziellen, als auch aus organisatorischen und personellen Gründen nur dann möglich, wenn man eine „Dachorganisation“ gründet, in der sich alle Vereine, Initiativen, Interessengemeinschaften usw. usf. zusammenschließen … wohlgemerkt, ohne die eigene Identität oder das eigene Engagement einem übergeordneten Programm unterordnen oder gar opfern zu müssen! Vielmehr sollte es Ziel einer solchen Vereinigung sein, die Sachkompetenz und das Engagement aller spezifisch aufgestellten Gruppen flächendeckend zur Verfügung zu stellen und dafür zu sorgen, dass Hilfe, Rat oder Informationen suchende Menschen über einen einzigen Ansprechpartner überall im Land an geeignete Partner vermittelt werden können.

Dieses Ziel war auch einer der bestimmenden Faktoren bei der Entscheidung, unsere Initiative zu einem eingetragenen Verein aufzuwerten – aber leider wird der AmSeL-Gedanke immer noch entweder falsch verstanden oder aber nicht ernst genommen – was wir als für unsere Sache (womit jedes ernstgemeinte und uneigennützig/ehrenamtlich erbrachte Engagement gemeint ist!) mehr als nur betrüblich und kontraproduktiv einstufen müssen.

Nachdem wir diesen Hemmschuh erkannt und eingesehen hatten, dass wir noch so leidenschaftlich und aufrichtig argumentieren können und doch kaum jemanden überzeugen, entschieden wir uns dazu, dasselbe Ziel auf einem anderen Weg anzusteuern … hierüber wird in Kürze ein separater Artikel berichten und auch unmissverständlich aufzuzeigen versuchen, warum es für „diese Idee“ keine annähernd kurzfristig erfolgversprechende Alternative gibt!

Vorab möchte ich in diesem Zusammenhang nur noch auf eine neu eingerichtete Seite des Blogs hinweisen … Netzwerk DVG

Zusammenfassendes (Zwischen-) Fazit

Da ich persönlich auf meiner Suche nach Möglichkeiten, einen lange gehegten Wunsch wahr zu machen, der mit fortschreitender Zeit immer nachhaltiger die Qualität eines „alternativlosen“ Gebots der Stunde anzunehmen beginnt, sehr viele interessante Menschen kennengelernt habe, die ungeheuer viel Wissen und mindestens ebenso viel unschätzbare Lebenserfahrung in eine Gemeinschaft des demokratischen Aufbruchs einbringen könnten, ist es meiner Einschätzung zufolge nur eine Frage des Wollens und der Einsicht, dass die „Probleme unserer Welt“ nur durch eine entschlossen und geschlossen agierende Gemeinschaft zu lösen sind.

Man kann das Unmögliche wahrmachen und die Pläne der globalen Geld- und Machteliten hinsichtlich einer NWO unter ihrer alleinigen Führung und Kontrolle durchkreuzen! Ja, davon bin ich überzeugt, weil die Summe an Wissen, Leidenschaft, Mut, individuellen Fähigkeiten, die wir dieser Macht geeint entgegensetzen könnten, auch mit der Bereitschaft verknüpft sein würde, uns Menschen als einen Teil und nicht die „gottgewollte dominante Spezies“ unserer Natur und Welt zu verstehen. Diese Demut gegenüber einer sich in der Natur und dem Kosmos manifestierenden, höheren Macht und die Einsicht, dass eine solche Macht nicht den „Sinn des Lebens“ vorherbestimmt haben kann, der uns seit Menschheitsgedenken von den „Eliten der Welt“ aufgezwungen wurde, kann die scheinbare Unangreifbarkeit dieser künstlich und wider alle Menschlichkeit und Vernunft erschaffene Macht mehr als nur aufwiegen … dazu müssen die Menschen, die sich aktiv daran beteiligen, die Wahrheit dieser „These“ zu beweisen, keinem bestimmten Glauben folgen und auch keiner bestimmten kulturellen oder ethischen Gruppierung angehören.

Alles was erforderlich ist, um in diesem Kampf gegen die „zerstörerische Schöpfung“ der transkontinentalen Privatgesellschaften und ihrer dienstbaren Geistern in allen relevanten Bereichen von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kirchen bestehen zu können, ist das Überwinden der falsche Werte und krankhaft bigotte Weltanschauungen hervorbringenden Manipulation unserer Wahrnehmungen, die wir mit allen natürlichen Sinnen aufnehmen und mit einem ungebundenen Denken in die Wahrheit umwandeln können, die von den „Strippenziehern“ aus Furcht und mörderischem Eigennutz verschleiert werden soll.

Und hier kann wahrlich jeder Mensch (bspw. auch die „überzeugten Nichtwähler/innen“, welche die Verweigerung ihrer Stimme als Protestform ansehen) einen Beitrag leisten, in dem er schlicht und ergreifend in allen Bereichen mit den individuellen Fähigkeiten aktiv wird, die er oder sie einzusetzen vermag.

Man sollte meinen, dass dieser Denkansatz in sich schlüssig und überzeugend zu nennen ist, auch wenn es dafür unabdingbar ist, sein Denken und Fühlen zunächst einmal von der „Matrix“ zu lösen, in die wir verbannt wurden … und dass dies nicht unmöglich ist, sollten all die Menschen eindeutig belegen, die sich trotz allem und aus freien Stücken ein eigenständiges, kritisches und ungebundenes Denken und – noch ungleich wichtiger – eine natürliche Emotionalität bewahrt haben!

Denken Sie bitte einmal darüber nach … und schließen Sie sich uns an!

10 Antworten

  1. Wir haben schon mal Kontakt miteinander gehabt.
    Jetzt habe ich den ersten Teil gelesen. Den Rest habe ich mir gespart.
    Es ist für meinen armen Kopf zu viel. Weniger wäre mehr.
    Wir leiden hier unter einem ganz erheblichen Mangel. Dem Menschen wurde die Würde genommen.
    Um ihm wieder seine Würde und seine Fähigkeit zum selber Denken und Handeln zu geben, darf ich ihn nicht zuschütten mit meinen Überlegungen sondern muss seine eigenen Überlegungen so steuern, dass sie in die Richtung des allgemeinen und des eigenen Wohls gehen.
    Es geht also in meinen Augen darum nicht schon wieder einen neuen Verein zu gründen sonder das Bewusstsein zu wecken, dass „DAS PRIVATE DAS POLITISCHE IST“
    Es geht um eine aktivierende Befragung (Richard Hauser) und Schulung (Paolo Freire).

  2. Ich stimme absolut mit Ihnen überein, weshalb ich es dann aber doch schade finde, dass Sie sich den „zweiten Teil gespart“ haben, da ich dort dieselbe Kritik angebracht und sogar meine eigene Person ganz ausdrücklich einbezogen habe.

    Mein „Aufruf“ richtete sich letztlich mitnichten an das „gemeine Volk“, weil mir lange bewusst ist, dass dieses nicht ohne direkte und persönliche, die Probleme und Lösungen auf menschliche und allgemein verständliche Weise rüberbringende Ansprache zu überzeugen sein wird. Hier zähle ich Sie persönlich aber eher zu dem Teil unserer Bevölkerung, das nicht mehr aufgeklärt werden muss, sondern einen sehr wichtigen Beitrag dazu leisten könnte, die Menschen auf die richtige Art und Weise über die Realität und die Wege aus ihr heraus zu informieren. (Nicht zuletzt wegen ihrem „Insiderwissen“!)

    Hier wende ich mich nur noch an aktive Menschen, die bereits hinter die Fassaden gesehen und die Wahrheit jenseits des falschen Scheins von Pseudodemokratie und fremdgesteuerter Politik erkannt haben. – Sie können sich eventuell vorstellen, wie gerne ich genau das machen würde, was mich schon zur Gründung meines Vereins veranlasst und auch die Formulierung unserer Zielsetzungen beeinflusst hat … aber das funktioniert nicht ohne Geld und auch nicht ohne eine flächendeckende Präsentation des „AmSeL-Gedankens“ oder anderer Lösungsmodelle.

    Aber ich möchte Sie und andere nicht noch weiter über Gebühr strapazieren, sondern lediglich bitten, diesen Kommentar zu lesen, zu hinterfragen, ob „da nicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin stecken könnte“ und dann zu entscheiden, ob es dann nicht doch sinnvoll wäre, sich mit den eigenen Ideen und Potentialen einer Gemeinschaft anzuschließen, die unser aller Ansprüche. Rechte und Interessen auch gegenüber der Realität einer definitiv feindselig gesonnenen politischen Klasse und deren Auftraggeber von den transkontinentalen Privatgesellschaften auch schützen und wahrnehmen kann?

    In diesem Sinne
    mfG
    HDZ

  3. Hier meine Erfahrungen mit dem Verein für Gerechtigkeit und Demokratie:
    http://rotegraefin.wordpress.com/2008/09/11/der-name/
    Sie können mich als Mitmachende ansehen! Ich mache hier nichts anderes als Bewußtseinserweiterung und Selbsterkennung. Das ruft massive Widerstände hervor. Die nehme ich ernst und die Prügel, die ich dann abkriege sind nicht von schlechten Eltern. Heute morgen bin ich ganz ko davon gewesen.
    Sie machen allerdings dass was ich mir wünsche. Ich gehe davon aus, dass Ihnen klar ist, dass eine Gruppe/ Verein mehr sind als die Summe der Personen.

    Ich setze Ihnen hier mal die Regeln für gemeinsames Lernen rein.
    ===============
    Die TZI sieht vier Elemente in jeder Gruppe.
    1. Das ICH in der Gruppe als biologisch psycho-soziale Einheit.
    2. Das WIR als Beziehungsgefüge aller Gruppenmitglieder. Gruppe ist mehr die Summe Einzelner.
    3. Das ES als gemeinsamer Beziehungspunkt in der Gruppet z.B. Thema Inhalt Aufgabe.
    4. Die Umweltbezüge und die personale~ soziale Positionen (Prädispositionen) der Teilnehmer.
    Diese Elemente lassen sich graphisch als Dreieck und Kugel darstellen.

    Die Kugel zeigt den Komplex von Bedingungen an wie Ort Zeit historische, soziale
    theologische Gegebenheiten und die Situation im jeweiligen „Hier“ und „Jetzt“.
    Das Ziel
    ist eine dynamische Balance zwischen ES – ICH – WIR. Dadurch werden Frustrationen
    emotionale Blockaden vermieden und ein Klima im Sinne von Rogers – emotionale Echtheit Sicherheit und Vertrauen – entsteht.

    „Regeln“ für das Einüben in gute Gespräche nach Ruth Cohn

    1. Sei Dein eigener Chef.
    Bestimme selbst, wann Du reden oder schweigen und was Du sagen willst.

    2. Versuche zu geben und anzunehmen, was du geben und empfangen willst.
    Respektiere dabei die Aufgabe und die übrigen Teilnehmer, so wie du respektiert
    werden möchtest,

    3. Es soll nur einer auf einmal reden.
    Einigung auf eine Reihenfolge ist möglich.

    4. Sprich nicht per „man“ oder per „wir“, sondern per „ich“. Habe Mut zum Selbstsein-
    können.

    5. Sprich nie über einen Anwesenden. Sprich jeden Anwesenden direkt an, wenn Du ihm
    etwas sagen möchtest.

    6. Wenn Du nicht wirklich teilnehmen kannst, dich nicht konzentrieren kannst, unterbrich das
    Gespräch. „Störungen haben Vorrang“. „Abwesenheit“ ist nicht nur ein Selbstverlust,
    sondern zugleich ein Verlust für die Gruppe.

    7. Vermeide nach Möglichkeit Seitengespräche. Wenn es dazu kommt, versuche die Gruppe
    nachträglich daran zu beteiligen.

    8. Es ist besser eine persönliche Aussage zu machen, als andere zu interpretieren. Ein
    persönliches Bekenntnis, eine persönliche Reaktion regt andere an.

    9. Beachte Signale aus Deinem Organismus, z.B. Nervosität, Herzklopfen, Gähnen, Kopfschmerzen. Beachte ähnliche Signale bei anderen Gruppenmitgliedern, das fördert die WAHRNEHMUNG, die für das Zusammensein wichtig ist.

    10. Achte vor allen Dingen mehr auf das Wie, als auf das Was des Gesagten; schenke ein angemessenes Maß an Beachtung und Verstärkung, wahre die Grenze der Intimität.

    Diese Regeln ermöglichen eine freie und offene Kommunikation.
    Die Anwendung ist dynamisch. R.C. Cohn sagt selbst: „Regeln sind nur insofern brauchbar, als sie den Sinn des Zusammenseins fördern. Undifferenziertes Beharren auf Regeln ist gegen den Geist, dem sie dienen sollen“.
    =============

  4. sorry mein PC spinnt wollte noch was dazu schreiben Geht nicht! Bis dann!

  5. Hallo und danke für die ausführlichen Informationen, von denen ich hoffe, dass sie auch von Mitlesenden beherzigt und angewandt werden.

    Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass ein Verein – oder jede andere Form einer durch gleiche Ziele u. ä. m. miteinander verbundenen Gemeinschaft mehr sein muss als bloß die Summe der Personen, aber es ist außerordentlich schwer, dieses Denken ins Internet oder aus ihm heraus zu transportieren. – Würde man meine Anregungen ernst nehmen und so aufgreifen, wie sie gemeint sind, wäre das Ergebnis meines Erachtens eine Gemeinschaft, welche die von Ihnen dargestellten Voraussetzungen für ein gemeinsames Agieren und ein Verständnis untereinander vollständig erfüllen würde. Aber …

    Dem hat die „Evolution“ unserer Gesellschaft einen übersteigerten und in den seltensten Fällen am gemeinsamen Handeln für oder gegen etwas interessierten „Individualismus“ in den Weg gepflanzt, sowie andere, negative und destruktive Folgeerscheinungen hervorgebracht, zu deren Überwindung sich zunächst einmal kleine Gruppen von anders denkenden und fühlenden Menschen zusammenfinden müssten, um positive Gegenbeispiele zu generieren.

    Nun gut, das möchte ich nicht weiter vertiefen, insbesondere, weil ich immer mehr bezweifeln muss, dass uns die Zeit zum „ausgiebigen Lernen“ bleiben wird. Jene Menschen, die diese „Stufe der Erkenntnis“ bereits erreicht haben – egal auf welchem Weg – sind deshalb … sozusagen zum „Improvisieren“ gezwungen, damit diese kleinen „Vorzeigegemeinschaften“ entstehen und auch in der aktuellen Misere mit positivem Beispiel vorangehen können.

    Abschließend, mehr für die Mitlesenden als für Sie gedacht, möchte ich noch deutlich machen, worin mein besonderes Dilemma besteht … ich benutze dafür die Thesen zum „gemeinsamen Lernen“ …
    Das „Ich“ ist vollkommen bereit und in der Lage dazu, das „Es“ mit den dazugehörigen Umgebungsvariablen (die für jedes Individuum bekanntlich anders sind) in Einklang zu bringen, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen … nur … es mangelt mir ganz entschieden am Bindeglied des „Wir“ – also an einer größeren Zahl von Menschen, die dieses Ergebnis gemeinsam mit mir und den wenigen aufrechten und enschlossenen Mitstreitern, die ich auf meinem bisherigen Weg gefunden habe, anstreben würden.
    Dieses Manko wird sich im Internet weder zufriedenstellend überwinden und noch viel weniger ausmerzen lassen …

    Nun gut, damit bedanke ich mich für den Moment nochmals für den wertvollen Input und wende mich dem tristen „Alltagsringen“ in der Hoffnung zu, dass sich doch noch ein paar Menschen mehr auf den von uns offenkundig bereits beschrittenen Weg ziehen lassen werden.

  6. Ich arbeite mit dem Widerstand mit dem großen „Aber“
    http://trinergy3.wordpress.com/2009/01/22/veranderung-2/
    Hier habe ich mich in den letzten Tagen ordentlich herum gestritten.

    Ich lebe nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist.“
    Nehmen Sie das „triste“ Alltagsringen genau als dass was es ist. Ein Ringen um ein wertvolles Ziel. Gleichzeitig ist ja das Ziel ja schon erreicht indem wir miteinander Kontakt haben.

    Es geht darum die Angst vor dem Wir abzubauen und dies gilt nur über den konstruktiven Aufbau des Ich. Wir leben in einer Gesellschaft die zutiefst depressiv ist und diese Depression ansprechen und die Blockaden aufspüren, die eine konstruktive Lebensgestaltung verhindert. Wer weiß was er will ist nicht manipulierbar. Es gilt diese Angst vor der Manipulation abzubauen.

  7. Hallo … und Chapeau!

    Das meine ich absolut aufrichtig, nachdem ich mir den gesamten „Dialog“ durchgelesen habe. Besonders die ersten Abschnitte, in denen ein grell leuchtend-sonniges Friede-Freude-Eierkuchen-Honigkuchenpferd-Austausch stattfand, haben mich eine Menge Überwindung gekostet. Es ist ja nicht so, dass ich Menschen nicht auch einen begrenzten Horizont zubilligen und gönnen würde, mit denen sie ihr Leben für sich selbst und Gleichgesinnte erträglicher gestalten wollen, aber wer so weit abseits jeglicher Realität existiert, ist für mich – nicht nur im Moment und wegen einer chronischen Arbeitsüberlastung – eher Belastung als zuversichtlich stimmende Bereicherung.

    Um so mehr bewundere ich Ihre Hartnäckigkeit und kann mir sehr gut vorstellen, dass Sie schon viele derartige „Schlachten“ ausgetragen und (in der Regel) siegreich gestaltet haben.

    Zu „unserer Sache“ nur noch ganz kurz:

    Sie haben Recht, dass es schon ein kleiner Erfolg ist, dass wir Kontakt zueinander bekamen und ich einiges von dem „in der praktischen Anwendung“ begutachten konnte, was Sie hier zu vermitteln versuchen. Ihre abschließende Schlussfolgerung unterschreibe ich deshalb gerne und werde mein Handeln noch mehr als bisher auf das Überwinden von Angst und Manipulation konzentrieren … ob ich damit in meinem Vorhaben doch noch ans Ziel kommen kann, sei einmal dahingestellt, den Versuch ist es aber in jedem Fall wert!

    Besten Dank und Ihnen auch weiterhin alles Gute … ich hoffe allerdings, dass unser Kontakt sich fortsetzen wird und zu gegebener Zeit auch noch etwas in die Tiefe führen kann.

  8. Es bleibt dabei.
    Sie sind doch längst am Ziel. Das glauben Sie ganz fest. Wenn sie mal nicht mehr weiterkönnen.
    Aufhören Pause machen! Verschnaufen, und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
    Die Seele ganz tief baumeln lassen und alle Tristheit, Verzweiflung und sonstigen Unrat dort in der Tiefe abgeben. Dann wieder auftauchen und mit neuem Mut da weiter machen, wo man aufgehört hat. Sich selber nicht so wichtig nehmen. Die Welt dreht sich auch weiter ohne Ihre rastlose Aktivität, die sie eine chronische Überlastung spüren lässt. Wenn Sie aufhören sich selber zu lieben, dann erreichen Sie eher das Gegenteil von dem was Sie wollen.
    „Wer gesammelt in der Tiefe lebt, sieht auch die kleinen Dinge in großen Zusammenhängen.“ (Edith Stein)

    In dieser Art war es der erste Sieg. Ich bis jetzt zulange unter der moralischen Verwerfung gelitten, die prompt kommt, wenn man nicht mit dem Strom schwimmt. Ich habe lange geübt um dahin zu kommen.
    ———
    Dietrich Bonhoefer.

    Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alles zum Besten dienen lassen.

    Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

    Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden als mit unsern vermeintlichen Guttaten.

    Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Faktum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet
    ——-
    Dies schrieb immerhin ein Mann der lange inhaftiert war und dann umgebracht wurde.

  9. Schaffung einer Gemeinschaft des demokratischen Aufbruchs…

    Wie man (zumindest der eine oder die andere) weiß, engagiere ich mich seit geraumer Zeit nicht nur sozial und gesellschaftlich, sondern versuche auch dabei mitzuwirken, in unserem Land eine Basis für einen demokratischen Aufbruch zu schaffen, der die…

  10. Für Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren wäre ich sehr dankbar.Mit den besten Wünschen für Ihr Vorhaben. Alwin Klein

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