• Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

    Schließe dich 48 anderen Followern an

Gedanken zum Zustand unseres Landes … Teil III

Abschnitt 3:

Geschichtlicher Ansatz zur Auflösung der Problematik der „deutschen Identität“ … und daraus folgernd die Rolle, die gerade „unser Staat“ (ausgehend von seinem Volk!) im Zusammenhang mit der globalen Gesamtproblematik übernehmen muss und kann

Da mir bekannt ist, dass viele Menschen widersprechen werden, wenn man die Grundlage für den Zustand unseres Landes „nur“ anhand der Geschichte der letzten 100 Jahre erklären zu können behauptet, möchte ich gerne vorausschicken, dass ich einen derartigen Einwand akzeptieren würde … es aber dennoch so handhabe, wie ich es im Rahmen dieser Ausarbeitung angekündigt habe. Als Ausgleich verweise ich hier stellvertretend für viele Wahrheitssucher, die sich der „germanisch-deutschen“ Geschichte verpflichtet fühlen, auf die Seiten Die „Deutsch“-Lüge, der Jahrtausendbetrug – hier wird zwar nur ein Teilbereich des gesamten Themenkomplexes behandelt, das aber – meiner Meinung nach – sehr gut und überzeugend.

Für mich ist der ausgewählte Zeitraum mehr als ausreichend, weil er gleichbedeutend mit einer „globalen Entwicklung“ ist, die ich im Zusammenhang mit dem aktuellen Zustand unserer Nation und der Welt für maßgeblich verantwortlich einschätze – das habe ich in den vorausgegangenen beiden Abschnitten auch schon klar hervorgehoben.

Eigentlich müsste man gar nicht so viel schreiben, um der oben genannten thematischen Ausrichtung dieses Abschnitts gerecht zu werden. Die zentralen Faktoren, die insbesondere die Entwicklung unseres Landes klar und unmissverständlich definieren, lassen sich in die nachfolgend aufgelisteten Teilbereiche untergliedern:

Ø Natürlich die beiden Weltkriege … und hierbei vor allem die Behauptung, beide seien einseitig und ausschließlich von Deutschland ausgegangen … was ich von dieser Behauptung und den am lautstärksten damit argumentierenden Kreisen halte, habe ich bereits festgehalten. Oberbegriffe bei diesem Punkt sind natürlich Kriegsschuld und Kollektivschuld des deutschen Volkes

Ø Resultierend aus obigem Sachverhalt … horrende Reparationsforderungen – nach offiziellen Verlautbarungen zahlt Deutschland noch bis zum Jahr 2010 an den „Zinsen für die Kriegsschulden“ des ersten Weltkriegs!? Damit steht die Behauptung kritischer Geister, dass „Deutschland“ nach Meinung der ehemaligen Kriegsgegner anscheinend bis zum Sanktnimmerleinstag zahlen solle, unbestreitbar kurz davor, sich zu bewahrheiten. – Hierbei möchte ich die „buchtechnische Richtigkeit“ der Forderungen nicht anzweifeln (dafür habe ich zu wenig Ahnung davon und auch keine korrekten, nachvollziehbaren Daten) … wer sich informieren möchte, sollte nach „Schattenquote“ oder „Londoner Schuldenabkommen 1953“ googlen … fest steht, dass es sich hier offenbar um „nicht bediente Zinsen“ aus den Jahren 1945 bis 1952 handeln soll – Zinsen! Das gesamte Thema ist – sicher nicht ohne Grund – sehr undurchsichtig, aber ich werde mich natürlich weiter nach Quellen umschauen, die etwas mehr Licht ins „Dünkel“ bringen können. Es wäre auch schön und hilfreich, wenn eventuell über meine Ausarbeitungen stolpernde Experten sich melden und mir den einen oder anderen Hinweis geben würden.

Ø Dazu kamen natürlich auch die Entschädigungszahlungen an die Opfer des Holocaust oder gegebenenfalls deren Nachkommen und nicht zu vergessen der Zwangsarbeiter … dazu möchte ich eigentlich nicht viel sagen, da ich an den Gräueltaten nicht zweifle, die – unter anderem – Juden angetan wurden; so einfach stehen lassen kann ich es aber auch nicht, weil Zweifel daran angemeldet werden müssen, ob die Verfahrensweise bei der Feststellung und „Eintreibung“ von Ansprüchen wirklich korrekt zu nennen war (ist) – deshalb erlaube ich mir, zumindest ganz vorsichtig auf die niedergeschriebene und seinerzeit für sehr viel Aufregung sorgende Meinung eines „nicht unumstrittenen“ Juden und Nachkommen von Überlebenden dieser Epoche zu verweisen >> holocaust-industrie-finkelstein <<.

Ø Die „Amerikanisierung“ Deutschlands und der Weltgeschichte … Zur Erläuterung und als Animation für eigene Recherchen möchte ich hierzu einen Filmbericht empfehlen, der irgendwann einmal auf dem Sender Phoenix lief und (derzeit noch) auch auf Google-Video bewundert werden kann. – Es geht in dem Film „Germany made in USA“ um die gar nicht so im Verborgenen gebliebene Rolle, welche die CIA und von dieser gesteuerte „Agenten“ beim „kulturellen und psychologischen“ Wiederaufbau D gespielt hat.

Ø Begleitend zu oben … die „Fremdstaatenklausel“ (Artikel 53 und 107 der Urfassung der UN-Charta), die SHAEF-Gesetze >> shaef_militaergesetze <<, der massive Einfluss „der Siegermächte“ auf die Ausgestaltung des Provisoriums namens Grundgesetz und nicht zuletzt der „Marshall-Plan“. Dieser Themenkomplex gehört zu jenen Bereichen, bei denen ich Recherchen via „Wikipedia“ als „nicht sonderlich empfehlenswert“ bezeichnen muss. Hier findet man doch sehr auffällig an die „populäre Geschichtsschreibung“ angelehnte Informationen, die sich für kritische Menschen ganz gewiss nicht als ergiebige Quellen erweisen werden.

Ø In Verbindung mit den Kriegsschulden muss unweigerlich auch das Verhalten der deutschen politischen Klasse „in Regierungsverantwortung“ angeführt werden … die dabei zu stellenden Fragen sind vor allem jene nach dem mehr als überfälligen Friedensvertrag und der uns ebenfalls geschuldeten Verfassung nach der angeblichen Wiedervereinigung von 1990 … hierzu sind sehr unterschiedliche Versionen im Umlauf und man sollte es tunlichst vermeiden, sich darüber oder auch über andere Faktoren im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen und völkerrechtlichen Nachwirkungen der Weltkriege bei „Wikipedia“ schlau machen zu wollen! (Siehe oben)

Ø Nicht zu vergessen ist auch die „Globalisierung“, die – wenn man so will – die Fortführung und Optimierung der „Amerikanisierung der Weltgeschichte“ darstellt, wobei das militärische Drohpotential der USA „nur noch“ Beiwerk ist, weil die Instrumente Weltbank, IWF und WTO die Interessen der globalen Geld- und Machtelite ungleich „effizienter“ wahrzunehmen vermögen (auch hier spielt Deutschland in erster Linie als „zahlendes Mitglied“ eine Rolle).

Ø Schlagwort political correct [politisch korrekt] ~ die Entwicklung eines orwellschen „Neusprech“ als Rundumschutz für ein fremdgesteuertes politisches System … die ausweitende Fortentwicklung der auf die politischen und gesellschaftlichen Totschlagargumente „Antisemitismus und Antiamerikanismus“ abhebenden systemischen „Sprachdefinition“.

Kriegsschuld und Kollektivschuld des deutschen Volkes

Über meine vehementen Zweifel an der offiziellen geschichtlichen Darstellung der Zeit von – sagen wir mal – 1900 bis 1945 habe ich bereits genug geschrieben und brauche dies hier sicher nicht noch einmal zu wiederholen. Die handfesten Beweise, die zwischenzeitlich dafür erbracht wurden, dass Adolf Hitler und seine NSDAP zwar das „ausführende Organ“ waren, dabei jedoch die Pläne ganz anderer Herrschaften ausführten und – ob wissentlich oder ahnungslos sei dahingestellt – bei allem an den Tag gelegten Größen- und Rassenwahn vor allem die langfristigen Interessen der globalen Geld- und Machteliten vertrat, machen es aus meiner Sicht fast schon überflüssig, Diskussionen darüber zu führen.

Vor allem an den Kriegsvorbereitungen und Kriegshandlungen verdienende Großunternehmen aus den Bereichen Bank- und Finanzwesen, Stahl und Rüstung, Chemie, Transport und Logistik, aber auch der Medien, die nicht nur Hitler und seine führenden Komplizen als Propagandamaschinen benutzten, sind als Beispiele dafür anzuführen, dass es nicht das Volk, sondern das Kapital gewesen war, welches diese Kriege (wie alle anderen in den vierhundert Jahren zuvor und bis heute) wollten und um jeden Preis vorantrieben. – Besonders interessant ist hierbei, dass sich dabei auf ausländischer Seite vor allem britische und US-amerikanische Konzerne hervortaten – siehe unter British German Fellowship, IBM, Ford … und nicht zu vergessen Prescott Bush (der liebe Papa und Opa der Bush-Präsidenten der jüngsten Zeit). Ebenso interessant ist, dass Hitlers ambitionierter politischer Griff nach der Macht im Laufe der Jahre vor dem „demokratischen Triumph“ Unsummen verschlungen haben muss, die der an den Rand des totalen Bankrotts getriebene deutsche Staat auf keinen Fall zur Verfügung hatte. – Von dem – wenigstens – geflissentlichen Wegsehen der nach dem 1. Weltkrieg verstärkt in Deutschland agierenden Geheimdienste und politisch Verantwortlichen der Kriegsgegner fange ich gar nicht noch einmal an.

Ich denke, die deutschen Konzerne, die nicht nur daran, sondern ganz besonders auch an Hitlers Kriegsführung prächtig verdient haben, sind in den letzten Jahrzehnten recht eindeutig identifiziert worden. Sie haben den Untergang des „Dritten Reiches“ allesamt überdauert – siehe „Entnazifizierung“ im vorherigen Abschnitt. Mehr noch, sie wurden teilweise zwar zerschlagen (IG Farben – Zusammenschluss aus einer Vielzahl von Chemieunternehmen ~ Dezember 1925 ~ von denen die wichtigsten die Friedrich Bayer et comp. – Vorgängerin der Bayer AG (Leverkusen), Agfa (Berlin), BASF (Ludwigshafen), Farbwerke Hoechst (Frankfurt-Höchst), Cassella Farbwerke Mainkur (Frankfurt-Fechenheim) und die chemische Fabrik Kalle (Biebrich) waren), bestanden aber über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus und erfreuen sich, wenn teilweise auch unter anderen Namen, bis heute noch allerbester Geschäfte. Andere nennenswerte Konzerne waren u. a. Krupp, Thyssen, Haniel, Bertelsmann und nicht zuletzt die Industriellendynastie Quandt (zunächst Textil-Imperium, später AFA ~ Varta!), deren Sprösslinge sich heute bekanntlich von jeglicher „ererbten Kollektivschuld“ hinsichtlich der Geschäfte ihrer Vorfahren, mit den Nazis einschließlich des exzessiven Einsatzes von Zwangsarbeitern, unbetroffen präsentieren.

Hier ist es – wenigstens im Hinblick auf die wichtigsten Fakten, immerhin möglich, sich mittels Wikipedia einen relativ guten Überblick zu verschaffen.

Man kann mit Fug und Recht davon ausgehen, dass die Tatsache des „Überlebens und Prosperierens“ all dieser Unternehmen nicht unerheblich dem Umstand geschuldet ist, dass sie sich als erfolgreiche Unternehmen geradezu als wichtige „Handelspartner“ der Siegermächte aufdrängten und außerdem wichtige Faktoren bei der Amerikanisierung weiter Wirtschaftsteile in Deutschland waren … bspw. im Bereich der Agrarwirtschaft, wo es nicht nur darum ging, die Landwirtschaft zum Erwerb teurer Traktoren und Landmaschinen, sondern deutsche Landwirte auch von der Notwendigkeit der Umstellung von Natur- auf Kunstdünger und viele andere Errungenschaften dieser Art mehr zu überzeugen. – Schon die Beschäftigung mit diesem Teilaspekt der „Kriegsgeschichte“ sorgte relativ frühzeitig dafür, dass ich erkennen und verurteilen musste, dass Kapital mit absolut jeder „Regierungsform“ zu kollaborieren bereit ist, so lange dabei entsprechende Profite herausspringen. Das ist etwas, was wir uns auch und gerade heute ständig vor Augen halten müssen!

Insgesamt ist es alleine wegen dieser Konstellationen absolut absurd, von einer Alleinschuld Deutschlands in Bezug auf beide Weltkriege auszugehen. Und während man mit Blick auf den ersten Weltkrieg immerhin noch sagen konnte, dass das Deutsche Reich eine starke Armee und auch genug Kapital hatte, um diese gezielt aufzurüsten, ist es totaler Unsinn in Bezug auf den zweiten Weltkrieg davon zu sprechen, dass Deutschland (mit Wissen und Zustimmung des gesamten Volkes – siehe das bereits erwähnte Buch von Theodore Kaufman  (Teil II) aus dem Jahr 1941) von Anfang an einen Angriffskrieg geführt habe.

Eine interessante Informationsquelle hierfür ist eine auf Youtube eingestellte Serie von insgesamt 16 Kurzfilmen mit einer Gesamtlänge von etwa 3 Stunden … hier der Ausgangspunkt (Teil 1 von 16). – Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof referiert über „den langen Anlauf zum 2. Weltkrieg“ … Dr. Stefan Scheil verrät „Am Ende war Barbarossa“ … und Dr. Walter Post rundet den Vortrag mit „Die Hintertür zum Kriege“ ab.

Der gesamte Vortrag läuft unter dem Oberbegriff „Edition Deutsche Geschichte“ und basiert nicht nur auf akribischen Recherchen der Referenten, sondern vor allem auf Beweisen, die zwar nach wie vor verleugnet werden, nichtsdestotrotz aber existieren und nachgeprüft werden können.

Deutschland war nach dem Übergang von der Weimarer Republik ins Dritte Reich schlichtweg gar nicht in der Lage einen Angriffskrieg zu führen – behauptet und belegt Gerd Schultze-Rhonhof – und deshalb konnte bei der deutschen Bevölkerung auch bis zum letztendlichen Ausbruch des Krieges kein dementsprechender Verdacht aufkeimen. Ich behaupte keineswegs, dass es keine anderen Anzeichen gegeben hätte, welche das deutsche Volk von seiner euphorischen Hingabe an den Heil und Erneuerung bringenden „Führer“ hätte kurieren müssen, aber die infame Behauptung, sie und ihre Nachkommen bis ins „hundertste Glied“ müssten mit der Kollektivschuld für diese Epoche leben, lässt sich damit weder rechtfertigen noch als zutreffend hinstellen. Dass die Kriegsschuld mit all ihren konkreten und geheimen Hintergründen sehr wohl ein Machtinstrument war, das von den „Alliierten“ gezielt angestrebt und erreicht wurde, lässt sich anhand von anderen „Spekulationen“ recht eindeutig belegen!

Kriegsfolgen und Kriegskosten

Die Folgen der beiden Weltkriege und selbstverständlich vor allem die des „letzten großen Krieges“ bestanden nicht alleine in der Fremdbestimmung der Geschicke unseres Landes und dem Aufmachen von astronomischen Kostenrechnungen seitens der Siegermächte und der „übrigen betroffenen Staaten“. Wie bereits angedeutet ist dieser Komplex extrem undurchsichtig und mir ist es bislang noch nicht gelungen, absolut verlässliche Zahlen und damit verknüpfte Fakten aufzutreiben. Trotzdem wage ich es, dies alles anhand der Erkenntnisse „nachzuvollziehen“, die ich im Laufe von zweieinhalb Jahrzehnten über die Weltpolitik und Weltwirtschaft, sowie die unübersehbare Abhängigkeit, die beides gegenüber „militärischer Stärke“ aufweist.

Da „Deutschland“ so oder so nicht bei den „Staaten“ verschuldet war, sondern bei den Banken, welche die Kriegsteilnehmer auf beiden Seiten finanziert haben, ist für mich die „moralische Verpflichtung zur Tilgung dieser willkürlich berechneten Schuldenlast“ mittlerweile nicht mehr gegeben. Deutschland hat auf unzähligen Wegen, bspw. durch seine überdurchschnittlich hohen Beitragszahlungen an EU, NATO, UNO und etliche andere „supranationale Institutionen“ oder die Unsummen, die in Entschädigungsleistungen geflossen sind, definitiv weit mehr gezahlt, was jemals an Aufwendungen inklusive Zinsen und Zinseszinsen aufgelaufen sein kann! – Das ist ein Grund dafür, dass ich Kriegsschulden nicht als Grund dafür anerkennen kann, dass wir immer noch keinen Friedensvertrag, keine nationale Verfassung und Souveränität nach dem Völkerrecht erlangt haben!

Der andere, weit weniger „spekulativ begründete“ Grund ist der, dass die Drahtzieher und Nutznießer des Krieges mittlerweile so viele „kriminellen Machenschaften“ in die Wege geleitet haben, dass die tatsächliche Schuld des Dritten Reiches und jegliche Verpflichtung des deutschen Volkes, sich immer und immer wieder daran erinnern lassen und sich deswegen schuldig fühlen zu müssen, nur noch grotesk anmutet … in Wirklichkeit aber sehr ernst genommen und als Kernelement der tödlichen Krise angesehen werden muss, in der wir uns zu Beginn des 21. Jahrhunderts der neuen Zeitrechnung wiederfinden!

Es ist scheinheilig, verlogen und – natürlich – ausschließlich dem elitären Macht- und Profitstreben geschuldet, Deutschland als Ausgangspunkt der kriegerischen Eskalation zu brandmarken, insbesondere, da die Ansage der USA, dass der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki „unter anderem auch dem Zweck gegolten habe, den Krieg für alle Zeiten von der Welt zu verbannen“ – und … wie viele Kriege haben die USA seither angezettelt und mit der exakt identischen Zielsetzung geführt?

Nein, es tut mir nicht einmal Leid, hier klipp und klar den Standpunkt vertreten zu müssen, dass endlich ein dicker Schlussstrich unter das Thema Kriegsschuld und alle damit verbundenen Behauptungen zu ziehen. Natürlich bin ich nicht so naiv, anzunehmen, dass man statt dessen die wahren Schuldigen zur Rechenschaft ziehen und bspw. ganz nebenbei auch noch die Schulden der Dritten Welt und aller anderen Schuldner des globalen Großkapitals für getilgt erklären könnte, aber dem Irrsinn, der hinter all diesen Lügen und Verbrechen gegen Menschheit und Natur steckt, muss eher früher als später ein Ende gesetzt werden! Und hierin könnte auch die besondere Bedeutung verstanden werden, die einem entschlossenen Aufbegehren der heute lebenden deutschen Bevölkerung beizumessen sein würde …

Die Amerikanisierung „Deutschlands“ (Europas) und der Weltgeschichte

Für meine Begriffe war dies das eigentliche Ziel beider Weltkriege, wobei es schwer auszumachen ist, ob man dies nur für die „amerikanische Hochfinanz“ geltend annehmen kann (wie das die meisten Abhandlungen und Artikel tun), oder ob die Verflechtung der globalen Geld- und Machteliten damals schon so weit gediehen waren, wie es beispielsweise auch in den USA selbst angenommen werden muss (die FED – der Kern des globalen Kapitalimperiums – ist definitiv maßgeblich auf den Einfluss der Rothschild-Dynastie zurückzuführen, die ihren Hauptsitz bekanntlich immer in Good Old Europe hat!). Fakt ist aber, dass der Ausgang des Zweiten Weltkriegs dafür bestimmt war (auch wenn Hitler am Ende triumphiert hätte!), den Traum von der „Neuen Weltordnung“ und deren Kontrolle durch eine einzige, nichtstaatliche „Regierung“ von der Planungs- in die aktive Umsetzungsphase zu überführen. Wer das bestreitet – egal wie überzeugt er oder sie vom jeweils eigenen Standpunkt sein mag – muss sich vorhalten lassen, die Weltgeschichte mitsamt ihrer maßgeblichen Entwicklungen absolut eindimensional zu sehen!

Deutschland war zwar der „große Kriegsverlierer“ und hätte eigentlich vollständig entmachtet, wirtschaftlich zerschlagen und in ein Agrarland umgewandelt werden sollen, dessen Bevölkerung (oder doch der überwiegende Teil davon) nichts mehr besitzen und den siegreichen „Herrenmenschen“ nur noch dienen sollte. Aber auf der anderen Seite brauchte man Deutschlands Wirtschaftskraft und auch seine „Innovationskraft“, also suchte und fand man einen Weg, wie man die Kontrolle garantieren und dennoch eine Fassade von Freiheit und Demokratie errichten konnte, von der sich nicht nur die Deutschen über die tatsächlichen Verhältnisse hinwegtäuschen ließen. – Wer kennt sie nicht, die euphorischen Danksagungen und Lobeshymnen auf die glorreichen amerikanischen Befreier? Aber immer mehr Menschen beginnen die Erinnerungen daran wieder zu entdecken, was gerade die US-Armee in Wahrheit getan hat … ich selbst kenne aus meinem privaten Umfeld genügend Fälle, die ein ganz anderes Bild von den Besatzungstruppen der ersten ein- bis anderthalb Jahrzehnte zeichnen …

Doch die USA gingen dabei äußerst geschickt vor, in dem sie die gesamte Verwaltung und die damalige „Elite“ nicht „zwangsverpflichteten“, sondern diesen wichtigen Marionetten oder Geschäftspartnern genügend Spielraum für die eigene Entfaltung ließen, was nicht selten mit dem Faktor „Selbstbereicherung“ einherging … das kann man als die eventuell nicht exakt nachgebildete Blaupause für unsere heutige politische Klasse bezeichnen, die sich ja erst nach und nach aus den Politikern rings um die „Väter des Grundgesetzes und der Demokratie“ entwickelten. Der oben genannte Film „Germany made in USA“ liefert dazu wirklich eine Vielzahl handfester Belege – und den Rest kann man sich durchaus selbst erarbeiten, wenn man den „Wandel der Zeiten“ rückverfolgt, der durch die Amtsübernahme des Alt- und „Rekordbundeskanzlers“ Helmut Kohl als beendet angesehen werden muss. Was nach ihm kam, war nur noch ein Abklatsch, der sich strikt an die befohlene Marschroute hielt!

Das gewichtigste Argument für meine „obige These“ ist jedoch die Einrichtung und nahezu unbegrenzte Ermächtigung der „Bretton-Woods-Instrumente“ (Weltbank und IWF) sowie die nachweisbaren Interventionen der feudalistischen Eliten auf die politische und wirtschaftliche „Wiedergeburt“ Deutschlands als zentraler Teil Europas. Es wird immer so umschrieben, dass es die Köpfe der transkontinentalen Privatgesellschaften gewesen seien, die Institutionen wie die „Bilderberger“, den Club of Rome und wie sie alle sonst noch heißen ins Leben riefen. Das ist zwar nicht falsch, aber doch irreführend, weil die damit gemeinten Konzerne die wahre Elite nur unzureichend abbilden. Natürlich war das so gedacht – neben der Möglichkeit, aus dem Nichts Kapital zu schaffen, fraglos der wichtigste Grund für die Erfindung von Aktiengesellschaften und Börsenhandel!

Aber all das konnte nur funktionieren mit einem „starken Amerika“ und – genauso unabdingbar – einem in etwa gleich mächtigen Feindbild. Amerika wurde also zum Inbegriff von Macht und gleichzeitig zum guten, großen Bruder, dem sich Europa in Bezug auf die Sicherung von Frieden, Freiheit und Demokratie vertrauensvoll anschließen sollte und „konnte“ … und die Sowjetunion zusammen mit allem „kommunistischen“ oder „sozialistischen“ zur personifizierten Bedrohung. Hier fiel Deutschland als „Puffer zwischen den beiden Machtblöcken“ eine strategisch, machtpolitisch und „wirtschaftlich“ eminent wichtige Rolle zu!

Eine weitere nicht zu leugnende Begleiterscheinung war die unaufhaltsame Ablösung der letzten beiden noch von den alten Kolonialmächten übrig gebliebenen Weltmächte durch die imperialistische Hegemonialmacht namens USA. Wie dies von Frankreich und Großbritannien aufgefasst und behandelt wurde, hatte ich bereits aufgezeigt und diese Konstellation hat bis heute Gültigkeit.

Es gab nur noch diese beiden „Seiten“ („demokratischer Kapitalismus“ und sozialistischer, unterdrückender Kommunismus) und in ihrem Schatten setzten die „staatlichen Waffen“ der globalen Geld- und Machteliten (USA und Israel) schließlich ihren geostrategisch und wirtschaftlich eminent wichtigen Siegeszug an, in deren Verlauf die Welt im wahrsten Sinne des Wortes aufgeteilt und die meisten „fremdstaatlichen“ ressourcenreichen Gebiete vom „Westen“ mit Beschlag belegt wurden. – Israel spielte nur im relativ begrenzten Raum des nahen Osten eine vergleichbare Rolle – und die hätte dieses kleine Land ohne reiche und mächtige Freunde in den USA und in anderen Staaten niemals erfolgreich übernehmen können.

Deshalb definiere ich dies alles für mich eben – und wie ich denke absolut korrekt – als die Amerikanisierung der Weltgeschichte (mit allem, was Geschichte ausmacht) und erkläre Deutschland als das sprichwörtliche Herz Europas zum wichtigsten Ausgangspunkt der danach immer deutlicher Gestalt annehmenden „New World Order“. – Die Amerikanisierung unserer Gesellschaft, Wirtschaft und – mit Abstrichen, insbesondere hinsichtlich der finanziellen Vergütung und Absicherung – auch der Politik war dabei ein unabdingbarer Stabilisierungsfaktor für die Drahtzieher im Hintergrund. Nur mit einem gleichzeitig wirtschaftlich starken und ansonsten devot abhängigen deutschen Staat, der von dieser Seite aus nie dazu vorgesehen war, irgendwann einmal wieder ein souveräner Staat zu werden, konnten die Pläne von der Etablierung einer Eine-Welt-Regierung verfolgt werden – natürlich nicht zuletzt, weil das besetzte und kollektiv zum Kriegsverursacher verurteilte Land unermessliche Kapitalströme erwirtschaftete (und immer noch generiert), die früher oder später in den Schatzkammern dieser Dynastien mündeten …

Feindstaatenklausel (Artikel 53 und 107 der Urfassung der UN-Charta), SHAEF-Gesetze, massive Einflussnahme auf die „Ersatzverfassung“ und nicht zuletzt das „trojanische Pferd“ namens Marshall-Plan

Eine exakte Beleuchtung der Hintergründe „der deutschen Frage“ ist ohne die gesonderte Behandlung dieser Punkte nicht machbar. Wie bereits zu Beginn dieses Abschnitts aufgezeigt, ist der Umgang der Öffentlichkeit damit (bspw. „Wikipedia“) ebenso fragwürdig, wie die Verhaltensweise der politischen Klasse, die nicht nur das Entstehen dieses völkerrechtswidrigen Dauerzustands (spätestens seit 1990 kann man die Situation nur so bezeichnen!) „zugelassen“ hat, sondern bis heute daran mitwirkt, ihn um jeden Preis aufrechtzuerhalten. – Das ist unzweifelhaft einer der Gründe dafür, dass man einerseits zwar enorm viel an Informationen dazu im Internet findet, aber keine letztgültige juristische Klärung des Sachverhalts konstatieren kann. Es kursieren Gigabytes von Anhandlungen, Artikeln und mehr oder weniger seriös anmutende und plausibel klingende Meinungen …

Da ich selbst weder Jurist noch Historiker bin (mitunter erscheint mir das eher wie ein Segen denn eine „Behinderung meiner Arbeit und Meinungsfindung!), bin ich wie jeder Wahrheitssuchende beim Umgang mit dieser Flut an variierenden Informationen auf meinen gesunden Menschenverstand und mein „Bauchgefühl“ abgewiesen. Dass an der offiziellen Version – bspw. im Zusammenhang mit dem „2+4-Vertrag“ >> zwei-plus-vier << und dem „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“ – einiges recht „verwirrend“ ist, auch wenn es gerade diese „Fakten“ sind, die in der öffentlichen Diskussion dominieren, muss einem aber schon auffallen, oder?

Wenn diese Verträge einerseits die „Vorbehaltsrechte“ der Alliierten Besatzungsmächte außer Kraft gesetzt und andererseits faktisch – ohne „schuldverbindliche Definition“ = in Bezug auf das Ergebnis der Londoner Schuldenkonferenz des Jahres 1953, dem zufolge Deutschlands Verpflichtung zur Zahlung von Reparationszahlungen mit dem Abschluss eines Friedensvertrages beginnen sollte – sowohl die „Feindstaatenklausel obsolet machten“ als auch gleichbedeutend mit dem Abschluss eines Friedensvertrags („abschließende Regelung“) sein würde, dann muss man sich doch fragen, warum immer noch Truppen der westlichen Besatzungsmächte bei uns stationiert sind (von den auf deutschem Boden lagernden Atomwaffen mal ganz abgesehen!)?

Diese Diskrepanz zwischen öffentlich verbreiteter Darstellung und faktischen Gegebenheiten ist ein Grund für meine vehementen Zweifel an der Korrektheit dieser offiziellen Version … der andere Hauptgrund besteht darin, dass die angeblich erhaltene „vollständige Souveränität“ – per Definition die unabhängige Wahrnehmung aller inneren und äußeren Angelegenheiten – durch die gleichzeitig stattfindende und immer umfassendere Formen annehmende „Abtretung von Hoheitsrechten“ an die Europäische Union konterkariert wurde! – Und daran, dass die EU – gerade so wie NATO, UNO etc. – vollständig in der Hand der globalen Geld- und Machteliten sind, also alleine der Kontrolle der von diesen eingesetzten „Strohmännern und –frauen“ unterstehen, wird angesichts der tagtäglich offensichtlicher werdenden Machenschaften kein Mensch ernsthaft anzweifeln können … so lange er oder sie noch im uneingeschränkten Besitz seiner/ihrer geistigen Kräfte ist!

Aus diesen Gründen stehe ich im Sinne des Titels dieses Abschnitts des dritten Teils meiner Abhandlung auf dem Standpunkt, dass Deutschland (wie immer man es auch nennt – diese Frage stelle ich mal so in den Raum, unter anderem auch, da es als feststehende Tatsache angesehen werden muss, dass das „Deutsche Reich“ niemals untergegangen ist!) und insbesondere seine Bevölkerung nach wie vor ein besatzungsrechtliches Konstrukt ohne Souveränität und unantastbare Rechte ist. Die benannten Instrumente der Alliierten (= der USA als „Hauptstreitmacht der globalen Geld- und Machteliten“), die von der gesetzlichen Übernahme aller Rechte in staats- und völkerrechtlicher Hinsicht, über die Manipulation und Kontrolle sämtlicher politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Abläufe, bis hin zu einer „Neuordnung der deutschen und europäischen Wirtschaft“ im Sinne der wahren Kriegssieger reichten, sind auch heute noch unverändert am Wirken!

Inwieweit auch die selbstverliebte Arroganz und das Geltungsbedürfnis von „politischen Leitfiguren“ wie Kohl, Genscher, Lambsdorff, Schäuble, Waigel, Stoiber … Schröder, Fischer, Schily, Clement … oder Merkel, Steinmeier, Jung, Steinbrück, (schon wieder) Schäuble und anderen „Topleuten der politischen Klasse“ eine Rolle dabei spielten, dass dem „wiedervereinigten deutschen Volk“ jegliches Recht auf souveräne Selbstbestimmung im Sinne des Völkerrechts und des provisorischen Grundgesetzes (Artikel 146) verweigert wurde und wird, repräsentiert für mich eine Frage, die nur durch eine unabhängige Gerichtsbarkeit zweifelsfrei und abschließend geklärt werden kann. In Verbindung mit meiner „persönlichen Meinung“ bezüglich einer endgültigen Klärung aller „Schuldfragen“ bezüglich der Kriegskosten ergibt sich so eine Konstellation, die relativ gut erklärt, warum die Situation in unserem Land die Formen angenommen hat, die man aktuell konstatieren muss.

Der einzige wahre Gewinner all dieser Entwicklungen und der sie massiv bedingenden Machenschaften sind die transkontinentalen Privatgesellschaften und ihre mehr oder weniger zurückgezogen agierenden Besitzer!

Zusammenfassende Feststellung: das ganze Gerede davon, dass Deutschland sich als vollwertiges und gleichberechtigtes Mitglied der Weltgemeinschaft fühlen und damit alle „Feindseligkeiten“ und jegliche Fremdbestimmung als unwiderruflich aufgehoben betrachten könne, sind in meinen Augen nichts als plumpe und durchsichtige Propaganda, welche die Realisierung der wahren Pläne sicherstellen soll, die nicht nur, aber gerade hinter den beiden Weltkriegen steckten … und die auch die Kernbegründung für den längst begonnenen „Dritten Weltkrieg“ liefern, der derzeit noch in Teilen von Afrika, im Irak, in Afghanistan und in absehbarer Zeit unweigerlich auch in Pakistan/Indien und im Iran tobt respektive entbrennen wird. – Hierauf werde ich in Abschnitt 7 („Ausblicke“) noch einmal detaillierter eingehen müssen.

Kleiner Tipp am Rande: wenn es tatsächlich noch Menschen in unserem Land geben sollte, die meine These der Amerikanisierung aller relevanten Bereiche unseres Staates und Alltags, sowie deren direkten Bezug zu der dem Kriegsende folgenden und bis heute anhaltenden Besatzung unseres Landes für „an den Haaren herbeigezogen“ halten zu müssen glauben, dann sollten sie ihre Internetsuche mal mit dem Begriff Kanzlerakte füttern … oder einfach den Beitrag Dem deutschen Volk ein Feindstaat vom „Gedankenverbrecher“ lesen.

Die Globalisierung als perfekte Optimierung aller vorausgehend dargestellten Abläufe

Ich würde mal behaupten, es gibt kein anderes Land auf der Erde, in dem die Wahrheit dieser Behauptung eindeutiger belegt wurde als die „Bundesrepublik Deutschland“ – präziser: der „BRdvD“. Damit möchte ich die Folgen, welche diese weltwirtschaftliche Entwicklung für Schwellen- und Entwicklungsländer hatte, keineswegs verleugnen oder bagatellisieren. Fakt ist jedoch, dass Deutschland schon wieder einen sehr hohen Entwicklungsstand erreicht und sich zu einer der führenden Wirtschaftsmächte der Welt gemausert hatte, als sie vom „Sturm der Globalisierung“ erfasst wurde. Dass der zuständige Kapitän, der unser Staats- und Gemeinwesen geradewegs in diesen Sturm steuerte, der „ehrenwerte Alt- und Rekordbundeskanzler“ Dr. Helmut Kohl gewesen war, habe ich schon ausführlich behandelt, ebenso die unleugbaren Zusammenhänge zwischen Globalisierung und dem Beginn des Siegeszugs des Neoliberalismus als allein herrschende Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie.

Auch die Folgen für unseren Staat – das Volk und die Volkswirtschaft in besonderem Maße – habe ich bereits dargelegt, so dass ich mich hier kurz fassen und nur noch einmal betonen möchte, dass es in erster Linie die kleinen und mittleren Arbeitskräfte/Unternehmen waren, die von der Globalisierung entweder buchstäblich ausradiert oder zumindest in „ihrem Wert für die Gemeinschaft“ rigoros reduziert wurden. Abgesehen von den verheerenden Konsequenzen der „europäischen Integration“ bis hin (derzeitiger Stand) zur Aufgabe der D-Mark, dem Beitritt in die Eurozone und die sukzessive Abtretung von immer mehr staatlichen Hoheitsrechten an die EU, ist dieser Raubbau an den Arbeitsplätzen und jenen Betrieben, die sie in überwiegender Zahl bereitstellten im Sinne der Exportindustrie und des „Wirtschaftsstandortes“ (oder anders ausgedrückt: zugunsten der aberwitzigen These vom „unendlichen Wirtschaftswachstum“) das Kernproblem unseres Landes. – Dies begann zwar schon unmittelbar nach der Regierungsbildung 1983 („Kohl/Genscher“), wurde aber erst mit der „offiziellen Beschlussfassung und Verkündung“ des Washington Consensus und der „zufällig gleichzeitig aufbrandenden friedlichen Revolution in der DDR“, die bekanntlich zur angeblichen Wiedervereinigung Deutschlands führte, zur alternativlosen Definition erfolgversprechenden Wirtschaftens erhoben! (Siehe Abschnitt 2, Seiten 15-17)

Selbstverständlich ist die „Globalisierung“ real und nicht nur ein Hirngespinst, aber sie repräsentiert eben mitnichten das, was uns vorgegaukelt und als Begründung dafür aufgeschwatzt wird, dass es keine „Volkswirtschaften im herkömmlichen Sinne“ mehr geben könne … eben weil die ganze Welt zum Wirtschaftsraum geworden sei. Auch das ist nicht „ganz verkehrt“, aber man sollte schon berücksichtigen, für wen der Globus zum immer enger zusammenrückenden Handelsplatz wurde!

Die Volkswirtschaft ist nach wie vor die ultimative Größe, an der man den aktuellen Wohlstand einer Nation messen und mit deren Hilfe man auch die „krisensicheren Zukunftsaussichten“ der Menschen beurteilen muss, die in dem „laut offizieller Lehrmeinung nicht mehr existenten“ regionalen Wirtschaftsraum leben und existieren müssen. Mit anderen, diese Argumente zusammenfassenden Worten: Globalisierung ist nichts anderes als die Verfestigung der Dominanz und nicht zuletzt der Profitoptimierung der transkontinentalen Privatgesellschaften … ergo: der globalen Geld- und Machtelite. Für diese Eliten gibt es diverse „Naturgesetze“, die ihren rücksichtslos verfolgten Zielen diametral entgegenstehen … bspw. die „kostenlose Produktion von Pflanzen und Tieren“, welche die Natur gewährleistet, aber im Sinne der Profitwahrung und –vermehrung natürlich gesetzlich geregelt und quasi überwunden werden muss … oder auch die nationalstaatliche Souveränität, die aufgrund von „unbelehrbaren Freigeistern und Querdenkern“, die sich nicht in politische und wirtschaftliche Prozesse nach dem Muster der Globalisten einbinden lassen und ihr Recht auf eigenständige Entwicklungen einfordern.

All diese Störfaktoren wurden und werden mit dem Mittel der neofeudalistischen Globalisierung bekämpft und natürlich kommt Deutschland dabei eine besondere, den Zielen der Eliten bislang meistens in die Karten spielende Rolle zu! Erklären lässt sich das ganz leicht, man muss nur die individuelle Meinungsdarstellung aufmerksam lesen, die ich in diesem Dokument darzulegen versuche … selbst wenn es fraglos einige Punkte gibt, die bei dem einen oder anderen unwillkürlich einen Widerspruch auslösen, kann man im Großen und Ganzen nicht bestreiten, dass die Zusammenhänge und Entwicklungen doch weitestgehend korrekt wiedergegeben sind. – Und letztlich müssen wir uns doch nur die aktuelle Regierungspolitik ansehen, dabei in Erinnerung behalten, welche herausragende Dienste die rotgrüne Koalition der macht- und profitgierigen globalen Kapitalelite geleistet hat und zuguterletzt auch die „historische Leistung“ der Kohl-Administration „angemessen bewundern“, die Deutschland unaufhaltsam in die Position des ebenso hilflosen wie willfährigen Vasallen der NWO-Pläne gebracht haben. – Fasst man all dies zusammen, erhält man ein perfektes, den inakzeptablen Zustand unseres Landes und die schwindenden Rechte (einschließlich Existenzberechtigung) großer Teile der Bevölkerung erklärendes Bild von der Realität!

Political Correctness in Verbindung mit den Totschlagargumenten „Antisemitismus / Antiamerikanismus“, aber auch „demokratiefeindlich / sozialistisch“

Politisch korrekt … ein Begriff, der – wie „so vieles“ andere – mitsamt seiner verlogenen und irreführenden Bedeutung über den großen Teich zu uns kam, bedeutet im Grunde genommen nichts anderes als „der gültigen Allgemeinmeinung entsprechend“. Was das wiederum aussagt, dürfte nicht erst die Niederschrift meiner Meinung umfassend erläutert haben. Die oft genannten Meinungsmacher, die nur zu verbreiten hatten und immer noch haben, was ihnen von den Eliten und den diesen zugehörigen Kreisen vorgegeben wurde (und wird), schufen in „freundschaftlicher Kooperation“ mit den Verantwortlichen der Hauptbesatzungsmacht die öffentliche Meinung, welche das Volk schließlich als Wahrheit anzuerkennen und fortan von Generation zu Generation weiterzugeben hatte … alles, was nicht ins eng begrenzte Schema dieser „handgefertigten“ Meinung passte, oder gar in der Lage hätte sein können, sie zu widerlegen und andere Denkschemata zu erzeugen, wurde auf der Grundlage – von … nun ja, nennen wir es mal „Unwortkataloge“ … der Mainstreammeinung durch Kriminalisierung der Urheber, mit mahnend wedelndem Zeigefinger der bösen braunen Vergangenheit oder aber dem alten und über lange Zeit erfolgreich erhaltenen „Klassenfeind“ zugeordnet.

Unter dieser infamen Praxis leidet die „freie Meinungsäußerung“ in unserem Land und fraglos auch im Rest der „freien Welt“ heute kaum weniger als zu den Zeiten des Kalten Krieges. Jede Argumentation und noch aggressiver jedes Engagement, dass dem neoliberalen Kurs des Systems „feindlich gesonnen“ ist, wird rigoros bekämpft – es wird je nach Ausrichtung entweder mit der „rechten“ oder der „linken Argumentationskeule“ draufgehauen … und wenn das nicht funktioniert oder bestimmte Interessen zu direkt (oftmals auch zu Recht aus Sicht des „Angreifers“) tangiert werden, kommt die Totschlagkeule namens „Antisemitismus“.

Mit letzterem beziehe ich mich ausschließlich auf jene Fälle, die bei objektiver Betrachtung keineswegs „Judenfeindlichkeit“ ausdrücken, sondern bei denen – in fast allen Fällen von führenden Funktionären des Zentralrats der Juden in Deutschland – diese Argumentation in exakt dem Kontext benutzt wird, den der jüdische Professor und Nachkomme von Holocaust-Überlebenden Norman Finkelstein in seinem weiter oben genannten Buch thematisiert und harsch verurteilt hat. Diese letzte Waffe gegen aufmüpfige Wahrheit steht im direkten Zusammenhang mit dem Komplex Kriegsschuld und Kollektivschuld und ist deswegen im „kollektiven Bewusstsein des deutschen Volkes“ eine aus Scham und Furcht gefertigte Hemmschwelle, die meistens hundertprozentig wirksam ist.

Mit dazu gehört auch, dass man einem Menschen nicht einfach antisemitische Gedanken unterstellen können sollte, nur weil er – vollkommen zu Recht – bspw. das Vorgehen des israelischen Staates gegen die Palästinenser als mindestens ebenso verdammenswert empfindet wie die Selbstmordattentate, die von fundamentalistischen Hetzern veranlasst werden, denen es ganz sicher nicht um das Wohl und die Zukunft ihrer Völker geht. Man muss Unrecht als solches bezeichnen dürfen, ungeachtet der Verursacher, ihrer Herkunft oder ihres Glaubens … da können und dürfen von Menschen jüdischen Glaubens begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht keine Ausnahme darstellen! – Dasselbe, nur um hier keine Missverständnisse zu provozieren, gilt aber auch für Straftaten, die tatsächlich und definitiv antisemitisch motiviert sind und etwa in der Schändung von Grabstätten oder ganzen Friedhöfen auftreten. Von Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens distanziere ich mich nicht mehr und nicht weniger entschieden, wie vor jeder anderen Form von widerrechtlicher Gewaltanwendung (eben auch staatlicher!)

Doch einen kleinen Seitenhieb in Sachen „Antisemitismus“ kann ich mir an dieser Stelle beim besten Willen nicht verkneifen … lassen wir mal die Besserwisser außen vor, die uns einreden wollen, dass es nichts als eine böswillige Verschwörungstheorie sei, wenn man davon ausgeht, dass der Kampf um die Weltherrschaft federführend von den „jüdisch-amerikanischen“ Eliten geführt werde. Es mag mittlerweile zwar zutreffen (oder ist ziemlich sicher so), dass nicht mehr alleine diese beiden „Herrscherkasten“ in diesem Ringen um Macht und Profit miteinander wetteifern, aber dass es in Europa genau so wie in den USA vor allem reiche jüdische Bankiersdynastien sind, die den Geldfluss und damit „die Macht“ kontrollieren, lässt sich mit keinem noch so „verärgerten Dementi“ aus der Welt schaffen … und gerade diese „alten, jüdischen Eliten“ werden von Kennern der Materie nicht den gläubigen Juden zugeordnet. – Weiter möchte ich das nicht ausführen, aber in Verbindungen mit den handfesten Verdachtsmomenten hinsichtlich jüdischer Profiteure, die nicht nur an den beiden Weltkriegen, sondern auch an allen darauf folgenden Krisen, „Umstürzen“ und Kriegen kräftig verdient haben, kann man daraus schon sehr gute Ansatzpunkte für eine mehr als nur wahrscheinliche „Verwicklung jüdischer Eliten“ in die NWO-Machenschaften ableiten, oder?

Aber sei’s drum – all die oben genannten Methoden und Instrumente für die „Ruhigstellung zu kritischer Volksstimmen“ oder zum Unterwandern und ggf. Ausschalten von missliebigen Strömungen an der gesellschaftlichen Basis, sind von ausgesuchten Experten wissenschaftlich erarbeitet worden und werden von den Machern und Bewahrern des Mainstreams mit höchster Akribie und im Bewusstsein der Unfehlbarkeit eingesetzt.

Herausgebildet hat sich aber nicht nur eine „unantastbare Definitions- und Argumentationshoheit“, die es mühelos ermöglicht, die Meinung von Andersdenkenden in der breiten Öffentlichkeit zu diskreditieren und sie zu Personen zu machen, mit denen man sich auf keinen Fall solidarisch erklären darf, wenn man nicht selbst den kriminellen, subversiven, anarchistischen oder – neuerdings – terroristischen „Gefährdergruppen“ zugerechnet werden will. Im Schatten dieser elitären Scheinheiligkeit und infamen Meinungsmanipulation hat sich letztendlich auch die „Stimmung des Volkes“ entwickelt, die heute mehr denn je sicherzustellen scheint, dass unbedingt erforderliche Veränderungen aufgrund des Mangels an Rückgrat und Selbstbewusstsein, vor allem aber wegen einer uns sehr erfolgreich anerzogenen Angst (in perfekter Verbindung mit dem „kollektiven schlechten Gewissen“ unseres Volkes) und nicht zuletzt einer ebenso gezielt geschaffenen und fortentwickelten „Unwissenheit des gemeinen Volkes“ nicht in die Wege geleitet werden können.

„Wir Deutsche“ müssen uns jedoch langsam aber sicher der Tatsache bewusst werden, dass wir uns selbst und – schlimmer noch – unsere Zukunft in Gestalt unserer Kinder und Kindeskinder gefährden, wenn wir uns weiterhin von sorgfältig ersonnenen und in unserem erlernten Wissen verwobenen, aber dennoch leicht durchschaubaren Lügen dazu bringen lassen, es als normal und berechtigt anzusehen, wenn man uns ständig als minderwertige und „schuldige“ Rasse abqualifiziert, uneingeschränkt ausbeutet und durch allerlei perfide Methoden unterjocht … und dann zu allem Überfluss im Sinne der wahren Schuldigen auch noch gegeneinander aufhetzt, deren Plänen wir dadurch auf selbstzerstörerische und extrem dumme Weise zur Verwirklichung verhelfen … aber offenbar halten das immer noch viele Menschen für „vernünftiger und sicherer“, als sich mit solchen „Querdenkern“ zu verbünden, die diesem konzertierten Irrsinn im Namen der ganzen Menschheit und der Gesamtheit unserer Welt den Kampf anzusagen bereit sind … wobei man das Wörtchen „Kampf“ nicht zu wörtlich nehmen darf, da wirklich intelligente und vernünftige Menschen niemals einen gewaltsamen Widerstand anstreben würden!

Zusammenfassung … wo also liegt das Problem mit unserer Identität und warum kann es ohne ein Überwinden dieser „Problematik“ auch für die Probleme der Welt keine rechtzeitige und umfassende Lösung geben?

Worin das vorrangige Problem liegt, welches es „uns Deutschen“ nahezu unmöglich macht, so etwas wie „Nationalstolz“ zu empfinden, sollte aus meinen Denkansätzen recht klar hervorgehen. Es sind die ewig gleichen Manipulationen, die uns unfähig machen, uns für den Erhalt unserer Geschichte und Kultur (die schließlich nicht nur aus 12 Jahren nationalsozialistischer Irrfahrt besteht), unserer Sprache einzusetzen sowie jene „alten Wertvorstellungen“ wiederzubeleben, die uns – und noch mehr unsere Eltern und Großeltern dazu befähigten, unsere in Trümmern liegende Heimat in gemeinsamer Anstrengung wieder aufzubauen und innerhalb unglaublich kurzer Zeit zu einem prosperierenden Staat mit einer durch und durch intakten Gesellschaft zu machen.

Sehr provokant ausgedrückt, werden wir klein gehalten und sind seit Jahrzehnten in einer Entwicklung gefangen, die nicht nur uns, sondern unsere ganze Welt in eine tödlich falsche Richtung zwingt … weil man sich vor uns – oder präziser: vor dem, was unsere Nation einst groß gemacht hatte, so sehr fürchtet, dass man uns am liebsten ausradieren, oder wenigstens in rechtlose und resignierte Sklaven verwandeln möchte. Gut 100 Jahre geht das nun schon und seit über sechzig Jahren haben diejenigen, die von ebenso viel Angst wie von Macht- und Profitgier getrieben werden, es bisher hervorragend verstanden, sich der richtigen Vasallen und Methoden zu bedienen, um diesen Plan – der natürlich der Erlangung der ultimativen Weltherrschaft gewidmet ist – voranzubringen.

Wir werden nicht umhin kommen, uns kritisch, aber selbstbewusst mit unserer Geschichte zu befassen und die Lügen zu durchschauen, die menschenverachtenden Machenschaften zu entlarven, die sich in den Schatten der aufgebauten Fassaden einer „heilen und freien, gerechten und demokratischen Welt“ abspielen. – Und wir müssen erkennen und verstehen, dass gerade unser „freiheitlich demokratischer und sozialer Rechtsstaat“ nicht mehr als eine Kulisse ist, in der wir entweder jetzt schon oder aber in naher Zukunft nur noch notgedrungen in Kauf genommene und rigoros ausgebeutete Staffage sind. – Vor allem aber sollten wir uns die Frage stellen, die mich persönlich schon seit vielen Jahren umtreibt und partout nicht mehr loslassen will …

Egal ob wir im religiösen Sinne gläubig sind – und dann auch ohne Beachtung der jeweils bevorzugten Glaubenslehre – sollten wir uns fragen, ob es wirklich der Plan eines weisen und mächtigen, kosmischen Schöpfers gewesen sein kann, dass die Menschheit ihren Lebenszweck und –inhalt in der „Jagd nach dem goldenen Kalb“ sehen und dieser alles und jeden zu unterwerfen trachten sollte? Es tut mir leid, aber sowohl von meinem Gefühl her als auch mit der natürlichen Intelligenz des gesunden, unverbogenen Menschenverstands betrachtet, ergibt diese Vorstellung vom „Sinn des Lebens“ für mich alles mögliche, nur keinen Sinn.

Alleine durch diese Herangehens- und Sichtweise sollte man doch mehr als nur starke Zweifel verspüren, dass wir unser derzeitiges Dasein als „gottgegeben“ hinnehmen und uns dem machtbesessenen Treiben einer vergleichsweise winzigen Elite unterwerfen sollen, deren Handeln und Streben in jeder nur erdenklichen Hinsicht immer und ausnahmslos wider die Natur und ihre Gesetze verlaufen ist …

Wenn wir uns all den offenen Fragen nicht so sehr von einem logischen Standpunkt aus nähern würden, bei dem all das dominant ist (sein muss), was unser Leben nun einmal ausmacht – wenn wir die Lösung der Probleme einfach auf einem Umweg suchen würden, der uns das nächstgelegene als Ziel anstreben lassen und die Fragwürdigkeit allen technischen und wissenschaftlichen Fortschritts erkennen lassen würde … vielleicht wäre es dann leichter zu erkennen, dass das Leben, welches wir uns seit viel zu langer Zeit aufzwingen lassen, entgegen der weisen Worte der falschen Propheten nicht der Weg sein kann, der uns aufgegeben wurde, als wir auf dieser Welt „ankamen“?

Nun … ich möchte diese Gedankenbrücke nicht zu weit spannen, aber man sollte auch mal ein wenig „spirituell“ und „kosmisch“ denken, wenn man die Probleme überwinden und eine Entwicklung stoppen will, die einzig und allein den kranken Vorstellungen und von Gier getriebenen Herrschaftsansprüchen einer ewiggestrigen Elite entsprungen sind. – Für „uns Deutsche“ sollte dies bedeuten, dass wir zunächst einmal uns selbst finden und begreifen sollten, dass wir nicht das Volk sind, als das wir uns der Weltöffentlichkeit heute präsentieren, sondern dass wir über viele Generationen hinweg dazu gemacht wurden …

Und … wir sollten uns der Worte der Geschichte erinnern, die uns auch heute noch Wege weisen oder uns zumindest Fehler aufzeigen können … wie man am Beispiel folgender Aussage Napoleons I erkennt:

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.

Denken Sie nicht auch, dass es an der Zeit wäre, (nicht nur) Napoleons Meinung zu widerlegen und gegen all die Lügen aufzubegehren, die uns ein Dasein als gleichberechtigtes, geachtetes, die Natur und alles Leben achtendes sowie vor allem friedliebendes Mitglied in einer Gemeinschaft der Völker verwehren und das einer Herde von Nutzvieh unter vielen aufzwingen?

P.S. für „Stammlerser“: spätestens morgen früh wird ein „Update“ zur PDF-Datei online gestellt, in dem alle drei bisher veröffentlichten Teile der Abhandlung zusammengefasst sind und heruntergeladen werden können.

gedanken-zum-zustand-unseres-landes-update_1-3

6 Antworten

  1. Vielen Dank. Ich freue mich, dem hier Geschriebenen zustimmen zu können. Als Deutscher freue ich mich, ein Deutscher zu sein. Weil ich als Deutscher kein Amerikaner sein muss. Im Übrigen bedeutet dies, dass ich, obwohl ich dem deutschen Volk angehöre, in meinem Leben niemanden gemordet, niemandes Haus gestohlen, niemandes Frau vergewaltigt und niemandes Kinder verschleppt zu haben. Und ich erinnere mich auch, dass niemand aus der pseudofreiheitlichdemokratischen Globalisierungselite jemals vom russischen Volk verlangt hätte, angesichts des stalinistischen Völkermords vor Schuld im Boden zu versinken, niemand vom chinesischen Bauern verlangt hätte, angesichts der maoistischen Revolutionsmörderei in der Vergangenheit von nun an Staub zu fressen, niemand von den Amerikanern, nach dem Genozid an den Indianern Nordamerikas fortan sich zur schuldbewussten Dienerschaft an den verbliebenen Indianern zu entschließen – des schlechten Gewissens wegen. Denn: es waren nicht die verschiedenen Völker, die zu Mördern geworden waren. Es trifft sie keine vererbbare Kollektivschuld. Kein Volk dieser Welt ist ein Mördervolk. Und nicht der Kriegsbeginn oder sein Auslöser ist interessant, sondern seine Inszenierung. Fragen wir also immer: Wer hat den Krieg inszeniert, wer trägt den Gewinn, wer manipuliert die Medien, wer macht uns Angst? Beginnen wir mit der Suche nach einem neuen Selbstverstädnis unserer selbst. Vielleicht können wir über unsere Angst dann lachen.

  2. Oh ja beginnen wir mit einem neuen Selbstverständnis von uns selbst.
    Dazu gehört

    1. Das ich in eine Familie geboren wurde, die tief verstrickt in das Geschehen ihrer Zeit unfähig war zu trauern über die Ereignisse in die sie mit hineingezogen wurden.

    2. Das autoritäre Bild von Befehl und blindem Gehorsam zu erkennen und den Mut zu entwickeln es im kleinen zu durchbrechen.

    3. Die Einsicht in eigene Rechte und der Wunsch und die Kraft sie einzufordern. Wer weiß was er will, ist nicht manipulierbar.

    Danke für diese großartigen Überlegungen manches war mir neu, aber der Grundgedanke wie wehrt man sich gegen Manipulation ist im Kleinen genauso wichtig wie im Großen.

  3. Die Tatsache, daß ich Deutscher bin, durchdringt mein Leben auf vielfältige Weise, ob ich mir dessen bewußt bin oder nicht. Die deutschen Traditionen der Geschichte, des Geistes und der Kultur, der Gefühle, des Glaubens haben meine Geschichte, meine Kultur, meine Gefühle und meinen Glauben mitbestimmt. Mit diesen Traditionen muß ich mich auseinandersetzen, sei es in Zustimmung, Ablehnung oder Gleichgültigkeit. Mein Deutschsein tritt mir in der historisch gewachsenen Form entgegen, die es in meiner Zeit angenommen hat. Ich werde durch sie bedingt, aber ich bin ihr nicht willenlos ausgeliefert. Denn der Mensch ist frei. Auch wenn er nicht über Zeit und Ort seiner Geburt verfügt, so kann er doch die Bedingungen beeinflussen und ändern, unter denen er lebt. Er kann den historisch überlieferten Traditionen einen neuen Inhalt geben. Das hat der Mensch stets unternommen. Alle menschliche Geschichte ist Wandlung, Veränderung. Damit ist die Geschichte selbst der wichtigste Beleg menschlicher Freiheit, den wir haben.

    Betrachtet man die Dinge so, dann ist mein Deutschsein kein unentrinnbares Schicksal, sondern vielmehr eine Aufgabe. Die Frage, was das eigentlich sei: deutsch?, ist dann eine Frage, die ich vor mir selbst und vor der Geschichte beantworten muß. Ich bin mitverantwortlich, daß dieser Begriff einen Inhalt hat, den ich verantworten kann. Um meinen Begriff des Deutschen zu finden, muß ich mich mit der Geschichte des Begriffes, mit seinem Inhalt und damit mit der Geschichte der Deutschen auseinandersetzen.

    Ich lasse mal nen Link hier.

    Carlo Schmid 1948 – Rede vor dem Parlamentarischen Rat 117 Min.

    Sehr schöner Artikel, vielen Dank

    Andreas

  4. @Charlie Osten – besten Dank für den Kommentar und die ebenso „sinnigen“ wie zutreffenden Ergänzungen, denen ich uneingeschränkt beipflichte! – Wäre wünschenswert, wenn man der Angst mit etwas mehr eigenständigem Denken und aktiver, solidarischer Selbstfindung zu Leibe rücken würde … gelänge dies, würde ich sogar mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass der Zeitpunkt, ab dem wir darüber lachen können, früher oder später eintreten MUSS!

  5. @rotegraefin – danke ebenfalls; nur wenn man seine individuellen Meinungen und Erfahrungen zu summieren versucht, kann man auch anwendbare Lösungen für alle Problemen erwarten … ist ein Motto unseres Vereins und sogar in seinem Namen verewigt 😉 Selbstverteidigung gegen Willkür und Manipulationen, die ausschließlich gegen das Gemeinwohl des Volkes gerichtet sind, müsste zwar auch im größeren Rahmen gebündelt und besser als bislang organisiert und koordiniert werden, aber der Feststellung, dass dies auch im Kleinen „gewagt“ und praktiziert werden muss, stimme ich im Brustton der Überzeugung zu.

  6. @Andreas Helten … vielen Dank für den tiefgründigen, das Problem von der individuellen Position sehr gut definierenden Kommentar. Ich denke auch, dass man – also jedes Individuum zunächst einmal für sich selbst – eine klare Position zum „Deutschsein“ – also die Summe dessen, was sich in menschlicher, historischer, kultureller Hinsicht darin wiederspiegelt – einnehmen und dann versuchen sollte (muss), sich mit dem Ergebnis dieser Selbstfindung auch im alltäglichen Leben zu identifizieren. – Die Betonung muss aber, wie ganz richtig hervorgehoben, darauf liegen, dass man sich ein genaues Bild von dem machen muss, worüber man sich eine Meinung bilden muss (sollte) und sich dabei nicht von „vorherrschenden Meinungen“ (auch Mainstream genannt) beeinflussen lassen darf.

    Danke auch für den Link … und das „Lob“, welches ich in Bezug auf den „Gedankenverbrecher“ nicht nur gerne, sondern auch aufrichtig zurückgeben kann und möchte!

    Hans.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: