Weltwirtschaftskrise und Hartz-IV-Hetze …

Die Geschichte wiederholt sich …

und alle schauen weg?

So langsam scheint die „Krise“ auch bei uns anzukommen – womit natürlich das Realisieren derselben durch das Volk gemeint ist, denn in den „Verursacherkreisen“ (unterhalb jener Ebene, welche die volle Kontrolle über die Entwicklung und Ausweitung der „Krise“ besitzt) ist meiner Ansicht nach schon lange klar, wohin die Reise gehen soll und wird … wenn man den Strategen „des großen Plans“ nicht ebenso entschieden wie entscheidend in die Parade fährt!

Für meine Begriffe – und diese Meinung vertrete ich schon seit geraumer Zeit, auch „öffentlich“, erleben wir seit einer Weile das Aufkommen der Renaissance der „Geburt des Neoliberalismus“. So erlaube ich mir hier einfach mal den Zeitraum zu definieren, der meiner Ansicht nach mit der Gründung der Federal Reserve Bank in den USA begann, über beide Weltkriege und auch die ersten „militärischen Auswüchse des Kalten Krieges“ bis hin zum ultimativen Durchbruch der Heilslehre von Smith, von Mises‘ von Hayeks Friedman usw.  in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts führte. Wer sich damit beschäftigt und anschließend immer noch behauptet, die unübersehbaren Zusammenhänge nicht sehen zu können, der wird natürlich auch von dem überrascht werden, was jetzt – angeblich ausgehend von der Weltfinanzkrise – wie der sprichwörtliche Tsunami auf uns zukommt …

Wie der Titel des Artikels aufzeigen sollte, ist das Schlimme an der derzeitigen Situation, dass die „Machenschaften im Hintergrund“ durch die Handlungsweise von Regierungspolitik, Wirtschaft, nebst Interessenverbänden, marktradikale Wissenschaftler, neoliberale Think Tanks und ein höchst profitabel Trittbrett fahrendes Beratertum so perfekt vorangebracht werden, dass sie Einfluss bis in den letzten Winkel unseres Alltags nehmen. – Spaltungspolitik nach den klassischen Prinzipien „teile und herrsche“ oder „Brot und Spiele“ sowie die leidige Obrigkeitshörigkeit unserer Mitbürger/innen, aber insbesondere die „Zuarbeit“ der großen Medienunternehmen tragen das Übrige dazu bei, um einen Ist-Zustand zu generieren, der als derselbe fruchtbare Nährboden für diktatorische Anwandlungen und Allmachtsphantasien dient, wie damals zwischen den beiden Weltkriegen.

Sieht das wirklich niemand? Oder wird es gesehen und niemand hat den Mut dazu oder ein ausreichendes Interesse daran, es auch verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung zu transportieren?

Dabei ist es doch eigentlich sehr einfach, die Wahrheit hinter den Fassaden zu erkennen, die alleine in Deutschland in 90 Jahren hochgezogen wurden, um die wahren Gründe für Kriege, Hungersnöte, allgemeines Elend, sich seuchenartig ausbreitende Krankheiten und so vieles andere mehr zu kaschieren. Sehr einfach ist es, weil man sich die dahinter steckende Hierarchie (völlig ohne verschwörungstheoretische Ansätze) als eine Pyramide vorstellen muss … und dieselbe Hierarchie beherrscht auch die Welt der Großkonzerne und Global Players, deren Vorstände und Aufsichtsräte auch nichts anderes als fürstlich bezahlte Interessenvertreter ohne reale Macht sind … ebenso wie unsere Politiker und ihre „Berater“, die gemessen an ihrer Leistung und deren Nutzwert für unsere Volkswirtschaft auch unanständig überbezahlt sind! Wenn diese Pseudoeliten nicht im Sinne ihrer wahren Arbeitgeber spuren, werden sie kurzerhand ausgewechselt und durch andere ersetzt, die sich williger und in ihrer Auslegung von Moral und Ethik biegsamer als effizienter nach unten tretende und nach oben buckelnde Vasallen empfehlen.

Von dieser Feststellung ausgehend muss man früher oder später zu der Erkenntnis gelangen, dass gerade der „Kapital- und Finanzmarkt“ nichts ist, was auf Naturgesetzen beruht. Hier geschieht absolut nichts, was nicht akribisch geplant und vorbereitet, letztendlich aber nur aus Macht- und Profitgier bis zur perversen Perfektion getrieben wird. Begriffe wie Verschuldung (Staaten, Unternehmen, Privathaushalte), Zins und Zinseszins sowie, in direkter Verbindung damit „Abhängigkeit“, geben uns mehr als genug Grundlagen an die Hand, um die Abläufe zu analysieren und nachzuvollziehen, die auf dem Umweg über Monopolbildung, „Patente“, Spekulationen und massive Marktmanipulationen zu dem geführt haben, was die Welt nun langsam als eine „drohende Weltwirtschaftskrise“ (mit allen dazugehörigen Symptomen) à la 1929-32 wahrzunehmen beginnt.

Immer profitieren davon jene Kreise, die sich an der Spitze der besagten imaginären Pyramide befinden und über die Kontrolle des Geldflußes, der „öffentlichen Meinung“, der Pharma-, Chemie-, Energie-, Rüstungs-, Gentechnologie- und Nahrungsmittelindustrie (um nur die wichtigsten zu nennen), aber auch und vor allem mittels Kontrolle der Regierungen , des Militärs und der verschiedenen Wissenschaftszweige von langer Hand vorbereiten und bestimmen können, was in unserer Welt passiert und was nicht.

Als kleines Meinungsintermezzo zur Auflockerung und weiterführenden Information empfehle ich in diesem Zusammenhang – beispielgebend und stellvertretend für zahlreiche Publikationen dieser Art – zum einen den neuesten Paukenschlag von Egon W. Kreutzerhttp://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/39.htmlmit dem ebenso treffenden wie bezeichnenden Titel „Harte Landung“; hierbei bitte auch die zahlreichen Links zu früheren Artikeln zur gleichen Thematik zu beachten … und andererseits die Seite von Dr. Harald Wozniewski (alias Dr. Wo)http://www.meudalismus.dr-wo.de/wo man die prinzipielle Wirkungsweise des „Meudalismus“ (moderner- oder Neofeudalismus) nachlesen kann (wahlweise kann man auch das Buch desselben Autors „Wie der Nil in der Wüste“ erwerben).

Aber ist es wirklich so, dass diese Überelite all dies nur aufgrund der ihr gegebenen Übermacht bestimmen kann? Oder gibt es nicht andere Gründe, die ihren Zwecken und Zielen noch nachhaltiger als die oben genannten Faktoren in die Hände spielen? Ist es wirklich nur die Folge einer „in ihrem Sinne abgefassten Geschichtsschreibung“ und des immensen Einflusses, den sie mit Hilfe ihres nicht minder immensen (de facto aber vorrangig fiktiven) Reichtum ausüben können, dass sich gerade die dunklen und zerstörerischen Epochen der Menschheitsgeschichte unaufhörlich wiederholen?

Hier denke ich, dass man die erste und letzte Frage eindeutig mit „Nein“, die übrigen Fragen aber ausnahmslos mit einem klaren „Ja“ beantworten muss, denn im Endeffekt sind „wir alle“ (die Bürger/innen unseres Landes und alle anderen Völker dieser Erde) ebenso verantwortlich dafür, dass diese Geld- und Machtelite ihr perfides und grausames Spiel mit der Natur und der eigenen (?) Spezies seit Jahrtausenden (auf jeden Fall aber seit etwa 500 Jahren, wenn man die „weltweite Expansion des wirtschaftlich fundierten, auf Vorherrschaft und Kontrolle abzielenden Kapitalismus“ – im Gegensatz zur religiösen und „staatsmännischen“ Jagd nach Macht und Reichtum – als Kernproblem ansieht) relativ unbehelligt treiben können!

Und was ist es, womit wir dieses elitäre und gottgleiche Treiben ermöglichen – ja, im Laufe der menschlichen und gesellschaftlichen „Evolution“ sogar zu immer enormeren Höhenflügen befähigen? Ist es bspw. Dummheit (mangelnde Bildung) – oder ist es eher das Kuschen vor dem Machtinstrument der Verbreitung eines bewussten oder unbewussten Empfindens von Angst, Abhängigkeit und Hilflosigkeit?

Wenn man weiß und begreift, dass sich die Unterwürfigkeit der menschlichen Spezies gegenüber den vermeintlich über Jahrtausende gewachsenen Naturgesetzen folgend zu besonderer Macht und Stärke aufgestiegenen Kreisen ziemlich gerecht auf beide angenommene Grundlagen verteilt, dann sollte man schon erkennen, dass es nicht so sein müsste, wenn sich all die Milliarden Untermenschen auf die schiere Macht ihrer Masse, sowie verbunden damit auf ihr „Mitbestimmungsrecht“ besinnen würden, das ihnen im Sinne von bewusstem Konsumverhalten und Solidarisierung gegen jede Art von Zwang unwiderruflich verliehen worden ist.

Da dieses Erkennen aber unweigerlich Assoziationen von Aufstand, Rebellion und Gewalt auslösen muss – Dinge, die kein vernunftbegabter, unverfälscht emotional veranlagter und friedliebender Mensch gutheißen kann (auch wegen der überlieferten Wahrheit, dass Gewalt immer nur noch schlimmere Gewalt und in letzter Konsequenz auch nur neue perverse Machtstrukturen nach sich ziehen wird!) – muss man bei der Ursachenforschung bezüglich der wahren Gründe für diese schier unangreifbar anmutende Macht schon bedeutend mehr in die Tiefe gehen. Schwierig ist das allerdings nicht wirklich und das ultimative Erkennen der Hintergründe und Zusammenhänge setzt auch keineswegs eine akademische oder sonstwie systemkonforme Ausbildung voraus. Diese „künstliche Intelligenz“, die sich ein Mensch aneignen muss, wenn er vom „System“ aktzeptiert werden und wenigstens eine gewisse Hoffnung darauf haben will, durch seiner Hände (oder grauen Zellen) Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen zu können, scheint mir persönlich eher ein nicht unerheblicher Teil des Problems zu sein ….

Fakt ist aber, dass die Menschheit beileibe nicht nur durch verschiedene Formen von Gewalt, Herrsch- und Besitzsucht, übertriebene (aber wirkungsvoll betriebene) Hervorhebung fragwürdiger elitärer und intellektueller Herrschaftsansprüche und die aus all dem resultierende Hierarchie unterdrückt wurde und wird. Ein Großteil des Erfolges der „wahren Eliten“ beruht auch auf der Macht, die ihr ein aufwendig und effizient gestalteter Einsatz von psychologischen Einflüssen verleiht … egal ob es sich dabei nun um ideologische oder religiöse „Propaganda“, dem jeweiligen Zweck auf „die Haut geschriebene“ Philospohie  respektive  sonstige relevante Wissenschaftslehre oder banale Werbung handelt. Hinzu kommt fraglos, dass diese Einflüsse insgesamt eine Abkehr von der natürlichen Wesensart und Wertvorstellung der Menschen bewirkt und im Laufe der Zivilisation und Evolution (besonders in den letzten hundert Jahren und mit Hilfe der enorme Fortschritte machenden elektronischen Massenmedien bis hin zum Internet) einen nahezu perfekten, die Ziele der nicht großzügig sondern ausschließlich kalt berechnend „teilenden“ Elite unterstützenden Egoismus hervorgebracht haben. Einen Egoismus, der an die Stelle des natürlichen Bedürfnisses nach Gemeinschaft und Zusammenhalt, eine unnatürliche, auf Konkurrenzdenken und Wettbewerb basierende Entmenschlichung, Entsolidarisierung und ebenso reines wie trügerisches Vorteilsdenken hat treten lassen. Dieser Entwicklung, an der jedes Individuum mehr oder weniger nachhaltig mitgewirkt hat – denn dieser Entwicklung hat die Natur und Schöpfung (egal wie man sie auch immer definiert) den freien Willen eines jeden Individuums entgegengestellt = eine „Macht“ und Freiheit, die sich ein Mensch auch unter dem brutalsten Druck und höchster Gefahr bewahren können muss! -, ist es mehr als der eingebildeten haushohen Überlegenheit der Eliten zuzuschreiben, dass wir uns jetzt erneut einer Bedrohung ausgesetzt sehen, die aufgrund der „globalen Konstellationen“ aber noch weitaus grauenhaftere, vielleicht sogar ultimativere (bis hin zum Untergang unserer Spezies und Zivilisation) Folgen zu haben droht als alle vorausgegangenen Krisen und Kriege der Geschichte.

Und nun, nachdem ich die oben angeführte Meinungsäußerung als das Skelett meiner persönlichen Überzeugung vorgestellt habe, stelle ich nur noch die Frage in den Raum, ob Sie tatsächlich denken, dass wir der drohenden Eskalation von Macht- und Profitgier, hinter der man durchaus „religiöse oder göttliche“ Verblendung der verantwortlichen Kreise vermuten muss, hilflos ausgeliefert wären und keinerlei Mittel besitzen würden, um den Lauf der Ereignisse noch rechtzeitig abändern zu können?

Wenn Sie diese Frage bejahend beantworten zu müssen glauben und dabei auf die „vielen Ankündigungen von Weltverbesserern oder Weltenrettern“ verweisen, die mit mehr oder weniger realitätsfremden und/oder abgehobenen Theorien nur noch mehr Verwirrung stiften, anstatt mit mathematischer Konsequenz einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, mit dessen Hilfe sich vernünftige und realisierbare Schnittmengen eines solidarischen und gemeinsamen Handelns schaffen lassen würden, dann kann ich Ihnen zumindest in Bezug auf diese hypothetisch angenommene Begründung nicht einmal wiedersprechen. – Aber man kann und muss Ihnen im selben Atemzug dann entgegen- und vorhalten, dass Untätigkeit (aus welchen Gründen auch immer) auch keine akzeptable Alternative darstellt. Gerade für uns „Deutsche“ nicht darstellen kann, da wir mindestens schon einmal zu lange weggesehen und die Zeichen der Zeit ignoriert haben … die Folgen (unabhängig von der geschichtlich überlieferten und festgezurrten „Schuldfrage“) sind bestens bekannt und sollten uns nicht nur, sondern müssen uns zum besonnenen, gemeinschaftlichen und zielgerichteten Handeln zwingen!

Wäre „nur noch“ zu klären, wie ein derartiges Handeln auszusehen hätte?!?

Nun, darüber würden wir einerseits hier gerne mit interessierten Bürger/innen und potentiellen Mitstreiter/innen diskutieren, andererseits aber auch ebenso gerne und eindringlich darum bitten, sich einmal das Konzeptpapier unseres Vereins anzuschauen, das am Ende der Seite „Der Verein …“ zur Ansicht und/oder zum Download bereit steht. Als dieses Konzeptpapier entstand, glaubten wir noch berechtigte Hoffnungen hegen zu dürfen, dass jene „an einem Strang ziehende und wahrhaftige Solidargemeinschaft“ bereits im Entstehen begriffen sei. Heute können wir das (zumindest nach dem derzeitigen Stand der Dinge) nicht mehr annehmen … deshalb ja auch die „anmaßende Anwandlung“, auf dem Umweg über diesen Blog ein tragfähiges und funktionierendes Bündnis auf der Basis der vorgestellten, aber jederzeit um weitere Ideen, Konzepte und Projekte erweiterbaren Grundidee anzustreben und letzten Endes auch in unser aller Sinne, vor allem aber im Sinne unserer Kinder und Kindeskinder in die Tat umzusetzen.

Wie dieser Artikel belegen sollte, ist es auf jeden Fall höchste Zeit, dieses Ziel mit allem gebotenen Ernst und Nachdruck anzustreben …

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24 Antworten

  1. Hallo,
    die Zeit steht auf Veränderungen, das sagt jeder hier im Land ob Politiker oder Otto-Normali aber wie?????
    Das ist die große Frage, wer die Rede des GG im BT gesehen hat kann zumindest erkennen wie wir von allen belogen und betrogen werden……….
    Aber wenn es ein Linker sagt wird es hier im Land eh kaum geglaubt.
    Frau Merkel hat den Redestil aus DDR- Zeiten beibehalten solche Reden habe ich zu oft gehört es sind nur Phrasen, da steht keine Substanz hinter obwohl sie sicher überzeugt ist von dem was sie sagt und ins Kissen heult wenn man ihr das Gegenteil beweisen würde, ginge sie nicht von ihrem Standpunkt ab, leider vertritt sie den Falschen……
    Wenn ich an die Diskusionen im T-O Forum lese über die Worte des L.v.T. über Enteignung, dann muss man glauben dort schreiben nur Millionäre.
    Eines muss man sich vor Augen halten, die höchste Stufe des Kapitalismus, der Imperialismus ist bald erreicht und erst dann kann und muss sich die Gesellschaftsform ändern, denn dann ist keine Ausbeutung mehr möglich, das ist die Stufe wo sich der letzte selbst ausgebeutet hat.
    Niemand von außen kann dann mehr ausgebeutet werden dann ist das Fass voll und läuft über, hierauf zu warten oder mit einer Revolution den Neuen Weg zu erzwingen, eins von Beiden geht nur…..
    Fakt ist, das andere auf den Markt kommen die immer mehr Macht erzwingen das ist der Islam.
    Nun sollten sich auch die Linken und in dieser Richtung orientierten Gruppen mal überlegen was sie wollen!!!!
    Mit dem Bau von Moscheen fängt es an, ich habe nichts gegen anders denkende und handelnden Menschen aber wer hier in Deutschland leben will muss ganz einfach die Kultur und die Einstellung der Einheimischen akzeptieren so wie ich wenn ich in Ihr Land kommen würde das einheimische akzeptieren würde….
    Ich möchte mich da wo ich geboren wurde wohlfühlen können denn es ist meine Heimat und kein Gast, auch wenn er meine Staatsangehörigkeit im Pass hat, hat das Recht meine Heimat zu verändern.
    Das ist eine Grundsatzfrage und hat mit rechter Einstellung nichts zu tun, denn ich bin links orientiert aber mit vieles was sie machen, kann man schon Chaotenteam zu sagen, bin ich nicht mit einverstanden.
    Wir brauchen keine Begriffe die keiner versteht sondern klare Worte die jeder versteht, alles andere ist für den Schul-und Regierunggebrauch aber nicht für die Straße…..
    Beispiele aus der Praxis sind verständlicher als Fachbücher runter zu leiern….
    Das Leben ist kein Einweckglas sondern tägliche Realität, einer allein kann garnichts bewegen aber viele schon sehr viel aber ohne klare Zielstellungen wird alles Neue im Sande verlaufen, man kann das Fahrrad nicht immer wieder neu erfinden höchstens verbessern.
    Daran sollte man arbeiten wenn man etwas verändern möchte, sonst empfehle ich sich mit den Linken an einen Tisch zu setzen und zu arangieren……….
    Es gibt nur Links, Rechts und die Mitte, zwischen den Stühlen rutscht man weg.
    Meine Meinung zu allem Neuen was so geschaffen wird, wenn man genauer hinschaut, ist es gar nicht neu das Kleid ist nur neu aufgearbeitet.

    L.G. Mamably

  2. Hallo Mamably,

    vielen Dank für den Beitrag, der meiner Ansicht nach diverse Fakten auf den Punkt gebracht hat – und eigentlich gleichermaßen als Ansporn und Leitfaden für andere Mitmenschen dienen sollte, sich ebenfalls an der Diskussion zu beteiligen.

    Wie ich finde, gehen aus Deiner Antwort auch zahlreiche „Schnittstellen“ zu dem Grundkonzept hervor, das wir gerne mit so vielen Menschen wie Möglich umsetzen möchten, um eine Alternative zum Warten darauf, bis das Fass überläuft (tut es das nicht bereits in vielen Bereichen?) und zur „Revolution“ im klassischen Sinne zu schaffen. Natürlich können und sollen individuelle Vorstellungen und Ideen anderer Menschen – sicherlich auch von realistischen Politikern – einfließen und sicherstellen, dass ein realistisches und funktionierendes Gesamtkonzept zustande kommt.
    Lass mich aber einige Punkte Deines Kommentars aufgreifen und im Sinne einer zielführenden Fortsetzung des Dialogs kurz abalysieren (dies bitte ich nicht als „Kritik“ aufzufassen, es spiegelt nur meine aus Erfahrungen erwachsene Meinung wider) …

    DIE LINKE … sie repräsentiert auf dem politischen Parkett im Moment fraglos das „personifizierte Feindbild des Systems“, aber ob sie dies auch dazu qualifiziert, für an reellen und dem Gemeinwohl (der Welt!) interessierte „Querdenker“ zu einem starken und glaubwürdigen Partner zu machen? – Dieselben Leute (die ich übrigens auch „vorrangig schätze“), die in den letzten Tagen mit klaren Aussagen und „ungebührlichen Forderungen“ an die Öffentlichkeit getreten sind, haben sich in diversen „Systemfragen“ leider nicht klar genug gegen die Regierenden und die Phalanx ihrer Berater und Mitläufer abgegrenzt. Noch gravierender erscheint mir jedoch, dass auch „die Linken“ (die letzte politische Partei des Landes, die das Soziale und Gemeinschaftliche noch halbwegs glaubhabft thematisiert), dieselben Defizite in Punkto „Volksnähe“ und zielführende Dialoge mit der Masse aufweisen, wie ihre politischen Kontrahenten. – Hinzu kommen die „Strömungen“ innerhalb der Partei, in denen auch „neoliberale“ Tendenzen vertreten sind … und andere Facetten der auf das Wahlvolk eher abschreckend und/oder irritierend wirkenden „political correctness“ erkennbar werden. – Fazit: bevor man sich als an realen und positiven Veränderungen interessierter Mensch mit ihnen an einen Tisch setzen und über gemeinsam zu gestaltende und verantwortende Wege aus dem Dilemma reden kann, müssten diese Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit ausgeräumt werden!

    Generell zur Bestimmung „Recht, Mitte, Links“ … mal abgesehen davon, dass eine solche Bestimmung bei den aktuellen Parteien und Politiker/innen bei kritischer Betrachtung kaum noch möglich ist (wohlwollend ausgedrückt: die Grenzen verwischen seit Jahren immer mehr!) , sollte diese dem ideologischen Klassenkampf entstammende Kategorisierung allmählich überwunden werden. Das bezieht sich nicht auf Dein Bekenntnis dazu, dass Du „eher links orientiert bist“ – das kann man als klare und glaubhafte Aussage durchaus so stehen lassen. – Für den vor uns liegenden Weg muss das aber (im Sinne einer gemeinsamen Vorgehensweise) unterbleiben – es gibt andere „Adjektive“, mit denen sich das viel besser umschreiben lässt, was getan und in gemeinsamer Anstrengung erreicht werden muss.

    Kapitalismus, Imperialismus – „natürliche Grenze“ der Aubeutung … hier denke ich genauso wie Du, auch wenn ich es in andere Worte zu kleiden pflege. Der Sinn und Inhalt ist jedoch der Gleiche. – Ich würde mal behaupten, dass das, was wir derzeit in „der Welt der Kapital- und Finanzmärkte“ erleben, das Aufbegehren des „Raubtierkapitalismus“ gegen den selbst verschuldeten Untergang ist. So lange es noch geht, schnell noch so viel Profit wie möglich machen, diesen in wertbeständige Sachwerte umwandeln und dann „den Markt alles andere regeln lassen“, bis das unvermeidliche Chaos genug Zerstörung angerichtet hat, um eine „neue Spirale des unbegrenzten Wachstums“ entstehen zu lassen. – Dass man dem (derzeit) mit politischen Mitteln nicht beikommen kann (selbst wenn man es ansatzweise möchte – Umverteilung von oben nach unten), ist aber unübersehbar, denn dazu ist zunächst einmal eine basisdemokratische „Masse“ vonnöten, die nicht nur eine bessere Interessenvertretung in Amt und Würden bringen, sondern auch die Möglichkeit besitzen muss, deren Wirken stets und lückenlos zu überwachen.

    Das Fahrrad nicht neu erfinden, sondern allenfalls zum Besseren modifizieren … absolut korrekt! Genau darum geht es uns und wir haben auch schon mal versucht, grundlegend aufzuzeigen, wie man diese Verbesserung des „Fahrrads Demokratie“ gestalten und verwirklichen könnte. Andere oder weiterführende Verbesserungsvorschläge sind höchst willkommen!

    Stichwort „Islamisierung“ … so wie Du es aus Deinem Blickwinkel dargestellt hast, kann ich die Kritik an und die Furcht vor dieser Veränderung vollinhaltlich unterschreiben – und in der Tat hat das nichts mit „rechtem Nationalstolz oder Gedankengut“ zu tun. Meiner Ansicht nach gebietet es einfach der Respekt und Anstand, dass sich Gäste nach der kulturellen und gesellschaftlichen Realität des Gastlandes richten sollten und nicht verlangen dürfen, dass eine „Integration mit umgekehrten Vorzeichen“ verwirklicht wird. – Worin ich aber eine noch größere Gefahr sehe, ist die propagandistische Vermarktung dieses Themas von offizieller Seite respektive durch Gruppierungen des extremsten rechten und linken Spektrums unserer Gesellschaft. All das, was dort publiziert und verbreitet wird, lässt für meinen Geschmack die historische Komponente zu sehr außer Acht – Stichtwort 1: Multi-Kulti-Gesellschaft … Stichwort 2: Bestandteil des „großen Plans“ = Überfremdung der Nationalstaaten mit dem vorrangigen Ziel die gesellschaftlichen Strukturen noch effektiver zu erschüttern als mit der „reinen Spaltungspolitik“. Eine Verallgemeinerung dieses Themas ist der Sache, um deren gemeinsame Verwirklichung es hier gehen soll, ganz gewiss nicht dienlich, auch wenn wir bestimmte Begleiterscheinungen des FREMDBESTIMMTEN Prozesses trotzdem mit Fug und Recht kritisieren dürfen!

    Wie bereits betont: diese Kommentare sind nicht mit Kritik zu verwechseln, sondern dienen nur der Weiterentwicklung der Diskussion. In den meisten Dingen stimme ich mit Dir überein und würde mich (nicht nur deswegen!) freuen, wenn Du die (hoffentlich) kommende Diskussion auch weiterhin begleiten würdest.

    LG retour
    Moltaweto aka HDZ

  3. Hallo,
    mit anderen Worten als meine aber gut erklärt.
    Ich vermisse weitere Diskusionsbeiträge hier.
    Die Thematik ist sehr umfangreich um alles noch am Ende zu wissen, da kann man schon mal was übersehen oder falsch verstehen.
    Mit gesunder Kritik und anderen Auffassungen kann ich gut umgehen ich bitte sogar darum denn nur so kann ich dazu lernen und die Dinge besser verstehen….
    Schade das sich so wenige an vernünftigen Diskusionen beteiligen und wenn dann artet es zu oft in Streit, das ist aber nicht nötig irgendwie kommt man auch ohne ernsten Streit zu einem Konsens, so verstehe ich Demokratie.

    L.G. Mamably

  4. Hallo und danke für die Rückmeldung,

    ja, es ist wirklich schade (eigentlich beunruhigend), dass man niemanden dazu bringen zu können scheint, wichtige und uns alle betreffende Dinge öffentlich zu diskutieren. Die Unart, dass solche Diskussionen dann, wenn sie stattfinden, immer wieder zu Streitigkeiten und kontraproduktiven Selbstdarstellungen einzelner führen, kenne ich natürlich zur Genüge – aber hier habe ich die Möglichkeit, solche Entwicklungen im Keim zu unterbinden und werde diese auch rigoros anwenden!

    Natürlich ist die Thematik enorm komplex und konnte von mir deshalb auch nicht mit wenigen Worten behandelt werden – ich habe mich deshalb schon auf das für jeden erkennbare Wesentliche beschränkt und diverse Dinge weggelassen, die für mich persönlich auch noch dazugehören.

    Nun gut, wir werden sehen, ob es noch mehr Menschen wie uns gibt – die miteinander kommunizieren und ggf. auch voneinander zu lernen bereit sind, um die katastrophalen Probleme zu bewältigen, die mit Riesenschritten auf uns zukommen und all das in den Schatten stellen werden, was wir heute bereits als „problematisch“ empfinden.

    Nochmals vielen Dank … und hoffentlich bis die Tage.
    Herzliche Grüße

    HDZ

  5. inzwischen erkennen die bürger, dass die meisten politischen probleme hausgemacht sind. die politiker haben es übertrieben.

    alle sollten sich schlau machen und endlich die zusammenhänge begreifen. wer glaubt, es gibt demokratie und die macht geht vom volke aus, muß sich schlau machen, wer die bilderberger sind.

    wer glaubt, dass auch nur ein einziges land sich um die menschenrechte schert der muß sich das video endzeit ansehen.

    und nach diesem äußerst lehrreichen exkurs wieder erneut hier treffen und weiterdiskutieren.

  6. Die Weltwirtschaft steht vor dem Kollaps; Menschenrechte werden immer offener mit ungewaschenen Füßen getreten; Freiheiten als solches unter dem Deckmantel des selbstinszenierten und staatsgesponserten „Terrorismus“ demontiert; Tageszeitungen schreiben Artikel, welche das Papier und die Tinte nicht wert sind – und dennoch werden wir tagein, tagaus mit Durchhalteparolen der selbsternannten „Elite“ bis an die Grenze des erträglichen gequält.

    Aber weshalb beschweren? Ist es nicht so, daß wir alle nun den Preis dafür zahlen, daß wir auch aus Bequemlichkeit und „Schmerz/Freude-Prinzip“ nicht schon viel früher hätten mehr unternehmen können? Waren die Zeichen nicht seit langem auch für Blinde weithin sichtbar? Können wir uns ehrlichen Herzens wirklich anmaßen, alles und jeden für die gegenwärtige Situation verantwortlich zu machen und uns damit heraus reden, nicht genug informiert gewesen zu sein?

    Nein, ganz so einfach ist es nun doch nicht! Freilich haben Politiker, Funktionäre und viele andere keine Hirnsubstanz, aber sie wurden immerhin von uns allen geduldet. Wir haben zu lange wissentlich die Blutegel genährt – und nun wundern wir uns, daß wir an Anämie leiden?! Diese Doppelmoral entbehrt nicht einer gewissen Komik.

    Jetzt, da die Zeichen auf Sturm stehen, werden wir langsam wach. Besser spät als nie, das stimmt wohl. Aber wir machen es uns zu einfach, wenn wir behaupten, wir wurden übertölpelt. Die Pläne der NWO sind seit langem bekannt und deren Protokolle seit Jahren konsequent um- und durchgesetzt. Zeit für uns, endlich aus der Hüfte zu kommen und zu handeln. Aufklärung ist schon mal ein sehr guter anfang, aber es bedarf weitaus mehr.

    Wie wäre es mit folgendem Vorschlag: Mit Camcorder und Co. auf öffentliche Veranstaltungen gehen, filmen und bei You Tube einstellen. Politiker, Polizisten und alle, die diesem System willfährige Helfer sind, unangenehme Fragen stellen. Nicht jeder ist ein Alex Jones, aber jeder kann einer werden!!!

    Wenn wir schon die unglaublichen Dreistigkeiten der Feudalisten anprangern, dann sollten wir uns auch aller (gewaltfreien) Mittel bedienen, die uns zur Verfügung stehen und aggressiver in die Öffentlichkeit! Was haben wir zu verlieren?

    Herzlich
    Ralf U. Hill

  7. Hallo …

    Kein Widerspruch … es gibt sicher verschiedene Möglichkeiten, wie man sich auf friedliche (gewaltfreie) und demokratische Weise einbringen kann, um einerseits unsere Mitmenschen für die wahre Situation zu sensibilisieren, sie dazu zu bringen, sich an breitflächig und über alle gesellschaftliche Ebenen angelegten Maßnahmen zu beteiligen, die in jeder Hinsicht dem oft zitierten und doch meist verlogen benutzten Begriff Gemeinwohl gerecht werden können. – Und ich wage andererseits weiterhin und erneut zu behaupten, dass sich auf diese Weise auch eine Form der Solidarität erreichen lässt, die der Bedrohung standhalten kann, der wir alle (nicht nur hierzulande) ausgesetzt sind?!?

    Jeder auf dem Terrain auf dem er sich wohl fühlt und selbstbewusst agieren kann – und in einer Weise, bei der er seine persönlichen Stärken und Potentiale am umfassendsten in die gemeinsame Sache investieren kann …

    Und noch etwas … keine Angst haben vor Stimmen, die (bspw.) den Eingangsartikel als „rechte Propaganda“ abtun wollen (finde ich angesichts dessen, was uns seit Jahrzehnten als Demokratie untergejubelt wird, ja eigentlich fast schon witzig!) … auch so etwas habe ich heute erlebt, aber es kann mich wahrlich weder überraschen noch verunsichern … Dass derartige Vorwürfe vollkommen haltlos sind (sowie eigentlich auf den Absender zurückfallen!) und durch nichts gerechtfertigt sind, was ich argumentativ vorgetragen habe, sollte jedes Individuum bei klarem Verstand und mit einem Funken von Wissen über die Abläufe in unserer Welt eigentlich unschwer erkennen?!!!!?

  8. würden wir in die grundstruktur allen lebens ein ausreichendes sicherungs-
    netz für alles lebendige hineinweben,würde leben dann noch funktionieren?
    leben ohne tod,gesundheit ohne krankheit,mann ohne frau,schwarz ohne
    weiß,endlos……
    also muß erst der mangel an einsicht behoben werden,ohne den lebens –
    mut zu verlieren.außerdem spiegeln wir uns in konzernvorständen,politikern
    und anderen menschen.
    na,schon jemand bescheidener geworden,sind noch alle feinde und rezepte
    da?

    gruß uwe

  9. Hallo Uwe,

    interessante philosophische Einlassung – allerdings meiner unmaßgeblichen Meinung nach an der falschen Schnittstelle plaziert. Dennoch veröffentliche ich den Beitrag und überlasse es den Leser/innen selbst, was sie davon halten und ob sie sich davon zu mehr Bescheidenheit, Einsicht und Weisheit inspirieren lassen möchten.

    Für mich kann das leider nicht gelten, da alleine die „Stoßrichtung“ der Aufforderung zu mehr Bescheidenheit und Einsicht dieselbe Abwärtsbewegung repräsentiert, mit der die meisten Segnungen der elitär-intellektuellen Systemhygiene auf die Menschheit niederregnen.

    Gerne würde ich diesen Diskurs vertiefen, aber bitte nicht in diesem Blog. Wie man mich außerhalb desselben erreichen und ebenfalls in einen konstruktiven, gerne auch kontroversen Dialog mit mir eintreten kann, ist auf der Seite des Vereins nachzulesen.

    Trotzdem danke für den Beitrag …
    Gruß M. alias Hans.

  10. Guten Tag,

    mit interesse verfolge ich diese diskussion und möchte mich gern daran beteiligen.
    zunächst möchte ich aber ein paar grundlegende gedanken von mir ausdrücken:
    links, rechts, mitte, oben und unten, kurzum alle ideologien und dogmen führen nur zu einer verengung des sichtfeldes und machen taub gegen viele argumente.
    es geht um das bewusstsein.
    die schlacht ist eine schlacht um die köpfe.
    die sogenannte „elite“ besitzt zwar so ziemlich alles auf der welt, dennoch ist ihre eigene macht gering.
    wie soll eine derart kleine zahl an über-menschen, das milliarden-sklaven-heer kontrolieren?
    natürlich indem man deren gedanken und wissen kontrolliert und sie dazu bringt in ihren sinne zu handeln. letzlich kontrollieren sich die sklaven selbst. natürlich ist diese aussage sehr heruntergebrochen und pauschal. sie soll aber nur als allgemeine mechanik der machtstruktur verstanden werden.
    wie sich die sache im detail verhält, kennt jeder aus den erfahrungen des täglichen lebens.
    ein ausweg aus unserer misere kann darin bestehen, die macht über seinen eigenen entscheidungen und leben zurück-zu-gewinnen.
    das ist leider der unangenhme und harte weg.
    veränderungen werden sich nicht schnell einstellen und es bedarf einer großen energie und starken willen.
    allerdings haben wir uns die suppe selbst eingebrockt.
    indem wir so lange die augen verschlossen und die dinge ihren lauf liessen, haben sich die probleme und misstände zu einem enormen berg aufgetürmt. wir stehen jetzt vor diesem berg und verlieren den mut und den glauben daran ihn jemals wieder beseitigen zu können.
    auf der anderen seite aber besteht keine alternative.
    wir werden den berg abräumen oder als menschheit untergehen. punkt.
    ein erster schritt könnte es sein, sich persönlich von diesem geldsystem zu lösen. ansätze dazu bieten „regionalwährungen“ wie der Rheingold und andere.
    ein anfang zumindest.
    es kann auch nicht schaden, selbst ein wenig gemüse unsw. zu erzeugen. es gild, je unabhängiger ich von irgendwelchen geld oder sonstigen märkten bin, desto größer ist meine persönliche freiheit.
    bitte versteht dies nicht als aufruf zu einer einzelkämpfer- mentalität, denn das kann nicht gelingen. organisation, vernetzung und zusammenarbeit auf allen ebenen ist angesagt.
    stellt dem system eine alternative entgegen.
    je erfolgreicher wir sind, desto schneller werden sich uns andere anschliessen, desto schneller werden wir vorankommen, desto schneller bekommen wir unser leben zurück.
    einige inititiven die in dieser richtung denken existieren bereits.
    in vielen regionen des landes entstehen erste ansätze in diese richtung.
    ich bitte euch, einmal darüber nachzudenken und selbst informationen zu sammeln.
    eigenverantwortung ist angesagt. nehmt euer leben in die eigenen hände!
    mit kraft&liebe,
    nova

  11. was ich vergas:
    es geht nicht mehr darum GEGEN etwas zu sein. mögen die motive auch gerecht und im besten sinne menschlich sein.
    es geht darum FÜR etws zu sein.
    einzustehen, dafür zu kämpfen und zu streiten.
    danke.
    nova

  12. Hallo Nova,

    danke für den interessanten Beitrag. In vielen Details liegen unsere Ansichten ja schon „ziemlich eng“ beieinander und abgesehen von einigen Dingen, die man weitergehend diskutieren müsste und kann, würde ich das auch von der Quersumme unserer Gesamtkonzepte zu behaupten wagen.

    Es ist nichts anderes als das seit Tausenden von Jahren betriebene Machtsystem von einigen selbsternannten Eliten, einer variierenden Menge von speichelleckend dienstbaren und aufgrund unterschiedlicher Talente sehr wichtigen „Geistern“ sowie einer Art von lebendigem Schutzwall aus Menschen, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen Chancen ausrechnen, durch Unterdrückung und „Kontrolle“ ihrer Artgenossen wenigstens in die Peripherie dieser Macht vordringen zu können … das ist, sehr knapp und allgemein auf den Punkt gebracht, jenes Prinzip, das Manipulationen im Sinne der Machteliten möglich macht und in allen Epochen der Menschheitsgeschichte zur Spaltung von Völkergemeinschaften führte.

    So weit sind wir uns also sicherlich einig … aber ich tendiere schlussendlich doch eher zu dem „Kompromiss“, dass man nicht „für etwas“ sein kann, ohne auch einen Grund dafür benennen zu können, der die individuelle Weltanschauung und/oder Bewusstseinsbildung übersteigt, um so andere erst einmal davon überzeugen zu können, sich diesem Pfad anzuschließen. Dass man dabei nicht alleine auf die Machenschaften der Eliten und ihrer Zuarbeiter/Werkzeuge verweisen darf, sondern auch eigene Fehler (als Teil der unterdrückten, versklavten und ausgebeuteten Masse) selbstkritisch anerkennen muss, ist „in unserer Runde“ wohl als unstrittiges Gemeingut anzusehen?

    Wichtig ist aber, dass wir alles, was immer wir anfangen, um die aus den geschilderten Faktoren erwachsenen Konsequenzen zu überwinden, nur aus starken, einander stützenden und alle positiven Energien und Ideen auf optimale Weise bündelnden Gemeinschaften heraus angehen können. Hierfür werden die unterschiedlichen Wege, die Menschen bei der Verfolgung eines identischen Ziels einschlagen, meiner Ansicht nach an einem gewissen Punkt automatisch zusammenlaufen.

    Nur mit positivem Denken allein wird sich nicht alles lösen lassen – aber es kann jene „Kämpfe“ erleichtern, die geführt werden müssen, damit unsere Spezies dieses Stadium eines wirklich freien und ungebundenen Bewusstseins erreichen kann, in dem die Selbstbestimmung des Individuums als unverzichtbarer Bestandteil einer besseren Welt ohne die „zerstörerische Schöpfung“ von abgehobenen und verblendeten Eliten (und deren Fussvolk) zur Selbstverständlichkeit werden könnte.

    Ich denke, da gäbe es fraglos noch viel dran zu feilen, aber der vorgezeichnete Weg erscheint mir doch sinnvoll und vielversprechend zu sein … wenn die „Mischung des Miteinanders und Füreinanders“ stimmt und jene des „systembedingten Gegeneinanders“ überwinden kann!

    mfG
    M. – Hans.

  13. Hallo, eine echte Alternative zu den etablierten Parteien in Deutschland wäre z.B. die Partei „Die Violetten“. Sie ist im Aufbau und gründet ein Netzwerk im gesamten deutschsprachigen Raum. Ich denke es ist Zeit für etwas neues in der Politik, denn die derzeitigen Politiker haben schon mehr als ein Mal ihre Handlungsunfähigkeit bewiesen. Die Menschen sollten ihre Energie in dieser kritischen Zeit nicht gegen die alten Machtstrukturen richten, sondern sich für etwas besseres einsetzen und handeln.

  14. Hallo Aron,

    danke für den Kommentar und den Hinweis …

    Ganz ohne Frage ist es Zeit für eine vollkommen neue Politik, aber bei allen Überlegungen in dieser Hinsicht möchte und muss ich darauf verweisen, dass man bei allem Engagement und aller Euphorie die Realität nicht aus den Augen verlieren darf, welche die „politische Klasse“ geschaffen hat, um sich gegen „feindliche Übernahmen“ durch das Volk (oder dieses ehrlicher und korrekter vertretende Parteien) abzusichern. – Deshalb wird es auch nicht gelingen, „einfach etwas Neues zu schaffen und sich dann dafür einzusetzen“. Man wird die „alten Machtstrukturen“ erst einmal überwinden müssen und das lässt sich durch immer neue Parteigründungen nicht hinbekommen – dafür wäre es zunächst einmal erforderlich, direkte Demokratie zu erreichen, die ihrerseits genau diese Voraussetzungen schaffen könnte. Also muss man gegen die alten Machtstrukturen vorgehen … und das geht nur mit einer breiten und so weit als möglich überzeugten Masse von Bürgerinnen und Bürgern!

    Der vernünftigste Weg wäre, wie ich oben bereits ausgeführt hatte, wenn man einen Kompromiss zu finden versuchen würde, der die Ziele und das Engagement aller gleich denkenden und handelnden Menschen vereint. Sich auf einen Weg festzulegen und den anderen kategorisch abzulehnen, halte ich für einen schwerwiegenden Fehler.

    mfG
    M. – HDZ

  15. Ich persönlich bin von einigen Beiträgen hier begeistert – ganz ehrlich! Aber wir dürfen uns trotz aller Überlegungen nicht dazu hinreißen lassen, die Dinge nur auszudiskutieren. Die Elite schläft nicht, redet wenig – aber sie handelt. Und zwar mit Nachdruck, 24 Std. am Tag, an 365 Tagen im Jahr. Und warum? Weil sie genau wissen, was sie wollen. SIE WOLLEN UND SIE HANDELN ENTSPRECHEND!

    Da sie sich weder um Moral, Recht, Ehre oder andere Attribute auch nur einen Deut scheren, sind sie im Vorteil. Sie hadern nicht mit menschlichen Schwächen – sie kennen sie nicht einmal. Sie planen und führen aus. So einfach ist das! Sie sind organisiert und ziehen an einem Strang in die selbe Richtung. Das Denken darf nicht vom Handeln ersetzt werden, das Herz nicht vom Verstand!

    Wie und mitunter warum so gehandelt wird, wie es gewisse Lakaien tun, vertraute mir ein sog. Broker während der Arbeiten an meinem neuen Buch an: Erpressung! Nach einwandfreier Neusprache nannte er dies allerdings nicht so, sondern „Hilfestellung in der ökonomischen Entscheidungsfindung“.

    Wunderbar. Toll und gar nicht spitzfindig! Aber genau so geht die Elite mit uns um. Sie sorgt dafür, daß wir aus Angst und Verzweiflung FREIWILLIG genau das tun, was sie von uns erwartet. Muß sie uns fürchten? Nein, ganz sicher nicht. Aber sie sollte es! Jede Stunde, jeden Tag! Sie sollte sich vor Massendemos fürchten; vor zivilem Ungehorsam in ganz großem Stil; vor Verweigerung unsererseits, ANGST ZU HABEN! Denn Angst wird unmerklich zur Gewohnheit und ist nicht angeboren – sie wurde uns lediglich antrainiert.

    Sie werden uns keine Rechte gewähren, weil wir von unseren Rechten keinen Gebrauch machen. Und auch wenn das jetzt nicht viele gerne hören: Wir sind im Krieg! Im Krieg mit uns selbst und jenen, die uns zuvor damit den Krieg erklärten, unsere Rechte zu beschneiden. Wir brauchen mehr als nur Worte und Taten – wir brauchen ein neues Weltbild. Ein Weltbild, das andere nicht unterdrückt, nicht ausgrenzt, sondern ein in gewissem Sinne, spirituelles Weltbild. Kein religiöser Fanatismus, wie ihn die etablierten Großsekten lehren und sich „christlich“ oder wie auch immer, nennen.

    Die Brandstifter sind lange schon unter uns – und wir werden über kurz oder lange, nicht darum herumkommen, für uns zu kämpfen. Wenigstens sollte jeder für sich kämpfen wollen.

    Leute, die Zeit läuft und wer genau hin hört, dem wird das lautstarke ticken der Zeitbombe fast unerträglich. Also: Gleichgesinnte organisieren, auf die Straße gehen, offene Briefe schreiben, mit Camcorder und Co. die Elite an die Eier gepackt und bloß gestellt… – es gibt so viel zu tun und es bleibt nur so wenig Zeit. Zeit, die wir nicht haben…

    Herzlich
    Ralf U. Hill

  16. Nach wie vor kein Einwand meinerseits … die Zeit drängt wahrlich und mit jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, wird unser Nachteil der mangelnden Organisation und Koordination immer gewaltiger.

    Aber ohne ein Minimum an Struktur in Sachen – lasst es mich so formulieren: getrennt marschieren, gemeinsam zuschlagen – wird sich auch kaum etwas ändern. Mit der Brechstange nur auf die aktive Straßenarbeit zu setzen, wird viele Menschen schlicht und ergreifend überfordern, nicht zuletzt, weil dafür eine Form der Motivation erforderlich ist, die alle „anders denkenden“ (und sei es auch nur aus Furcht vor den unübersehbaren Schatten, die das verheerende Feuerwerk elitären Wahnsinns wirft – und/oder dem verzeihlichen Eigennutz, endlich wieder ein respektiertes und wirtschaftlich abgesichertes Leben als Mensch unter Menschen führen zu können) wirklich mitreißen und die unbestreitbare Chance erkennen lassen kann, die in einem solchen Vorgehen liegt.

    Wie ich persönlich „meinen Kampf“ anlegen möchte – eben weil ich dort meine Stärken sehe und denke, dass er sich als ein verbindendes und weitreichende Strukturen schaffendes Element zwischen unterschiedlichsten Gruppierungen und Zielsetzungen einsetzen lassen würde – habe ich darzulegen versucht. Schnittstellen, an denen diese Arbeit mit jeder anderen Form des legitimen, zivilen Widerstands verknüpft werden kann, gibt es endlos viele – und wenn wir an diesen konzentriert und entschlossen kooperieren, sollte es sich auch zu einem erfolgreichen Kampf gegen sich selbst (aber zuerst den Rest der Menschheit und die Natur) ad absurdum führenden „Eliten“ entwickeln lassen können.

    Deshalb … einerseits alles daran setzen, die eigenen Ideen und Vorhaben in die Tat umzusetzen … und andererseits unbedingt den Dialog untereinander suchen und so rasch wie möglich zur erforderlichen Intensität und Qualität führen.

    Das ist mein „Ergänzungsvorschlag“ – über den man gerne auch außerhalb dieses Blogs mit mir reden kann.

    mfG
    HDZ

  17. Hallo,
    schön das eine Diskusion zustande kam.
    Viel wurde geschrieben, schöner wäre es in meinen Augen die Kommentare etwas kürzer aber mit konstruktiven Vorschlägen zu untermauert.
    Wenn man etwas aufbauen möchte braucht man einen Leitfaden, deshalb sollten sich wirklich alle Gruppen, die das gleiche Ziel verfolgen als erstes zusammen tun um eine starke Kraft zu werden.
    Viele Ideologien können wir vereinen wenn wir wollen denn sie haben bis auf einige alle den gleichen Kern, der Gerechtigkeit und Abschaffung bzw. die Verkleinerung der Schere zwischen arm und reich.
    Ich lese hier sehr viel hochtrabende Begriffe, das verunsichert eher als das es bindet, das könnt ihr mir ruhig glauben denn das habe ich live hinter mir.
    Nur was der Kopf begreift kann er umsetzen, deshalb schreibt einfach mal was und wie die Zukunft in unserem Programm aussehen soll aber mit einfachen Worten.
    Mir ist es klar aber viele die gern mit diskutieren würden und auch mit handeln könnten verstehen es vielleicht nicht.

    Nur meine Meinung

    L.G. Mamably

  18. Deine Kritik ist fraglos nicht unberechtigt, Mamably, aber es ist doch leider überall dasselbe. Jeder schreibt nun mal so, wie er denkt – und das ist meiner Ansicht nach auch gut so. Dass sich andere Menschen von langen Texten oder „hochtrabenden Worten“ davon abhalten lassen, ihre persönlichen Gedanken und Vorschläge in Diskussionen einzubringen, ist einerseits zwar schade (für mich wären sie nicht weniger willkommen und wertvoll wie alle anderen!), aber wohl leider nicht zu ändern.

    Dabei ist diese Plattform eigentlich nicht zum „öffentlichen Entwickeln“ von Programmen, sondern in erster Linie zum Knüpfen von Kontakten und – bei optimalem Verlauf – für das Zusammenführen von interessierten Menschen in den einzelnen Regionen gedacht gewesen. Ob sich diese nun in Arbeitskreisen zusammenfinden, die gezielt an der Programmentwicklung arbeiten wollen, oder in Gruppen von Aktiven, die den „AmSeL-Gedanken“ in ihrer Region bekannt machen und verbreiten möchten (was eine wichtige Grundlage für die Überwindung all jener Faktoren wäre, die derzeit jede Form von Zusammenhalt/Solidarität verhindern!) … jeder kann seine persönlichen Überzeugungen, seine Energie und seine individuellen Stärken einbringen … nur so kann irgendwann einmal eine Bewegung entstehen, in der sich wirklich das ganze Volk repräsentiert sehen und gemeinsam an den notwendigen Lösungen arbeiten kann.

    Aber es ist wohl doch so, dass die Spaltungspolitik der Eliten zu perfekte Arbeit geleistet und vorrangig entweder desillusionierte Resignierte oder oberflächliche Ignoranten produziert hat??? Wäre echt schade, denn allzu viel Zeit bleibt uns nicht mehr und eine weitere Chance werden wir wohl kaum erhalten, wenn die nächsten Wahlen keine Wende zu mehr direkter Basisdemokratie bringen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich meine Einschätzung als falsch herausstellen würde … aber ob das in unserer Gesellschaft noch realistisch oder nur noch störrisches Wunschdenken ist, vermag ich langsam nicht mehr zu beurteilen.

    Dir danke ich natürlich ganz herzlich für Deine Kritik und Anregungen, aber ob sie angenommen werden und fruchten können, liegt leider nicht an mir.

    LG
    HDZ

  19. @ Hans

    —…die “Stoßrichtung” der Aufforderung zu mehr Bescheidenheit und Einsicht dieselbe Abwärtsbewegung repräsentiert, mit der die meisten Segnungen der elitär-intellektuellen Systemhygiene auf die Menschheit niederregnen…—

    Viele Argumente unterstreiche ich und sie haben meinen Horizont erweitert und ich habe neue Ansätze für Gesprächsrunden in meinem kleinen Kreis.

    Deine Einschätzung zur „Bescheidenheit“ teile ich nicht!

    Bescheidenheit heisst Verzicht und damit wird Raum für „Neues“ ermöglicht. Bescheidenheit ist a.m.S. Grundvoraussetzung auch an die „Elite“ und die „Politik“ heranzukommen.

    Bescheidenheit leben muss gelehrt werden, beginnend im Kindergarten und besonders in der Schule brauchen wir mehr Platz, um Werte wie Bescheidenheit zu vermitteln.

    Warum denke ich so? Dazu meine Geschichte:

    Exkurs:

    Lange Zeit habe ich mich aus dem politischen Leben ausgeklammert. In den frühen Neunzigern stand ich kurz davor, in einer Kreisstadt als Bürgermeisterkanidat anzutreten. Ich habe mich damals für die Wirtschaftskarriere entschieden.

    Mit Beginn der Finanzkrise (Anfang 2000 schon damals wunderte nicht nur ich mich über die Bewertung von Sicherheiten in den USA und der daraus resultierenden Kreditvergabe ; damals war ich Vermögensverwalter in einer systemrelevanten Bank) habe ich meinen Höhepunkt in Sachen Gier gelebt. Meine Partnerin sagte mir damals schon, dass ich tief fallen würde. Es hat nicht lange gedauert. Der 11.09 hat mich schwer getroffen.

    In den folgenden Jahren bin ich dem System treu geblieben. Nicht mehr in einer Bank, aber im Leben. Erst eine 7 monatige Suchtbehandlung hat mich richtig wachgerüttelt. Das ist fast 2 Jahre her.

    Ende Exkurs

    Ich habe „Bescheidenheit leben“ gelernt. Und heute versuche ich dies in meinem Umfeld zu vermitteln. Denn die Gier zerstört, auch im politischem Handeln.

    Lg und weiter ! Rene

  20. Hallo rene,

    danke für Deinen Beitrag und die offene Darlegung Deiner Geschichte. Ich schätze mal, es gibt noch sehr viel mehr Menschen, die diesen Weg eingeschlagen haben und irgendwann und -wie mit den Schattenseiten des „Systems“ kollidiert sind … gut und bewundernswert, wenn man daraus (auf welche Weise letztlich auch immer) die richtigen Schlüsse zieht und umzudenken bereit ist!

    In Bezug auf unsere scheinbar widersprüchliche und/oder gegensätzliche Ansicht zur „Bescheidenheit“ möchte ich hier als klärenden Diskussionsbeitrag zweierlei anhängen:

    1.) meine von Dir zitierte Erwiderung bezog sich explizit auf das vorhergegangene Posting, das ich eventuell falsch interpretiert habe, aber aus dem Bauch heraus als „einigermaßen zynisch und das System eigentlich gutheißend“ eingestuft hatte … und …

    2.) die von mir angegriffene „Bescheidenheit“ ist jene, die uns (Bürger/innen) von der politischen Klasse, den Großkonzernen, den verschiedenen Wirtschaftsverbänden, all diesen verpflichteten „Experten“ und teilweise sogar von Gewerkschaftsfunktionären und einigen „Sozial- oder Wohlfahrtsverbänden“ aufdiktiert werden soll … Verzicht nach diesem neoliberalem Gusto = Gürtel enger schnallen für das Volk (mehr „Eigenverantwortung“ bei sinkenden Löhnen, systembedingt steigender Arbeitslosigkeit und gleichzeitig exorbitant steigenden Lebenshaltungskosten, Steuern und Abgaben etc.!) und aus dem Vollen schöpfen für alle „Systemdiener“ und die Eliten.

    Ich hoffe, mit dieser Ergänzung etwaige Missverständnisse ausräumen zu können, denn Deinem Schlusswort kann ich sehr wohl beipflichten und denke, dass dies auch aus dem „Tenor“ des Konzepts hervorgeht, in dem die theoretische Marschrichtung unseres Vereins – auch in Verbindung mit der ungemein wichtigen „kooperativen Vernetzung“ dargestellt wird.

    In diesem Sinne
    LG Hans.

  21. Hallo Hans,

    die Missverstände sind ausgeräumt.

    LG Rene

    PS: Mein Lieblingsspieler Sinn vom IFO hat gestern bei SpäthAbend mal wieder zugeschlagen. Er spricht zurecht vom Gleichlauf Volkseinkommen im Verhältnis zum Steueraufkommen (übrigens Frau Scheel von „Die Grünen“ auch) ohne jedoch auch nur im Ansatz an eine sozial gerechte Entwicklung der Einkommensarten zu erinnern. Leider nutzt Frau Scheel diese Vorlage nicht. Sie lässt den „Prostituierten“ der Konzerninhaber freien Lauf!

  22. Hallo Rene,

    danke, freut mich ehrlich!

    Tja, ich mag den Herrn Prof. (Un)Sinn auch sehr, obgleich ich so meine Schwierigkeiten habe, ihm die Spitzenposition in meiner persönlichen Beliebtheitsskala zuzugestehen – es gibt einfach zu viele Sprachrohre und Multiplikatoren der „herrschenden Klasse“, die mich bis aufs Blut reizen mit ihrer Unverschämtheit. Siehe dazu auch den Link im letzten Beitrag von Christel bei „Wann wacht der deutsche Michel endlich auf???“ – Zu meinen persönlichen Favoriten gehören bspw. auch der Herr Prof. Herzog, Herrschaften wie Clement, O. Metzger und andere Selbstdarsteller in Diensten der INSM, aber auch ein Elmar Brok, der seine Lobbyarbeit für Bertelsmann/Mohn im EU-Parlament u. a. auch zur Befriedigung seiner persönlichen Machtphantasien nutzt … usw. usf.

    Aber es ist schon bezeichnend und ein Armutszeugnis der besonderen Güte, dass sich (nicht nur) Vertreter der Grünen entweder als inkompetent oder in Wahrheit gar nicht an der Aufdeckung der kapitalhörigen Lügen interessiert zeigen … so stelle ich mir eine entschlossen „im Sinne des Volkes agierende“ Opposition nicht vor! – Doch Hand aufs Herz … haben wir denn wirklich noch ein politisches Gegengewicht zur volksfeindlichen und asozialen Politik der Großen Koalition? Ich würde dies – die Masse der „verantwortlichen Damen und Herren“ der LINKEN eingeschlossen – mit einem klaren NEIN beantworten.

  23. Tach zusammen,

    der Artikel entspricht ziemlich genau dem Punkt, an dem ich selber stehe. Die Frage „Was tun?“ ist wohl der alles entscheidende Punkt.

    Letztens war ich auf einem Kongress zum Thema solidarische Ökonomie in Wien, auf dem ich die Erfahrung machte, dass durchaus an einem Wochenende schon eine gewisse Begeisterung eintreten kann, wenn man sich in groben Zügen mit den anderen Teilnehmern einig weiß. Einig darin, dass unser gegenwärtiges Gesellschafts- und Wirtschaftssystem eigentlich niemanden mehr glücklich macht.

    Doch die Reaktion der breiten Masse scheint, eher ein neues Biedermeier heraufzubeschwören, als auf eine Weiterentwicklung der Gesellschaft hinzudeuten. Dadurch ergibt sich eine merkwürdige Diskrepanz zwischen enormen technischem Fortschritt und gleichzeitigem Rückschritt in die längst überwunden geglaubte Feudalzeit mit modernem Antlitz.

    Da die Hauptmedien diesen Trend anscheinend nicht genug befördern können, wird von diesen jede soziale Bewegung ähnlich müde belächelt werden, wie vor ein paar Monaten die Demo „Wir zahlen nicht für Eure Krise“. Deswegen erscheint es mir so ungeheuer wichtig, dass man versucht, zumindest in seinem Umfeld ein Bewusstsein für die Zusammenhänge zu schaffen, die dazu führen, dass wir uns in einer scheinbar alternativlosen durchökonomisierten Welt befinden, in der jeder nur in seine Marktnische kriechen will.

    Gruß Andreas

  24. Hallo Andreas,

    leider entspricht Ihre Wahrnehmung umfassend der Realität, mit der wir uns schon seit gut vier Jahren herumschlagen … und natürlich haben die „großen und seriösen Medien“ absolut kein Interesse daran, der systemimmanenten Volksverdummung zum Vorteil der globalen Eliten entgegenzuwirken … entweder rechnen sich ihre Besitzer selbst zum elitären Zirkel der Weltenherrscher oder sie sind von den Werbeschaltungen oder sonstigen Zuwendungen abhängig, die Ihnen aus dieser „Höhe“ aus keinem anderem Grund als der Massenmanipulation zugeteilt werden.

    Aus diesem Grund ist Ihre Schlussfolgerung auch absolut korrekt und müsste von den kritischen Menschen in unserem Land mit entschieden miehr entschlossenem Nachdruck angewandt und umgesetzt werden. Es ist allerdings selbst heute, da sich der ultimative Irrsinn dieser neofeudalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie immer unübersehbarer manifestiert, immer noch wahnsinnig schwer, „Freigeister und Querdenker“ für diese Erkenntnis und das damit verbundene Umdenken zu gewinnen.

    Die Zeit wird langsam knapp … aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass die Ansichten und die daraus resultierende Handlungsbereitschaft, die aus Ihren Zeilen hervorgeht, letztlich doch noch den Durchbruch schaffen wird.

    Danke für den Kommentar und beste Grüße retour
    Hans

    (aka Moltaweto)

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