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Aufbruch – von der Theorie zur Praxis

Aufbruch zur demokratischen und friedlichen Umgestaltung unseres Staats- und Gemeinwesens

Einleitend möchte ich hierzu vorausschicken, dass jedes derartige Unterfangen in Puncto Planung und Zielsetzung nicht an den Grenzen unseres Landes enden kann und darf. Es ist unbestreitbar, dass mit der eigenen Freiheit, dem eigenen Recht auf Selbstbestimmung und Souveränität und dem eigenen Streben nach „Wohlstand“ im Sinne von Recht auf Arbeit und auf ein Auskommen mit dem erwirtschafteten Einkommen auch die Verantwortung für ähnliche Rechte anderer Völker verbunden ist – sein muss –, die von denselben feudalistischen Ausbeutern und Herrschaftskreisen noch weit dramatischer in all diesen Rechten eingeschränkt und in ihrer Existenz bedroht werden! – Aber ….

Man „kann die Welt nicht heilen“, so lange man selbst Teil eines „Organismus“ (Gemeinwesens) ist, der von eben den angedeuteten Krebszellen zerfressen und in seinem Überleben extrem gefährdet wird. Mit anderen Worten: wer den Kampf gegen die menschenverachtenden, von Macht- und Raffgier sowie einem an Wahnsinn grenzenden Herrschaftsanspruch geprägten Machenschaften der globalen Eliten gewinnen will, muss im eigenen System und vor der eigenen Haustür anfangen, in dem er nicht nur die Symptome dieser Krankheit angreift, sondern direkt die zentrale Keimzelle … also die Wurzel des Übels und aller Probleme.

Ganz ohne Frage ist es so, dass die ersten Schlachten – so bald und so nachhaltig wie möglich – auf dem gesellschaftlichen und politischen Feld geschlagen und gewonnen werden müssen, damit dieses Bestreben nicht reines Wunschdenken einer erschreckend kleinen Minderheit von aufgeklärten Andersdenkenden und entsprechend entschlossen öffentlich agierenden Menschen bleibt. – Gelingt das nicht – und die Zeit, es zu erreichen, ist wirklich denkbar knapp bemessen! – wird jegliche Hoffnung auf eine rechtzeitige und erfolgversprechende Auflehnung gegen dieses Willkür- und Unrechtssystem letztlich mit all den vielen Scheuklappenträgern oder obrigkeitshörigen sowie von den wichtigsten Machtinstrumenten der Eliten …

(= politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Vasallen / nutznießende Mitläufer … die gleichgeschaltete Milliardärspresse und von dieser finanzierte „Stiftungen“ … eine „Tittytainment- und banale Spaß-Kultur“, die das Prinzip von „Brot und Spiele“ als Teil des über allem stehenden Machtprinzips von „Teile und herrsche“ zum Basiselement der Volksverdummung und Ruhigstellung / Ablenkung im Sinne der globalen Drahtzieher erhebt … und die gezielte Verbreitung von Ängsten ~ um den Arbeitsplatz / die Existenz, vor Terrorismus und den „unausweichlichen Folgen eines möglichen Zusammenbruchs der Kapital- und Finanzmärkte – zum Beispiel)

… geblendeten und eingelullten Ignoranten untergehen. Was die Folge davon sein muss und wird, können wir momentan an all den Begleiterscheinungen der „Krisen“ und deren frappierende Übereinstimmung mit zentralen „Behauptungen“ der bekanntesten UND SERIÖSESTEN „Verschwörungstheorien“ ablesen!

Ideen und Konzepte, wie diese Schlachten anzugehen und schlussendlich zu gewinnen seien, kursieren viele … aber die meisten davon missachten eine eminent wichtige und aus unserer Sicht quasi unabdingbare Grundvoraussetzung:

Für jedes ernsthafte, problem- und lösungsorientierte Vorgehen gegen diese eklatanten und hochgradig bedrohlichen Missstände ist eine breite, von vielen Schultern getragene und eine für demokratische Entscheidungen unerlässliche Mehrheit des Volkes erreichende / mitnehmende Basis vonnöten!

Dass eine solche nicht mal eben so nebenbei geschaffen und zur Kooperation bewegt werden kann, haben sicherlich alle Frauen und Männer erleben müssen, die mit dieser Zielsetzung begonnen und sich eine wegbereitende, so weit als nötig auch aufklärende Solidarisierung unseres „wiedervereinigten“ und – dank der oben genannten, leider extrem erfolgreichen Taktik der Eliten – heute doch mehr denn je gespaltenen Volkes auf die Fahnen geschrieben haben. Dieser, jedem demokratischen und gesellschaftlichen Fortschritt (der diese Bezeichnung auch verdient) wie ein schier unüberwindliches Hindernis im Weg stehenden Tatsache kann man nur erfolgreich begegnen, wenn man dem „von oben“ ausgeübten Druck entgegenwirkt – ihn also umkehrt und gegen jene „Bastionen der Eliten“ richtet, die eigentlich uns (dem Volk = Souverän) „dienen“ sollten, aber ihre geliehene Macht nur zum eigenen Vorteil nutzen, um die ausgegebenen Erwartungen und Ziele ihrer wahren Auftraggeber gegen unseren Willen der Erfüllung zuzuführen.

Ich möchte hier nun aufzuzeigen versuchen, wie wir uns einen solchen Aufbruch zur zivilen, gewaltfreien und demokratischen Reformierung unseres Staats- und Gemeinwesens vorstellen, der – sollten wir erfolgreich sein – sich auch mit den Bestrebungen vereinen wird, die „in gleicher Sache“ in vielen Teilen der Welt (insbesondere in Süd- und Lateinamerika) verfolgt werden. Und dann wird sich ein auf diese Weise erzielter Erfolg auch auf die anderen „ärmsten Regionen“ der Welt ausdehnen lassen, deren Völker dem militärischen und wirtschaftlichen Kolonialismus der „transkontinentalen Privatgesellschaften“ noch hilfloser und mit noch schrecklicheren Konsequenzen ausgeliefert sind …

Zuvor möchte und muss ich noch darauf verweisen, dass dieser Artikel in direkter Fortsetzung der vorangegangenen auch den Übergang von einer aufklärenden und anklagenden Darstellung der Fakten zu einer gezielten und an „echten menschlichen Werten“ ausgerichteten Umsetzung praktischer Alternativen markiert.

Deshalb hier noch einmal die Links zu diesen vorausgeschickten Beiträgen:

https://moltaweto.wordpress.com/2008/09/21/weltwirtschaftskrise-und-hartz-iv-hetze/

https://moltaweto.wordpress.com/2008/09/30/gebot-der-stunde-in-gunst-der-stunde-umwandeln/

https://moltaweto.wordpress.com/2008/10/18/wann-wacht-der-deutsche-michel-endlich-auf/

… und erneut die Bitte, auch die eingebundenen Querverweise zu beachten.

Konzept für die Schaffung einer tragenden und alle relevanten Gesellschaftsschichten einbeziehenden Basis

Bitte nehmen Sie es nicht als einen Ausdruck von Selbstüberschätzung, wenn ich diesen ersten Abschnitt mit dem Vorschlag beginne, das Bemühen um diese Grundvoraussetzung unter dem Motto dieses Blogs in Angriff zu nehmen. Dass damit nicht das Ansinnen verbunden ist, anderen aktiven Menschen und Gruppen ihre Identität zu rauben und sie „zum Wohle des Vereins“ und seiner Ziele zu instrumentalisieren, sollte aus allem bisher geschriebenen (einschließlich des abrufbaren Vereinskonzepts) …

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… klar und unmissverständlich hervorgehen.

Der Gedanke und seine konsequente Umsetzung ist es, was zählt und öffentlich auch entsprechend dargestellt werden muss, da er untrennbar mit dem Programm und den Projekten verbunden ist, die wir für die Bewältigung der oben genannten Aufgabe als (unbegrenzt ergänz- und erweiterbare) verbindende und solidarisierende Grundlage für die weiteren Schritte zur Diskussion stellen. Eine einheitliche Aufstellung, das schließt einen „unverwechselbaren“ Namen als Oberbegriff für eine den ausgewiesenen Zielen dienende und sich aus vielen Organisationen, Initiativen, Vereinen und Individuen zusammensetzenden Vereinigung ein, die ihr Handlungsspektrum eben nicht auf das reine Anprangern von Missständen und Fordern von (mit der gegenwärtigen politischen Konstellation nicht zu verwirklichenden) Abhilfe beschränkt, sondern sowohl den handlungsunfähigen (oder unwilligen) „Entscheidungsträgern“ als auch der Bevölkerung gangbare Alternativen aufzeigt, bei denen der „Kostenfaktor“ im Vergleich mit dem zeitnah zu verwirklichenden Nutzeffekt für die gesamte Gesellschaft zur Bedeutungslosigkeit reduziert wird!

Kurz präzisiert: wenn es gelingt, „die AmSeL“ innerhalb kürzester Zeit als ausschließlich und glaubhaft dem Grundgedanken gewidmete Institution in so vielen Regionen wie möglich zu etablieren und ebenso viele Mitstreiter zu gewinnen, die nur dem gemeinsamen Ziel verpflichtet sein, ihre eigenständige Identität und ihr vorrangig betriebenes Engagement aber nicht aufgeben müssen, dann erhalten wir – neben anderen gesellschaftlichen und sozialen Bündnissen und der notwendigen (ggf. parteiübergreifenden) politischen „Speerspitze“ – einen Zusammenschluss, der aufgrund seiner „aktiven Bereitschaft zur konstruktiven Konfrontation“ und dem Angebot umsetzbarer Alternativen zur Sicherung des Sozialstaats sowie der Regenerierung von sozialem Zusammenhalt nach Art des „WIR-Gefühls“, das Deutschland nach dem 2. WK bis Ende der 1970er Jahre zu einer im Sinne des Gemeinwohls prosperierenden und beispielgebenden Nation gemacht hatte. Damit wird sich das Druckpotential, das wir gegen die politische Klasse ins Feld führen können, fraglos gewaltig erhöhen lassen. Von diesem wiederum würden dann zwangsläufig auch alle anderen Aktivitäten und Maßnahmen profitieren, die sich mit dem Verein „I.B.E. AmSeL e.V.“ solidarisch und insgesamt dazu bereit erklären, diesen Weg gemeinsam mit ihm zu beschreiten … und zwar mit dem unmissverständlich erklärten Ziel, das ja heute bereits das Handeln der meisten Aktiven bestimmt und aufgrund der nationalen Verhältnisse und des Zustands von Weltpolitik und –wirtschaft in der Tat als das Gebot der Stunde bezeichnet werden muss.

Unsere Vorstellungen in diesem Zusammenhang können dem oben erwähnten Konzeptpapier entnommen werden. Wie betont, sind wir nicht nur bereit dazu, sondern ausgesprochen interessiert daran, die darin aufgezeigten Mittel und Wege mit kompatiblen Vorstellungen und Anregungen zu kombinieren, um ein „Alternativpaket“ schnüren zu können, das am Ende wirklich jeden Menschen in unserem Land überzeugen kann, der sich nicht zu den maximal 20 % der zu erwartenden Profiteure der „neoliberalen“ (neofeudalistischen) Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie der Eliten zählen kann.

Dass hierfür ein radikales Umdenken in allen relevanten Bereichen unabdingbar ist, aber aufgrund der (künstlich und in zerstörerischerer Intention erzeugten) verkrusteten Gegensätze nur sehr schwer zu initiieren sein wird, soll nicht abgestritten werden, darf uns aber nicht in unserer Entschlossenheit und Handlungsbereitschaft bremsen. Die Zeit und der katastrophale Zustand unserer Welt (sowohl in menschlicher Hinsicht als auch mit Blick auf die Auswirkungen der elitären Jagd nach Macht und Profit auf die Natur) sollten wir als herausragende Chance dafür ansehen, diesen Wandel und die damit verbundene „Revolution in den Köpfen und Herzen der Menschen“ gegen jeden noch so gewaltigen Widerstand der globalen Eliten einleiten zu können!

Alles Weitere bitte ich Interessierte dem Konzeptpapier zu entnehmen. Auch wenn es, wie mehrfach betont, nur eine grundsätzliche Zielsetzung formuliert, sollte doch sehr klar und plausibel werden, warum wir so sehr davon überzeugt sind, dass sich auf diese Weise eine echte Reformierung (zum Besseren) unserer Gesellschaft und der letztlich von ihr abhängigen Wirtschaft und Politik unseres – unserer Ansicht nach unbedingt zu bewahrenden – Nationalstaats als Teil einer echten Gemeinschaft der vereinigten europäischen Völker verwirklichen lassen wird.

Hinzufügen möchte ich hier und jetzt einerseits noch folgendes: um den „AmSeL-Gedanken“ von einer nachvollziehbaren, neue Wege aufzeigenden und beim notwendigen Zusammenwirken aller bedeutenden und kritischen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen UND politischen Kräfte auch erfolgversprechenden Idee in eine wirksame und unwiderstehliche Alternative zum Mainstream der volkswirtschaftlich und gesellschaftlich verheerenden Zielsetzung der Eliten aufsteigen zu lassen, muss man auch in politischer Hinsicht an der Basis beginnen. – Das heißt: man muss eine unüberhör- und unübersehbare „außerparlamentarische Opposition“ herstellen, die als Gemeinschaft direkt und unmittelbar Einfluss auf lokale und regionale Entscheidungsträger ausüben kann. Dies kann und wird gelingen, wenn man mit Hilfe der praktischen Umsetzung des „AmSeL-Gedanken“ die Kluft zwischen den einzelnen Bevölkerungsschichten überwindet und die reine Realisierbarkeit der Idee unter Beweis stellt. Vor Erfolgen, die auf diese „unorthodoxe“, dem herrschenden Zeitgeist vollkommen zuwider verlaufende Weise erzielt werden können, werden auch die Damen und Herren von den Gemeinde- und Stadtversammlungen aufwärts (bis hin zu den Landesregierungen) ihre Augen nicht verschließen können, da sie früher oder später ja wiedergewählt werden möchten! Nimmt man ihnen bspw. das Totschlagargument, dass alternative Problemlösungen nicht möglich seien, da man sie aufgrund der hoffnungslos defizitären Haushaltslage nicht finanzieren könne, werden sie sehr bald so extrem zwischen die Stühle geraten, dass sie sich einer „Anerkennung und Unterstützung“ des vorrangig auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung der regionalen Bevölkerung (aktive Betroffene aller Art eingeschlossen!!!) basierenden und erfolgreichen Engagements nicht auf Dauer verweigern können … erreicht man das, hat man aber auch mehr als nur einen Fuß in der Tür, die zu noch viel weiter reichender Einflussnahme führt – zum Beispiel auf Grundlage der Tatsache, dass in den meisten Bundesländern bereits die Möglichkeit der direkten Demokratie mittels Volksbergehren und Volksentscheid gegeben ist und letztlich zumindest über den Bundesrat auch direkter Einfluss auf die gesamte, insbesondere aber das Volk und die Volkswirtschaft des Landes betreffende Politik der Bundesregierung ausgeübt werden könnte!

Andererseits wollen und dürfen wir nicht vergessen, auch nachdrücklich auf die Notwendigkeit hinzuweisen, dass im Zuge einer derart gestalteten Reform der regionalen Gemeinschaftsstrukturen auch ein Umdenken im Hinblick auf das allgemeine Konsumverhalten und die Unabdingbarkeit von gezielter Stärkung des regionalen Handels und Wandels vonstatten gehen muss. Bspw. muss bedacht und anerkannt werden, dass es immer kleine und mittelständische Unternehmen waren, die – schon auf der regionalen Ebene – die Hauptlast der Volkswirtschaft getragen und auch die meisten Arbeitsplätze geschaffen haben. Dem muss unbedingt Rechnung getragen werden, wobei auch landwirtschaftliche Betriebe und lokale/regionale Dienstleistungsbetriebe gefördert, aber auch dazu aufgefordert werden müssen, sich dem grundlegenden Denken anzupassen. Es muss ein Geben und Nehmen initiiert werden, das am Ende keine reinen Nutznießer und/oder Leistungserbringer zulässt, sondern einen gesunden und zukunftsträchtigen Kreislauf ergibt, wie er vor der „Kapitalisierung“ unserer Wirtschaft und Gesellschaft existiert hat! – Hiervon sind auch die niedergelassene Ärzteschaft, „juristische Dienstleister“, lokale Zeitungen, Studenten und andere Gruppen nicht ausgeschlossen, die bislang entweder gar nicht zur Solidarität bereit waren oder diese nur einseitig bei der Verfolgung der eigenen Interessen einforderten …

Bitte mal objektiv und gründlich darüber nachdenken. Das ist nicht „irgend ein“ möglicher, sondern DER EINZIG ERFOLGVERSPRECHENDE Weg zu einer realen Demokratie, in der die Meinungsbildung und Entscheidungsfindung in der mit diesem Begriff verbundenen Form – also von unten nach oben stattfindet. Nur damit lässt sich eine ausschließlich dem über allem anderen stehenden Gemeinwohl verpflichtete und somit gegen die (feudalistische) Anhäufung von Macht und Reichtum in extrem wenigen Händen gerichtete Politik gestalten!

Noch eine abschließende Bemerkung mit Blick auf Alternativen wie „Regionalgeld“ oder „Tauschringe“ … diese beiden Formen der Stärkung des regionalen Denkens und Handelns sind meiner Ansicht nach bestenfalls als Ergänzungen zum oben vorgestellten Konzept sinnvoll. Zur Begründung: das Regionalgeld existiert nicht im luftleeren Raum, sondern kann nur in Anlehnung an und durch Verrechnung mit der gültigen Landeswährung greifen. – Die Tauschringe werden nicht alle Bereiche abdecken können, die in Sachen Lebenshaltung und Daseinsfürsorge gesichert werden müssen, da immer Teilbereiche existieren werden, die durch „den Tausch gegen Zahlungsmittel“ erworben werden müssen.

Man muss die Probleme aus der nicht zu ignorierenden Realität unseres Alltags heraus lösen … und dafür ist eine solide Grundlage notwendig, die eben nicht nur Einzelbereiche berücksichtigt, sondern die Schaffung einer umfassenden Alternative zum derzeitigen Wirtschafts- und Gesellschaftsgefüge zum Ziel erklärt!

Darüber hinaus sind die oben genannten Ideen sicherlich sehr interessant, so lange das Fundament stimmt und die Umsetzung von der Mehrheit demokratisch beschlossen und schließlich auch kontrolliert werden kann.

Natürlich ist damit allein noch nichts erreicht, aber wird diese Grundvoraussetzung geschaffen und als „alternativlose Gesellschaftsform“ in der Wahrnehmung einer ausreichenden Mehrheit der Bevölkerung etabliert, werden die Erfolgsaussichten aller parallel dazu laufenden und sich mit diesem Grundgedanken solidarisch erklärenden Maßnahmen ebenfalls um ein Vielfaches erhöht!!!

Unabdingbare Verknüpfung von bereits bestehenden oder noch in der Planungsphase befindlichen Aktivitäten aus dem Bereich der sozialen, politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlich-publizistischen Bewegungen mit diesem Grundgedanken

Diese unausweichliche Vereinigung der unterschiedlichen systemkritischen und gegen die unübersehbar negativen Folgen einer totalen Ausrichtung von Politik und Wirtschaft an den Dogmen der neoliberalen Heilslehre (die spätestens jetzt als umfassend widerlegt gelten muss!) agierenden Kräfte mit der oben skizzierten Basis versuchen wir nun seit immerhin schon drei Jahren als entscheidenden Schritt in Richtung eines erfolgversprechenden Vorgehens aufzuzeigen. Auf die unterschiedlichen Gründe dafür, dass dieses Bemühen bislang keinen nennenswerten Erfolg hervorbringen konnte, möchte ich nicht weiter eingehen, aber sie dürften auf der Hand liegen, da sie sich auch in dem „allgemeinen Problem“ unserer mehr von Konkurrenzdenken als von Kooperationsbereitschaft im Sinne der ausgelobten Ziele geprägten „Widerstands- und Aufklärungsbewegungen“ widerspiegeln.

Dabei – das wagte ich immer und wage ich auch jetzt zu behaupten – sollte es doch jedem Menschen einleuchten, dass die meisten der heute zu beklagenden und hochgradig bedrohlichen Probleme eben wegen diesem „von oben nach unten verlaufenden“ Handeln entstanden sind, welches dem konstruktiven Zusammenwirken der unterschiedlichen Ebenen des demokratischen Widerstands ebenso im Wege steht, wie die Manipulation der „öffentlichen Meinung“ durch die Verbreitung von „im Sinne des Systems optimierten“ Halbwahrheiten oder glatten Lügen seitens der selbst nachhaltig profitierenden „professionellen Sprachrohre“ der globalen Kapitaleliten.

Vergleicht man die vertretenen Thesen und zu deren Begründung angeführten Argumente dieser verschiedenen Ebenen kann und muss man jedoch feststellen, dass sie sich vom Kern her kaum unterscheiden. Unbestreitbar ist zwar, dass manche Insider und Experten die Fakten und Zusammenhänge besser darzustellen und zu analysieren vermögen, aber damit erreichen sie in der Regel nicht die Masse der Bevölkerung (teilweise eben auch, weil viele Menschen die „Sprache der Experten“ nicht verstehen können und den völlig korrekten Darstellungen deshalb aufgrund der typisch menschlichen Unart „nicht vertrauen“, der zufolge alles abgelehnt wird, was man nicht begreifen kann!). Vor allem liegt dies aber an der Reichweite und Verfügbarkeit solcher Informationen … hier gilt es, exakt wie es von den Eliten gehandhabt wird, Vermittler und Multiplikatoren einzuschalten, welche diese Ausführungen in „allgemein verständliche Sprache“ umwandeln und auch in jene Kreise der Bevölkerung transportieren können, die das Internet nicht als Informationsmedium nutzen [können].

Abgesehen davon ist es aber auch wichtig, die vielen Bündnisse und separaten Initiativen mitsamt ihrer Aktivitäten besser und unter Beachtung bidirektionalen Zusammenwirkens in das dargestellte Gesamtkonzept einzubinden. Das setzt natürlich voraus, dass sich diese Bewegungen und Organisationen (bspw. auch ATTAC) zunächst einmal zu einer derartigen Zusammenarbeit bereit erklären. Es sollte nicht gesondert betont werden müssen, dass diese Bereitschaft auch eine Verbreiterung der Basis mit sich bringen würde, die für all diese Arten der beabsichtigten direkten Einflussnahme geschaffen werden könnte.

Nehmen wir als Beispiel aber die verschiedenen sozialen Bündnisse … diese sind unbestreitbar wichtig; ihre Bedeutung und ihre Leistungen sollen hier auch weder in Abrede gestellt noch in irgendeiner Form geschmälert werden. Allein der Umstand, dass wir aufgrund des rigiden Sozialabbaus und einem damit einhergehenden Ausschluss der betroffenen Menschen vom Grundsatz der Gleichstellung vor Recht und Gesetz ein eklatantes Informationsdefizit hinsichtlich der (noch) gesetzlich verbrieften Ansprüche haben, ist es wichtig, dass es Initiativen und Bündnisse gibt, die diese grundgesetzwidrig geschaffene Lücke schließen und den Betroffenen dabei helfen, trotz der von oben befohlenen Informations- und Auskunftsverweigerung seitens der Behörden, ihre legitimen Ansprüche geltend machen zu können!

Aber, wie im ersten Abschnitt bereits angedeutet, das alleine hilft nicht wirklich dabei, mehr als reine Symptomkosmetik zu betreiben – unser Ziel muss es aber sein, das Übel (Agenda 2010 / Hartz IV mit allen katastrophalen Nebenwirkungen wie Kinderarmut, Altersarmut, medizinische Unterversorgung großer Bevölkerungsteile, volkswirtschaftlich und gesellschaftlich „selbstmörderische“ Arbeitsmarktpolitik usw. – aber auch tiefgreifendere Missstände wie Demokratiemangel und faktisch nicht gegebene Gewaltenteilung etc.) mit Stumpf und Stiel auszureißen, damit etwas neues und besseres nachwachsen kann.

Das bedeutet, dass der Kampf zwar an allen Fronten unvermindert fortgesetzt werden muss, dass man aber auch versuchen und letztendlich sicherstellen muss, dass all diese Formen des zivilen und demokratischen Widerstands an den dafür geeigneten und reichhaltig vorhandenen Schnittstellen besser koordiniert und schlussendlich in dem Bemühen zusammengeführt werden können, das der oben definierten Zielsetzung umfassend gerecht werden kann.

Hierzu sind alle Frauen und Männer aufgerufen, die in den verschiedenen Bewegungen, Gruppen, Initiativen und Organisationen Führungsrollen und Verantwortung übernommen haben. Wer das in Abrede stellt – aus welchen Gründen im Einzelfall auch immer – muss sich fragen lassen, ob er oder sie wirklich das erreichen will, was sich die jeweilige Initiative auf die Fahnen schreibt … und sie müssen sich auf den Vorwurf gefasst machen, dass ihre Verweigerungshaltung, für die es bei objektiver Betrachtung keinen Rechtfertigungsgrund geben kann, unbestreitbar nur den Kreisen in die Hände arbeiten, die sie angeblich bekämpfen wollen!

Selbstverständlich gilt dasselbe auch für die besagten kritischen Fachleute aus allen relevanten Bereichen und deshalb möchte ich hier nochmals unmissverständlich hervorheben, dass unsere Überzeugung (im „AmSeL-Gedanken“ formuliert und mittels Konzeptpapier veröffentlicht) auf dem Grundsatz der absoluten und uneingeschränkten Gegenseitigkeit beruht. Oder, um es im häufig bevorzugten „Neusprech“ zu formulieren: unsere Grundidee strebt für alle damit kooperierenden Menschen absolute „Win-Win-Situationen“ an, die in ihrer Summe schließlich die Veränderungen bringen werden, die unbedingt erforderlich sind, um unsere Gesellschaft und in letzter Konsequenz die Weltgemeinschaft aller Völker vor dem ultimativen Kollaps zu bewahren!

Auch hier bitten wir eindringlich darum, diese Argumente (mit welcher Begründung auch immer) nicht einfach zurückzuweisen, sondern sie einer ebenso objektiven wie eingehenden Überprüfung zu unterziehen. Wir sind zuversichtlich, dass sich dann bei den meisten adressierten Menschen die Erkenntnis einstellen kann und wird, dass diese „Behauptungen“ gar nicht so weit hergeholt sind … sondern im Gegenteil durchaus den Weg aufzeigen, der beschritten werden muss, damit das „viel besungene Endgame“ nicht das Ende nehmen wird, welches sich die kleine Gruppe von selbsternannten Weltenherrschern zum Ziel gesetzt haben!

Konsequente politische Umsetzung und Fortführung der vorgenannten Schritte

Zunächst möchten wir hierzu anmerken, dass wir entgegen unserer Ausführungen im Konzeptpapier momentan keine klaren politischen Präferenzen vertreten … vielmehr möchten wir mit dazu beitragen, dass eine politische Kraft in unserem Land entstehen und sich als glaubwürdige und streng basisdemokratische Alternative zu den Parteien etablieren kann, die derzeit die Mehrheit der „politischen Klasse“ in den Parlamenten stellen. Wie sich diese Kraft zusammensetzt und/oder am Ende nennt ist uns absolut gleich, die Hauptsache ist und muss sein, dass sie entschlossen und in der Lage dazu ist, die Interessen der Volksmehrheit gegen jene der vergleichsweise kleinen Klasse der Systemprofiteure zu verteidigen! Das bezieht sich ohne Ausnahme auf alle politischen Bereiche, da bei realistischer Betrachtung nur ein fundamentaler „Systemwechsel“ sicherstellen kann, dass das bislang zu Lasten der Mehrheit gehende Herrschaftssystem der reichen und „nur“ deshalb mächtigen Minderheit in eine echte Demokratie mit allen unabdingbaren und per Verfassung zu schützenden republikanischen Prinzipien im Einklang mit dem Völkerrecht und den universalen Menschenrechten umgebaut werden kann.

Besonders zu beachten ist in diesem Zusammenhang unserer Ansicht nach, dass sich politisch interessierte und aktive Menschen und Gruppen gedanklich mit dem „strukturellen Problem“ des geltenden Wahlrechts auseinandersetzen müssen. Zahllose Parteineugründungen, die „inhaltlichen Schwerpunkte“, die jede Partei für sich reklamiert und dies als Begründung dafür anführt, dass sich die Macher/innen „auf keinen Fall“ mit bereits existierenden Parteien identifizieren können – vor allem (und das muss man auch ganz klar hervorheben) das hinlängliche Phänomen von den „Häuptlingen und Indianern“ sind alles zusammen genommen praktisch Machtgarantien für die Parteien, die sich diese Ausformulierung des Wahl- und Parteingesetzes nicht ohne triftigen Grund haben einfallen lassen.

Leider muss man konstatieren, dass die Politik für die meisten Menschen in erster Linie ein Weg zu sein scheint, sich selbst nicht nur „lange schmerzlich vermisste“ Vorteile und Privilegien zu verschaffen, sondern auch eine gesellschaftliche Aufwertung durch wichtige Posten und Pöstchen zu erzielen. Wie anders soll man es sonst erklären, dass wir so viele Parteigründungen erlebten und immer noch erleben, obgleich sich die (in der Regel) in den Vordergrund gerückten „politische Programme“ in den meisten Fällen höchstens minimal voneinander unterscheiden?

Abgesehen davon, dass auf diese Weise keine ernstzunehmende Konkurrenz für das etablierte Parteispektrum entsteht, das sich (meiner unmaßgeblichen Meinung nach ausnahmslos) von der Mär der alternativlosen Globalisierung weder lösen will noch kann, obwohl eine Abhilfe hinsichtlich der vorrangigen Probleme nur durch eine Stärkung des regionalen Handels und Wandels erreicht werden kann, da dies allein in der Lage wäre, wichtige Impulse für die Wiederbelebung der Volkswirtschaft zu geben, ohne die wiederum das soziale Ungleichgewicht und die künstlich geschaffenen Arbeitsmarktprobleme nicht überwunden werden können, ist das alles auch nicht dazu angetan, bei den potentiellen Wähler/innen den Eindruck zu wecken, dass sie sich bei einer derart gestalteten „Alternative“ besser repräsentiert fühlen könnten als im alten System.

Ich möchte es mal so formulieren: nähme man bspw. die Grundidee der Partei DIE BASIS, würde die oben genannte Schwäche herausfiltern, dass auch sie den Eindruck erweckt, dass die Globalisierung nicht mehr umkehrbar sei und eine verantwortungsbewusste Politik sich dieser Gesetzmäßigkeit anzupassen habe (der Meinung bin ich nicht und weiß, dass ich mit dieser Auffassung auch nicht alleine dastehe!), um sie dann mit den aktivsten und fähigsten Frauen und Männern anderer Parteien personell und qualitativ aufzuwerten, könnte man dem oben angedeuteten Ideal schon recht nahe kommen. Zumindest in Punkto echter basisdemokratischer Ausrichtung und der damit zu erzwingenden Direktdemokratie …

Hier setzt dann aber unvermeidbar das oben in den Raum gestellte Streben nach bedeutsamen Posten und Funktionen innerhalb einer (eventuell) mehrheitsfähigen politischen Alternative ein … niemand will sich und seine Ambitionen der zu verfolgenden Sache unterordnen – und allein das steht schon dem Anspruch entgegen, dass die Wählerinnen und Wähler den zur Verfügung stehenden Kandidaten eine grundlegend andere Politik zutrauen sollen. Das soll hier nicht weiter ausgeschmückt werden, weil eigentlich offensichtlich werden sollte, was damit gemeint ist … man kann im Sinne der Verwirklichung einer vielversprechenden Idee eigentlich nur an die betreffenden Damen und Herren appellieren, sich mit dieser Frage einmal eingehend zu befassen und dann den Dialog untereinander zu suchen, um – mit viel Glück und etwas gutem Willen – vielleicht doch noch eine erfolgversprechende Gesamtkonzeption zu erarbeiten!

Aus unserer Sicht ebenso unabdingbar und wichtig wäre es aber, im „politischen Wettbewerb“ nicht länger zwischen „Ost und West“, neuen und alten Bundesländern zu differenzieren. Hier wird aufgrund von vorgeblich unbestreitbaren Gründen eine weitere Spaltung vollzogen und dabei ignoriert, dass eine unbestreitbare Wechselwirkung existiert, die nach der „Wiedervereinigung“ Deutschlands nicht nur in den neuen Bundesländern zu erheblichen Nachteilen für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung führten. Eine so argumentierende Politik kann wirklich nicht für sich in Anspruch nehmen, sich mit ihrer Arbeit in den Dienst des gesamten Volkes stellen zu wollen – und, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, diese Unzulänglichkeit ist dies- und jenseits der nicht mehr vorhandenen, in den Köpfen vieler Menschen aber immer noch existierenden Mauer gleichermaßen verbreitet!

Fakt ist aber, dass eine Wahlalternative, die in der oben genannten Form geschaffen und funktionsfähig gemacht würde, bei der entschlossenen und zielführenden Umsetzung der zuvor genannten Maßnahmen und Schritte bis zur ersten wirklich wegweisenden Wahl des nächsten Jahres (Europawahl im Juni) durchaus eine reelle Chance hätte, ein Wahlergebnis zu erzielen, das nicht nur die reale Stimmung im Volk exakt widerspiegeln, sondern sie auch zu einer „Macht“ aufsteigen lassen würde, welche die „etablierten“ Parteien nicht ignorieren könnten. (Von der Möglichkeit, in so kurzer Zeit sogar eine „absolute Mehrheit“ zu erlangen, kann man bei realistischer Einschätzung selbst beim positivsten Verlauf sicher nicht ausgehen!) Es könnte aber passieren, dass eine solche Partei dann nicht unbedingt als „Juniorpartner“ aufgestellt sein, sondern – wenn es gelingt, die Masse der Nichtwähler zu reaktivieren und zu überzeugen – als stärkste Partei hervorgehen und somit die Chance erhalten könnte, ganz entscheidend bei der künftigen Ausgestaltung der politischen Arbeit mitzubestimmen!

Das stelle ich jetzt mal so als Denkansatz in den Raum und würde jede Frau und jeden Mann, die/der sich von dieser Idee inspiriert und angesprochen fühlt, eindringlich darum ersuchen, mit allen verfügbaren Mitteln daran mitzuwirken, dass diese grundlegende Möglichkeit Realität werden kann. Bessere Voraussetzungen als sie derzeit „gegeben sind“, wird man dafür nicht mehr finden … denn misslingt dies und geht danach auch noch die Bundeswahl ähnlich aus, dann wird selbst die fadenscheinige Demokratie zu Grabe getragen werden, der wir uns im Moment noch „erfreuen“ dürfen …

Abschließende Zusammenfassung

Hiermit gehen wir „offensiv in Vorlage“ und fordern alle Leser dieses Artikels nicht nur dazu auf, unsere Argumente eingehend zu prüfen, sondern auch zur intensiven Kommunikation – die ab einem gewissen Grad allerdings auf eine „weniger virtuelle“ Weise vorangetrieben und unbedingt in regionalen Diskussionsgruppen münden sollte, die über die Schnittstelle der AmSeL-Seite mit anderen regionalen Vertretungen kommunizieren können. Hier wird gerade gearbeitet, um eine echte Bündnisplattform zu schaffen … Voraussetzung wird in jedem Fall sein, dass sich interessierte Mitwirkende dort registrieren lassen (inklusive der Mitteilung des „realen Namens und einer gültigen Postanschrift), da für die internen Diskussionen ein separater Bereich zur Verfügung gestellt werden soll.

Um nun auch dem allerletzten, selbst bei objektiver Herangehensweise noch möglichen Missverständnis vorzubeugen, soll hier eingeschoben werden, dass sich unser Konzept keineswegs gegen „Eigentum an sich“ richtet. Wir beharren aber auch darauf, dass die Menschen nicht nur das Recht haben, persönliches Eigentum zu schaffen, sondern auch die Pflicht, es im Sinne des Gemeinwohls einzusetzen (sich also so zu verhalten, wie es das Grundgesetz von ihnen erwartet!). Unternehmen müssen Gewinne erwirtschaften, um ihren eigenen Fortbestand und auch die Arbeitsplätze zu sichern – keine Frage, aber die Art der „Selbstvermehrung von Kapital“, wie sie durch die Umleitung von in der Realwirtschaft erzielten Gewinnen in den fiktiven und außerhalb derselben existierenden Kreisläufe der Finanz- und Kapitalmärkte hervorgebracht hat, gehört ganz sicher nicht dazu! Alles Geld, das in der Realwirtschaft verdient wird, sollte zumindest zum Großteil dieser auch wieder zufließen, um jenen kontinuierlichen Geldfluss sicherzustellen, der tatsächlich zur Schaffung von allgemeinem Wohlstand beitragen kann.

Wir fordern also keineswegs „die Enteignung der Besitzenden“, aber sehr wohl, dass diese sich ihrer Verantwortung der Gesellschaft gegenüber wieder in einem angemessenen Maße bewusst werden und eine „Umverteilung“ akzeptieren, die über die Schaffung von regulären, steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen zu Einkommen führen, die nicht nur der arbeitenden Bevölkerung (die dann zwangsläufig auch in Richtung Vollbeschäftigung tendieren könnte) ein Auskommen mit dem Einkommen gewährleisten, sondern durch den Konsum auch die daniederliegende Binnenwirtschaft wiederbeleben würde … wir denken, das ist ein absolut legitimes Ansinnen, dem auch die meisten (nicht ausschließlich global orientierten) Besitzenden durchaus positiv gegenüberstehen können sollten!

Wir betonen auch deshalb nochmals, dass es unabdingbar ist, alle Arten von Konkurrenzdenken und sonstigen Hindernissen abzuschalten, um gemeinsam in der Kürze der noch zur Verfügung stehenden Zeit praktikable Konzepte für weitreichende Kooperationen zu entwickeln – und diese auch so zeitnah wie irgend möglich in die Tat umzusetzen.

Wir für unseren Teil werden in den kommenden Wochen alle Hebel in Bewegung setzen, um in unserer Region ein kompetentes und handlungsfähiges Team zusammenzustellen und mit diesem an die praktische Umsetzung unserer Idee heranzugehen. Hierfür haben wir uns eine Frist bis Ende des Jahres gesetzt … soll heißen: bis dahin möchten wir als Verein wachsen, den Schwerpunkt unseres Engagements auf die Verwirklichung unserer Programme verlagern und damit alles versuchen, um ein vorzeigbares Modell zu schaffen, mit dessen Hilfe sich die Idee auch in anderen Regionen erfolgversprechend etablieren lassen wird.

Aber … so sehr wir auch dazu entschlossen sind und so viel Arbeit und Energie wir auch investieren wollen, wir können das nicht schaffen, wenn wir nicht die Unterstützung von interessierten und einsatzwilligen Menschen aus der gesamten Republik erhalten. – Je mehr Gruppen sich in anderen Regionen zusammenfinden und die gemeinsamen Ziele dort vertreten, desto leichter lässt sich die Idee in einer eher „wenig geeigneten“ Region wie dem Rhein-Main-Gebiet „vermarkten“. Gerade unser Kreis – Main-Taunus-Kreis zwischen Frankfurt am Main und Wiesbaden – gehört zu den reichsten Regionen des Landes!

Trotzdem gibt es auch hier sehr viel Armut und existentielle Probleme aller Art … und es gibt gleichzeitig relativ viele besser situierte Menschen, die man mit einem guten Projekt und einer entsprechenden Resonanz in anderen Landesteilen dazu inspirieren könnte, überschüssiges Geld in eine gemeinnützige und aussichtsreiche Sache zu investieren.

Und ganz nebenbei bemerkt … wenn dies gelingt und wenigstens eines unserer Projekte von der Planungsphase in die praktische Umsetzung überführt werden kann, wird auch der Prozess der Anerkennung zur Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt nachhaltig beschleunigt werden. Ein Erfolg in dieser Hinsicht würde sich dann selbstverständlich auf jede „Regionalvertretung“ der AmSeL übertragen lassen, sofern diese sich dazu verpflichtet, ihr jeweiliges Engagement vollständig an die Vereinssatzung anzulehnen, die beim für den Hauptsitz zuständigen Registergericht vorliegt …

Man kann also – so denken wir wenigstens zuversichtlich – unschwer erkennen, dass es viele Gründe gibt, diese Sache gemeinschaftlich voranzutreiben. Unter anderem sicherlich auch den, dass die zugrundeliegenden Überlegungen in sich schlüssig sind und mittels der notwendigen Kooperationen auch mühelos in die Praxis umgesetzt werden können. Dadurch erhält das gesamte Konzept die Qualität eines Kreislaufs, der bei konstruktivem und entschlossenem Zusammenwirken aller Beteiligten sehr kurzfristig initiiert und dann auch innerhalb eines überschaubaren Zeitraums im Sinne der gemeinsamen Ziele vollendet werden kann.

So weit unsere Einlassung. Selbstverständlich sind wir bereit, sie auch direkt in diesem Blog mit interessierten, ggf. auch mit skeptischen Menschen zu diskutieren, aber wie bereits in den Kommentaren zum „Michelartikel“ festgestellt: die Zeit des endlosen Diskutierens muss als ausgereizt angesehen und nun endlich jene des praktischen Agierens eingeleitet werden!

Anmerkung:

Interessierte Gruppen oder Individuen mit eigenen Webseiten können sich melden und werden von mir gerne ins „Netzwerk“ dieses Blogs und später auch in das neu zu gestaltende Netzwerk der AmSeL-Seite aufgenommen. Dies muss aber mehr als eine reine „Verlinkung“ sein, sondern sich in kontinuierlicher Kommunikation und Kooperation ausdrücken!

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